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    <description>Wir legen in Kiel ab. Zum Start des Podcasts kreuzten wir noch mit der Personenfähre über die Kieler Förde, nach Laboe und zurück. Inzwischen machen wir diese Fährfahrten leider nicht mehr. Aber eins ist geblieben: Zu jeder Folge holen wir uns andere Gäste an Bord. Mit ihnen wechseln die Themen. Immer dabei sind Kulturtipps, ein Schuß Politik und Lebensfreude. Gemeinsam blicken wir auf Schleswig-Holstein und sprechen über das Leben am Meer.</description>
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      <title>Wolfswinter</title>
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        <![CDATA[<div>„Vargavinter“ nennen Finnen extreme Kältephasen. Peter Lüttge wohnt auf dem Land, gut 35 km entfernt von Kiels Partnerstadt Vaasa. Dort erlebte er im Januar 2024 eine Woche bei Temperaturen bis zu 40 Grad unter Null － ein neuer Kälterekord für die Region! Wie er mit dieser exotischen Situation umging, berichtet uns Peter: Erstaunliche Einblicke in finnisches Snowhow!</div><div><br></div>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Durch Vaasa tobt ein Blizzard. Es ist der 16. Februar 2024. Angekündigt sind 30 cm Neuschnee bis zum Morgen. Um die Mittagszeit meldet sich Peter Lüttge aus einem Aufnahmestudio des staatlichen Radiosenders Yle. Wir sind besorgt: Wie will er nach unserem Gespräch wieder heil heimkommen? Langsamer als sonst, ist seine gelassene Antwort. Die Finnen wären an solche Wetterphänomene wie diesen Schneesturm gewöhnt. Wer mit dem Fahrzeug unterwegs sei, passe seine Fahrweise an die Bedingungen an. Darin hätten alle Übung. Jedes Jahr ab Oktober fällt in der Region Schnee. Bis Ende April könne es dauern, ehe er restlos geschmolzen sei.</div><div><br></div><div>Peter Lüttge stammt aus dem Rheinland. Er lebt seit mehreren Jahrzehnten in Finnland. An seinem Wohnort Vörå bewirtschaftet er mit Partnerin Dorothee Schulte-Basta den Abramsgården, ein kleines Kulturzentrum. Wir lernten die beiden <a href="https://ablegen-sh.de/episode/finnland">vor rund einem Jahr bei ihrem Besuch in Schleswig-Holstein</a> kennen. Seither folgen wir <a href="https://www.instagram.com/back_in_finland/">Peters Instagram-Account.</a> Darüber erfuhren wir von einer Woche voll krasser Eisglätte, gegen die weder Winterreifen noch Spikes etwas ausrichten konnten. Wir bibberten mit, als das Thermometer stetig minus 30 Grad anzeigte, im Haus die Wasserleitungen einfroren und Klempner sie nicht auftauen konnten. Darüber wollten wir mit ihm sprechen. Passend zur ersten Schneeflocke 2025 in Schleswig-Holstein veröffentlichen wir diese gleichsam unterhaltsame wie schneereiche Episode.</div><div><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com/">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen die das Leben schreibt, aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus. Unterstützt werden die beiden durch Beiträge deutschsprachiger Kolleginnen und Kollegen aus dem dafür eigens gegründeten Baltic Sea Media Network.</div><div><br></div><div><br></div><div><strong>Kapitel</strong></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <strong>Begrüßung.&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>Wir treffen einander digital. Peter Lüttges Stimme überwindet aus Vaasa 2.000 Kilometer, um in Dieters Aufnahmestudio zu landen. Auch Daniela schaltet sich hinzu. Es ist Freitag, der 16. Februar 2024. Eingangs fragt Peter nach unseren Erfahrungen mit extremer Kälte.</div><div><br></div><div>Kapitel 2 <strong>Kälteloch Vörå. 	<br></strong><br></div><div>Im Januar besaß die Sonne noch keinen wärmenden Effekt. Daher sei es tagsüber so kalt wie während der gesamten Nacht gewesen, berichtet Peter. Eine Woche hielt diese extreme Kältephase an. Die Warmwasserleitung fror zuerst ein, danach alle anderen. Ein Kapitel über Klempner, die sich vergeblich mühen, sprudelnde Fußbodenheizungen und Eis, das Bäume unter Pistolenknall sprengt.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3 <strong>Eisblumen.</strong> 	<br><br></div><div>Durch kein Fenster hätte er nach draußen sehen können. Alle wären mit Eisblumen übersät gewesen, schildert Peter. Sie hätten sich ins Obergeschoss ihres über 200 Jahre alten Hauses zurückgezogen. Dank Unterstützung zusätzlicher Elektroheizkörper schafften sie es, dort die Temperatur auf 18 Grad zu halten. Irgendwann knallte jedoch die Hauptsicherung durch. Und dann musste Peter mit dem Auto fahren. Doch das sei bei Extremkälte eine körperliche Herausforderung. Er erklärt das mit fehlender Viskosität der Teile. Hinzu kämen verstörende Geräusche durch gefrorenes Kondensat in der Lüftung sowie steife Gummireifen. Seine Schilderung erinnert Dieter an das Fahrzeug der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Familie_Feuerstein">Familie Feuerstein</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4 <strong>Snowhow.</strong>&nbsp;<br><br></div><div>Das Gespräch gleitet hinüber zum Snowhow der Finnen: Wohin mit den Schneemassen? Sie bleiben für Monate und es komme Neues hinzu. Daher braucht es einen Plan fürs Ablagern bzw. obendrauf Lagern.	Peter erwähnt gigantische Halden außerhalb von Vaasa, wo der Schnee aus der Innenstadt nachts abgeladen wird und berichtet von Schatzsuchern, die zur Schmelze dort nach Brauchbarem schauen. Wir kehren zurück zum Thema Straßenverkehr, denn Peter rutschte in der Woche mit seinem Pkw auf eisglatter Straße in den Graben. Er hat daraus Einiges gelernt.<br><br></div><div>Kapitel 5 <strong>Sagenlandschaft.</strong>&nbsp;<br><br></div><div>Der Bottnische Meerbusen zwischen Schweden und Finnland friert im Winter komplett zu. Aktuell betrüge die Eisdecke 50 Zentimeter, berichtet Peter. Schneepflüge hätten bereits Fahrwege über die Ostsee hinaus zu den Schären frei gefräst. Uns wäre beim Überfahren des Eises mulmig. Doch Peter wiegelt ab: Autos würden eine Weile schwimmen, bevor sie untergehen. Schneemobile dagegen wären sofort weg. Unlängst seien zwei Männer damit verunglückt.	<br><br></div><div>Kapitel 6 <strong>Winterfreuden</strong>.	<br><br></div><div>Der Begriff Wolfswinter geht auf einen Mythos zurück. Früher bewohnten Fischer die Inseln. Bei Eis gelangten auch Wölfe zu ihnen hinaus. Heutzutage leben Finnen auf dem Festland. Bei extremer Kälte gäbe es zudem in den Wäldern ausreichend Nahrung für Wölfe. Dammwild beispielsweise schneidet sich an scharfen Eiskanten die Läufe auf und verendet daran. Elche jedoch nicht, es sind keine Huftiere. Peter nimmt uns die Furcht vor den Härten des Winters. Er verweist auf die Freuden: Schlittschuhlaufen auf geräumten Flächen vor der Stadt, Loipen für Langlauf, eine garantiert superdick mit Schnee bedeckte Landschaft, günstige Preise für Skipisten. Er rät zu einem Flug nach Helsinki mit anschließender 3,5 stündiger Bahnfahrt nach Vaasa. Unser Gespräch gerät vom Pfad ab. Dieter und Peter unterhalten sich zum Ende über rheinischen Karneval. Daniela ist raus. <br><br>Episodencover: Rainer Sturm_pixelio.de<strong>&nbsp;</strong></div>]]>
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      <title>Filmkunst</title>
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        <![CDATA[<div>Beim FilmFest Schleswig-Holstein trifft sich die lokale Szene. Wir sprechen in der Filmlounge mit einem Teil des Festivalteams. Eugenia Bakurin und Pola Rader sind Regisseurinnen und Medienkünstlerinnen. Gemeinsam mit Dr. Susanne Schwertfeger streben sie einen Ausbau der noch jungen Festivalsektion „Blickfang“ an - Ihr Ziel: Die Fusion mit internationaler Medienkunst.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 22 May 2024 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Während wir aufzeichnen, neigt sich das <a href="https://filmfest-sh.de/">28. FilmFest Schleswig-Holstein (FFSH) </a>bereits seinem Ende zu. Es ist Freitag, der 12. April 2024, Vortag der finalen Preisverleihung. In der zum Netzwerken eingerichteten Filmlounge treffen wir die beiden Initiatorinnen der <a href="https://filmfest-sh.de/blickfang/">BLICKFANG</a> Kurzfilmsektion. <a href="https://eugeniabakurin.com/">Eugenia Bakurin</a> gehört seit Jahren zum Management des FFSH. Mit ihrem aktuellen Kurzfilm <a href="https://eugeniabakurin.com/long-time-no-techno">Long Time no Techno</a> war die Regisseurin über Monate auf Welttournee. Er spielte eine Vielzahl an Festivaleinladungen ein und erhielt großartige Auszeichnungen, darunter den Jurypreis des renommierten <a href="https://infomedia.sh/2024/04/23/eugenia-bakurin-erhaelt-den-jury-award-beim-ann-arbor-film-festival/">Ann Arbor Film Festivals für Experimentalfilm in Michigan</a>. Auch Kollegin und Freundin <a href="https://polarader.com/">Pola Rader </a>lebt für Film und visuelle Kunst. Von ihr stammt das Motiv unseres Episodencovers. Es ist das offizielle Plakatmotiv der von Eugenia und Pola entwickelten Sektion, einer offenen Plattform für Film- bzw. Medienkunst aus aller Welt.&nbsp;</div><div><br></div><div>Erstmals kuratierten beide in diesem Jahr zusätzlich zum Kurzfilmprogramm noch eine <a href="https://filmfest-sh.de/blickfang_ausstellung/?et_fb=1&amp;PageSpeed=off">Ausstellung experimenteller Arbeiten</a>. Unterstützung erhielten sie dabei von <a href="https://www.kunstgeschichte.uni-kiel.de/de/institut/personen-sprechstunden/dr.-phil.-susanne-schwertfeger">Dr. Susanne Schwertfeger. Die Kunsthistorikerin der CAU </a>ist Mitglied der Vorjury vom FFSH und Mitorganisatorin des<a href="https://filmfest-sh.de/infotag-filmberufe/"> Infotages Filmberufe</a>. Seit November gehört sie dem neuen Vorstand des <a href="https://kunstraum-b.de/">Kieler Kunstvereins Kunstraum B</a> an. Parallel zum Festivalprogramm in den Kinos wurden in den Räumen dieser Galerie u.a. Arbeiten aus Hongkong und Italien sowie eine mittels VR-Brille begehbare digitale Installation gezeigt.</div><div>Mit den drei Expertinnen für visuelle Kunst sprechen wir über Experimentalfilm, spezielle Filmgenres sowie die Geschichte der Medienkunst und erfahren nebenher, dass Kunst stets visionär alle technischen Innovationen unserer Zeit vorhersieht.</div><div><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com/">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen die das Leben schreibt, aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus. Unterstützt werden die beiden durch Beiträge deutschsprachiger Kolleginnen und Kollegen aus dem dafür eigens gegründeten Baltic Sea Media Network.</div><div><br></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <strong>Begrüßung.&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>Das Programm des jährlich stattfindenden <a href="https://filmfest-sh.de/">FilmFest Schleswig-Holstein</a> verteilt sich über alle Kieler Kinos sowie einige per Streaming eingebundene Kinos außerhalb. Zentrale Anlaufstelle für Filmschaffende wie Publikum ist die <a href="https://filmfest-sh.de/filmlounge/?et_fb=1&amp;PageSpeed=off">FilmLounge</a> in der Pumpe. Das Team zeichnet dort nach jedem Screening selbst <a href="https://filmfest-sh.de/filmgespraeche-filmloungepodcasts/">Interviews mit der jeweiligen Filmcrew</a> auf. Daher verabredeten wir uns abseits der Show mit Organisatorinnen einer für das Festival eher untypischen Filmsektion.</div><div><br></div><div>Kapitel 2 <strong>FilmFest SH.&nbsp;<br></strong><br></div><div>Unsere Gesprächspartnerinnen sind <a href="https://filmfest-sh.de/team-kontakt/">Teil des Kernteams</a> um die beiden Festivalleiter Daniel Krönke und Christoph Zickler. Wir fragen sie nach ihren Rollen und Aufgaben bei der Organisation. <a href="https://eugeniabakurin.com/">Eugenia Bakurin</a> und <a href="https://polarader.com/">Pola Rader</a> sind Filmregisseurinnen und bei eigenen Projekten meist auch Produzentinnen. Dieter fragt nach der Unterscheidung. Pola skizziert ihm eine endlos wirkende Liste an Aufgaben, die unter die jeweilige Berufsbezeichnung fallen. <a href="https://www.kunstgeschichte.uni-kiel.de/de/institut/personen-sprechstunden/dr.-phil.-susanne-schwertfeger">Dr. Susanne Schwertfeger</a> wirbt für den <a href="https://filmfest-sh.de/infotag-filmberufe/">Infotag Filmberufe am 15. Mai 2024</a>.<br><br></div><div>Kapitel 3 <strong>Blickfang Sektion.</strong>&nbsp;<br><br></div><div>Einreichkriterium für das FilmFest ist der Bezug zu Schleswig-Holstein. Einzig für die von Eugenia und Pola kuratierte <a href="https://filmfest-sh.de/blickfang/">Sektion BLICKFANG</a> gelten andere Regeln. Über die offene Plattform <a href="https://filmfreeway.com/">Film Free Way</a> können Filmschaffende aus aller Welt ihre experimentellen Arbeiten für Kiel einreichen. Das geschiet bereits. Nächstes Etappenziel der beiden ist, die Künstlerinnen und Künstler zum Austausch nach Kiel einladen zu können.<br><br></div><div>Kapitel 4 <strong>Experimentalfilm.</strong>&nbsp;<br><br></div><div>Als Überleitung zu diesem Kapitel erwähnt Daniela die spezielle <a href="https://indyfilmlibrary.com/2023/10/18/das-kulturgesprach-im-radio-2022-5-stars/">Form eines mittellangen Films</a>, der im Wettbewerb lief. Wie definiert sich die Kategorie Experimentalfilm? Susanne hat darauf eine verblüffend klare Antwort. Daraus entspinnt sich ein Gesprächsfaden über die Rolle des Publikums, der stets erst spät erfolgenden akademischen Einordnung und einer Kunst, auf der kein Etikett länger zu haften vermag.<br><br></div><div>Kapitel 5 <strong>Filmkunst.</strong>&nbsp;<br><br></div><div>Das Gespräch schwingt herüber zum <a href="https://filmfest-sh.de/blickfang_ausstellung/">frischen Ableger der BLICKFANG Sektion</a>. Erstmals wurden während des FilmFestes rund eine Woche lang Arbeiten im White Cube gezeigt. Pola beschreibt den Animationsfilm „<a href="https://www.themoviedb.org/movie/1205948-overheating">Overheating“ von Jiin Chung und Lizzy Bovee</a>, der aus Hongkong eingereicht wurde. Zudem konnten sich Besucherinnen mittels VR-Brille in einen digital konstruierten Raum begeben. Dort schwebten einem Gedichte der kürzlich mit dem <a href="https://www.ndl-medien.uni-kiel.de/de/forschungsprojekte/liliencron-dozentur-fuer-lyrik/liliencron-nachwuchspreises-fuer-lyrik-aus-schleswig-holstein">Liliencron-Nachwuchspreis</a> ausgezeichneten <a href="https://www.franziskaostermann.com/">Franziska Ostermann</a> wie Skulpturen entgegen.<br><br></div><div>Kapitel 6 <strong>Kunstgeschichte</strong>.&nbsp;<br><br></div><div>Ein kurzer Rückblick auf die Anfänge der Medienkunst in den 1950er/1960er Jahren. Susanne erwähnt Namen von Künstlerinnen und Künstlern, die als Meilensteine der Entwicklung in der Kunstgeschichte Platz fanden. Anhand filmischer Arbeiten ließe sich ein Teil der Technikgeschichte erzählen, erklärt sie. Dieter erwähnt Beispiele.<br><br></div><div>Kapitel 7 <strong>Subgenres.</strong></div><div><br></div><div>Foundfootage und Mockumentary waren Begriffe, denen Daniela erst auf dem FilmFest begegnete. Alle drei Expertinnen für visuelle Kunst liefern Erklärungen und Beispiele. Dieter bringt noch ein bekanntes Biopic auf. Zu Susannes Stichwort „Fringe“ für Franse oder Subgenre fällt Daniela das „Machinima“ ein: „<a href="https://gioiafilm.com/hold-on-for-dear-life">Hold on for dear Life</a>“ lief im Wettbewerb von BLICKFANG. Der Animationsfilm des Italieners Simone Fiorentino nutzt Bildmaterial aus einer Unterhaltungskonsole.</div><div><br></div><div>Kapitel 8 <strong>Projekte &amp; Pläne.&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>In der Abschlussrunde berichten unsere Gäste von ihren Plänen. Pola und Eugenia werden gemeinsam an ihrem „Terra Media“ Projekt für Kinder weiterarbeiten. Für Susanne beginnt das Semester mit Seminaren zu Street Photography und Comic sowie zwei Buchpublikationen. Daniela ruft zur Teilnahme am nächsten FilmFest auf: 1.-5. April 2025.<br><br><br><strong>Motiv im Episodencover&nbsp;</strong></div><div>©Pola Rader / Blickfang@FFSH 2024&nbsp;</div>]]>
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        <![CDATA[<div>Beim FilmFest Schleswig-Holstein trifft sich die lokale Szene. Wir sprechen in der Filmlounge mit einem Teil des Festivalteams. Eugenia Bakurin und Pola Rader sind Regisseurinnen und Medienkünstlerinnen. Gemeinsam mit Dr. Susanne Schwertfeger streben sie einen Ausbau der noch jungen Festivalsektion „Blickfang“ an - Ihr Ziel: Die Fusion mit internationaler Medienkunst.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Filmregie, Produzenten, Filmfest, Schleswig-Holstein, Experimentalfilm, Mockumentary, Foundfootage, Filmproduktion, Biopic, Kurzfilm, Spielfilm, Dokumentation, visual arts, Time based media, CAU, Fachhochschule Kiel, Muthesius Kunsthochschule, Infotag Filmberufe, Medienkunst, Essayfilm, Filmkunst, Kiel, Roadmovie, Kunstraum B, Animationsfilm, Machinima, Kino, Musikvideo, Kinofilm, Video, VR, AR, Installation, mixed Media, Crossmedia</itunes:keywords>
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      <title>Stimme</title>
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        <![CDATA[<div>Erst füllten sie Kneipen, dann Hallen, aktuell Stadien. Mitsingevents ziehen Menschen in Scharen an. Und das seit Jahren. Singen mache schlicht glücklich, erklären unsere beiden Gäste diesen nicht abreißenden Trend. Im Bistro des Kieler Schauspielhauses trafen wir die in Kiel beheimatete Berufsmusikerin Anna Hengelhaupt und den Atem-, Sprech- und Stimmtherapeuten Dieter Rathke.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>„Jeder kann singen“ behauptet <a href="http://www.dieterrathke.de/">Dieter Rathke</a>. Das wollten wir ihm gern glauben, nehmen aber in dieser Episode die Gelegenheit wahr, seine These eingehend zu hinterfragen. Dabei spiegelt ihn Sängerin <a href="https://annahengelhaupt.de/">Anna Hengelhaupt</a>. Sie studierte zunächst Schulmusik und Musikwissenschaften, um an Gymnasien zu unterrichten, bevor sie in Hamburg eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Berufsmusikerin im Bereich Jazz- und Populargesang absolvierte. Aktuell arbeitet Anna als Sängerin, Songwriterin, Vocal Coach und Musiklehrerin. Mit ihrer Band „<a href="https://the-linewalkers.de/">The Line Walkers</a>“ steht sie jedes Jahr rund 50-mal auf der Bühne. Nebenher ließ sich Anna zur <a href="https://laxvox-institute.eu/master-trainer/anna-hengelhaupt/">LAX VOX® Trainerin</a> ausbilden. Was das ist und wozu es dient, erklärt sie eingehend in dieser Episode. &nbsp;</div><div><br></div><div>Dieter Rathke sammelte reiche Berufserfahrung. Er war Lehrbeauftragter und Seminarleiter für Sprecherziehung und Stimmbildung an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1995 arbeitet er selbstständig, lehrte an der FH Kiel sowie an diversen anderen Einrichtungen. Als Stimm-Coach schulte er professionelle Sprecherinnen und Sprecher bei Radio- und TV-Sendern. Aktuell leitet Dieter mehrere Kieler Chöre, darunter den Krooger Männerchor.</div><div><br></div><div><br></div><div><strong>Kapitel&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <strong>Begrüßung.&nbsp;</strong></div><div>In der Regel öffnet das Bistro vom Schauspielhaus gegen Nachmittag, weit vor Beginn des Bühnenprogramms. Für unser Gespräch mit Anna Hengelhaupt und Dieter Rathke reservierten wir einen Tisch. Am Nachmittag des 12. Januar 2024 treffen wir sie dort. Zum Einstieg weist uns Dieter Rathke auf die beiden Pionierinnen Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen hin. Sie entwickelten um 1910 die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Methode_nach_Schlaffhorst_und_Andersen">Atem-, Stimm- und Sprechlehre</a> - ein ganzheitliches Konzept, nach dem er ausgebildet wurde.&nbsp;</div><div><br></div><div>Kapitel 2 <strong>Vorbereitung. 		</strong>&nbsp;</div><div>Wärmten die beiden Profis ihre Sprechstimmen vor unserem Treffen auf? Wenn ja, wie? Anna berichtet von täglichen Übungen mit einem Schlauch. Er ist unter dem Namen <a href="https://laxvox-institute.eu/">LAX VOX</a> patentiert. Als zertifizierte Ausbilderin darf sie andere im Umgang damit schulen.<br><br></div><div>Kapitel 3 <strong>Tonerzeugung.</strong> 		&nbsp;</div><div>Dieter Rathke greift korrigierend ein. Der umgangssprachlich benutzte Begriff „Stimmbänder“ sei falsch, korrekt dagegen „Stimmlippen“. Es folgt ein eingehender Diskurs über diverse Organe des Körpers, die an der Stimmbildung beteiligt sind. Anna erwähnt <a href="https://estillvoice.com/">Estill Voice</a> der amerikanischen Sängerin und Stimmpädagogin Jo Estill. Mit dieser Trainingsmethode verbessert sie ihre Sing- und Sprechstimme. Dieter Rathke erklärt die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Terlusollogie">bipolare Atemtypenlehre</a> des Geigers Erich Wilk und Dr. med. Charlotte Hagena am Beispiel.<br><br></div><div>Kapitel 4 <strong>Emotionen.</strong>&nbsp;</div><div>In nahezu allen Chören herrscht ein Mangel an Männerstimmen. Dieter Rathke leitet den seiner Ansicht nach letzten Männerchor in Kiel. Er hat eine Erklärung für das Phänomen. Generell sind sich beide Gäste darin einig, dass die Stimme ein Spiegel der Persönlichkeit darstellt. Singen und Sprechen sind eins, wobei das Singen nicht nur das Sprachzentrum, sondern beide Hirnhälften aktiviert. Die Erkenntnis mündet in einem Exkurs zum Musikunterricht in der Schule.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5 <strong>Stimmtraining.</strong> 	</div><div>Mit einer gut ausgebildeten, lauten und klaren Stimme lasse sich Macht ausüben, behauptet Dieter Rathke und macht dies auch gleich vor. Er appelliert an alle, die eigene Stimme zu trainieren. Im Alter drohe sie brüchig oder knarzig zu werden. Für beides bringt er Beispiele. Das Gespräch schwenkt zu Stimmstörungen und innere Krankheiten, die sich an der Stimme erkennen lassen.<br><br></div><div>Kapitel 6 <strong>Einzigartigkeit.</strong> 	</div><div>Einzigartig wie der Fingerabdruck ist unsere Stimme. Warum, das erklärt uns Dieter Rathke. Es fallen die Fachbegriffe Timbre, Sängerformanten und Obertöne, Stimmmasse. Kurz streifen wir Deep Fakes mittels künstlicher Intelligenz. Am Ende fasst er zusammen: Tiefe ist angeboren, die Tonhöhe dagegen trainierbar.</div><div><br></div><div>Kapitel 7 <strong>Projekte &amp; Pläne.	</strong></div><div>Anna freut sich auf ihre Produktionsphase im Hamburger Tonstudio. Neben „<a href="https://music.youtube.com/watch?v=QUPXGXUT_LU&amp;list=OLAK5uy_kaeaaB6wlYcPXDNVHGU5V4Dsvgt7WdsgA">Let them in</a>“ und „<a href="https://music.youtube.com/watch?v=_fE0NvCwq8c&amp;list=OLAK5uy_mZmiICsGwFwz3K2Qbod-4jiaWzJix1AEs">First floor</a>“ soll es demnächst weitere eigens komponierte Songs geben. Sobald das Album komplett ist - eine Mischung aus Soul, Pop und Jazz - wird sie damit Live auftreten. Dieter Rathke wirbt für den Krooger Männergesangverein. Der probt jeden Mittwoch von 20 bis 22 Uhr im <a href="https://www.mgvkroog-kiel.de/s%25C3%25A4ngerheim/">Sängerheim Kroog</a>. „Jeder kann singen“ schwört er und bittet darum, sich bei Interesse am Mitsingen bei ihm zu melden.</div><div><br><strong>Episodencover&nbsp;</strong></div><div>©Jason<a href="mailto:Rosewell@unsplash.com">Rosewell@unsplash.com</a> / Download: <a href="https://unsplash.com/de/@jasonrosewell">https://unsplash.com/de/@jasonrosewe</a></div><div><br></div>]]>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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      <itunes:title>Stimme</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der akustische Fingerabdruck</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Erst füllten sie Kneipen, dann Hallen, aktuell Stadien. Mitsingevents ziehen Menschen in Scharen an. Und das seit Jahren. Singen mache schlicht glücklich, erklären unsere beiden Gäste diesen nicht abreißenden Trend. Im Bistro des Kieler Schauspielhauses trafen wir die in Kiel beheimatete Berufsmusikerin Anna Hengelhaupt und den Atem-, Sprech- und Stimmtherapeuten Dieter Rathke.</div>]]>
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        <title>Stimme</title>
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      <itunes:keywords>Sprechen, Singen, Musikunterricht, Kammerton, Kopfstimme, Bruststimme, Lippenflattern, Chor, Gesangsunterricht, Line Walkers, Jo Estill, Schlaffhorst Andersen, Sprachtherapie, Stimmtherapie, Atemtypenlehre, Stimmwechsel, Männerchor, Volkslieder</itunes:keywords>
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      <title>Taxizentrale</title>
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        <![CDATA[<div>Auf Vermittlung von Kurt Geisler treffen wir in der Kieler Taxi-Zentrale auf Profis: Mit ihm erwarten uns Vorstandsmitglied Thomas Krotz, Siegfried „Siggi“ Albrecht vom Aufsichtsrat und die ehemalige Taxifahrerin Anya Haase. Sie leitet die Fahrtenvermittlung. Anlass zu der Runde gibt Kurts aktueller Erzählband „Taxi 99“. Er spielt während der „wilden 70er“ in Kiel. Ein Gespräch über Gestern und Heute, gewürzt mit Politik und kuriosen Geschichten.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 23 May 2023 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>In unserer Episode 004 „Wasser“ trafen wir erstmals auf den <a href="http://www.kurtgeisler.de/index.php">Kieler Autor Kurt Geisler</a>. Damals hatte er mit „Endstation Öresund“ just seinen dritten Krimi veröffentlicht. Aktuell schreibt Kurt an <a href="http://www.kurtgeisler.de/stories.html">Geislers Zeitreisen</a>. „Taxi 99“ ist der zweite Band dieser neuen literarischen Reihe. Sein Erscheinen feiert der <a href="https://www.dco-verlag.de/">dco Verlag</a> am 22. April mit einer Premierenlesung - eine Woche nach unserem Recording.</div><div><br></div><div>Im Taxiunternehmen von Siegfried „Siggi“ Albrechts Vater war Kurt mehrere Jahre als Nachtfahrer engagiert. Seine Erlebnisse aus dieser Zeit - Untertitel: „Es geht in die wilden 70er Jahre“ - lieferten ihm den Stoff zum neuen Buch. Sein Ich-Erzähler Tim Kleindienst erlebt darin allerhand kuriose Begegnungen mit Fahrgästen. Neugierig auf den wahren Kern dieser Geschichten und darauf, was professionelle Akteure aus dem Gewerbe darüber erzählen, zog es uns in die <a href="https://www.taxikiel.de/">Taxi-Zentrale</a>. Dort treffen wir mit Anya Haase auf eine Frau, die viele Jahre selbst als Taxifahrerin auf der Straße unterwegs war, bevor sie in den Innendienst wechselte. Ihr Platz ist in der sogenannten „Funkbude“. Dort vermittelt sie Fahrten und schult neue Kräfte für die Arbeit mit dem Datenfunk.&nbsp;</div><div><br></div><div>Auch Thomas Krotz kennt das Leben als Taxifahrer aus eigener Erfahrung. Er besitzt heute ein eigenes Taxiunternehmen, agiert im Vorstand der Genossenschaft Taxi-Zentrale eG und ist Vorsitzender des <a href="https://www.lvsh-taxi-mietwagen.de/start.html">Landesverbandes für das Taxi- und Mietwagengewerbe</a> mit 600 Mitgliedern.</div><div><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten<a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com/">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen die das Leben schreibt, aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus. Unterstützt werden die beiden durch Beiträge deutschsprachiger Kolleginnen und Kollegen aus dem dafür eigens gegründeten Baltic Sea Media Network.</div><div><br></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <strong>Begrüßung.&nbsp;<br></strong><br></div><div>Dieter stellt die Runde vor. Neben Buchautor Kurt Geisler sitzt Siegfried „Siggi“ Albrecht. Er ist der Sohn von Kurts ehemaligem Chef und gehört heute dem Aufsichtsrat der Taxi-Zentrale eG an. Mitglied im dreiköpfigen Vorstand der Genossenschaft ist Thomas Krotz. Anya Haase arbeitet als Fahrtenvermittlerin in der Funkbude.</div><div><br></div><div>Kapitel 2 <strong>Funkbude. 	<br></strong><br></div><div>Amüsante oder pikante Pannen beim Sprechfunk gehören der Vergangenheit an. Die Funktaste gibt es nicht mehr. Das Management der Kieler Flotte von 200 Taxen erfolgt per Webfleet. Das ist eine cloud-basierte Anwendung für Ortung und Vernetzung. Aufträge in Form digitaler Datenpakete leitet die Zentrale an ihre mit Minicomputer ausgestatteten Fahrerinnen und Fahrer weiter - in Zukunft via 5G-Netz.<br><br></div><div>Kapitel 3 <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/_dokumente_kiel_bewegt_sich/dokumentation/kiel_oepnv_system_dokumentation_AP_F-130_realisierungszeitplan.pdf"><strong>Landesverband</strong></a><strong>.</strong> 	<br><br></div><div>Angesprochen auf die Konkurrenz durch Anbieter wie Clever Shuttle oder Uber, nutzt Thomas Krotz seine Antwort für einen dringenden Appell an die Gesellschaft. Er erinnert an die 24/7-Bereitschaft, den festen Fahrpreis per Taxameter und die Beförderungspflicht, zu denen das Taxigewerbe gesetzlich verpflichtet wurde. Das Taxi sichere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wie er am Beispiel Kieler Woche ausführt.<br><br></div><div>Kapitel 4 <strong>Datenfunk</strong>.&nbsp;<br><br></div><div>„Ihr habt uns die Sprache genommen“. So klagten Fahrerinnen und Fahrer nach Abschaffung der zwei Kanäle für den Sprechfunk. Ein Kapitel über ungewollte Übertragung, den persönlichen Austausch mit der Zentrale sowie untereinander und Fahrgäste, die sich kutschieren ließen, nur um den Sprechfunk zu hören.	<br><br></div><div>Kapitel 5 <strong>Taxi 99</strong>.&nbsp;<br><br></div><div>Kurt berichtet von seiner Zeit als Nachtfahrer. Thomas würde heute nicht mehr nachts fahren. Dieter bringt das Gespräch auf Fahrzeuge und deren Sonderausstattung wie den Notknopf und die rot blinkende Dachlampe.</div><div><br></div><div>Kapitel 6 <strong>Taxischicht</strong>.<br><br> 	</div><div>Rund zwölf Stunden dauert eine Schicht. Pausen wären selbst einzuhalten, erklärt Anya. Die Nachtschicht beginnt um 18 Uhr und dauert demnach bis 6 Uhr morgens. Die Zentrale ist rund um die Uhr besetzt, am Wochenende mit bis zu 4 Personen, vor allem ab Mitternacht. Wir wollen wissen, nach welchen Regeln die Vermittlung läuft.</div><div><br></div><div>Kapitel 7 <strong>Lotsenfahrt.<br><br></strong>	</div><div>Individuelle Dienste wie Hol- und Bringeservice, Patientenfahrten, Vorbestellungen mit Weckdienst gehören zum Leistungsspektrum unter der Kieler Telefonnummer 68 01 01. Siggi erklärt uns, was eine Lotsenfahrt ist. Und Thomas berichtet von einem ungewöhnlichen Lieferservice.</div><div><br></div><div><strong>Episodencover&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>Coverfoto: Dieter Bethke - Alle Rechte vorbehalten</div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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      <itunes:subtitle>Über pastorale Fähigkeiten - oder: Kommt wie gerufen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Auf Vermittlung von Kurt Geisler treffen wir in der Kieler Taxi-Zentrale auf Profis: Mit ihm erwarten uns Vorstandsmitglied Thomas Krotz, Siegfried „Siggi“ Albrecht vom Aufsichtsrat und die ehemalige Taxifahrerin Anya Haase. Sie leitet die Fahrtenvermittlung. Anlass zu der Runde gibt Kurts aktueller Erzählband „Taxi 99“. Er spielt während der „wilden 70er“ in Kiel. Ein Gespräch über Gestern und Heute, gewürzt mit Politik und kuriosen Geschichten.</div>]]>
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      <title>Stadtbahn für Kiel</title>
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        <![CDATA[<div>Es wird ein Tram-System. Mit dieser Entscheidung machte die Ratsversammlung Mitte November den Weg frei für weitere Planungschritte. Der nächste Meilenstein steht Ende 2024 an. Danach soll das Gesamtkonzept beim Bund zur Genehmigung eingereicht werden. Die Stadtbahn wird Kiels Quartiere verändern. Nils Jänig und Christoph Karius rufen Anlieger aktuell dazu auf, Ortskenntnis und Ideen für ihr Viertel einzubringen.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 24 Apr 2023 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ende März 2023 nehmen wir mit den beiden Chefplanern in ihrem Besprechungsraum Platz. <a href="https://ramboll.com/contact/rde/nij">Nils Jänig arbeitet als Spearhead Director Rail Systems Germany</a> für den dänischen Konzern Ramboll. Sein Team erstellte die <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/_dokumente_kiel_bewegt_sich/endbericht/kiel_oepnv_system_endbericht_trassenstudie_fuer_ein_zukunftssicheres_oepnv_system_auf_eigener_trasse.pdf">Trassenstudie</a>. Es ist mit der gesamten Planung beauftragt. Mit ihm und Jakob Mirea sprachen wir vor gut zwei Jahren in unserem Podcast über <a href="https://ablegen.sh/episode/mobilitaetswende-netztour">generelle Lösungen für die Mobilitätswende</a>. Die Interessen der Stadt vertritt und koordiniert <a href="https://kiel.de/de/kiel_zukunft/nachhaltigkeitsziele/_archiv/Christoph_Karius_-_Wir_machen_Zukunft.php">Christoph Karius als Leiter der Stabsstelle Mobilität</a>.&nbsp;</div><div><br></div><div>Die Dokumentation aller Planungsschritte umfasst Dutzende von Dateien. Sie stehen auf der <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/kiel_bewegt_sich.php">Projektwebseite </a>allen Interessierten via Download zur Verfügung. Darüber hinaus informiert der <a href="https://kielmobil.blog/">Kieler Mobilitäts-Blog</a> umfassend über kommende Bürgerbeteiligungsformate, den Stand der Entwicklung und Medienberichte. Daher werfen wir einen Blick in die Zukunft und fokussieren uns auf Indikatoren, die den geplanten Übergang in die Genehmigungs- und Bauphase noch beeinflussen könnten. Steht die Finanzierung durch Fördermittel? Welche Bedingungen müssen dafür erfüllt sein? Wie zuverlässig ist das Datenmaterial auf dessen Grundlage die Vorplanung erfolgt? Was genau steht nun zur Disposition und worauf können Bürgerinnen und Bürger Einfluss nehmen?</div><div><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten<a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com/">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen die das Leben schreibt, aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus. Unterstützt werden die beiden durch Beiträge deutschsprachiger Kolleginnen und Kollegen aus dem dafür eigens gegründeten Baltic Sea Media Network.</div><div><br></div><div><strong>Kapitel</strong></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <br><strong>Begrüßung.&nbsp;</strong></div><div><br>Wir sind zu Gast bei der Stabsstelle Mobilität der Stadt Kiel. Uns gegenüber sitzen Nils Jänig vom Panungsbüro Ramboll und der Leiter der Stabsstelle, Christoph Karius. Der Ratsbeschluss vom 17. November 2022 sorgt für Gesprächsstoff an den Stammtischen. Die Abschaffung der Straßenbahn 1985 wird als teuere Fehlentscheidung gewertet. Deren Wiedereinführung brauche nun niemand mehr. Dies sei reine Verschwendung von Steuereinnahmen. Was antworten die Experten darauf?</div><div><br></div><div>Kapitel 2 <br><a href="https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Artikel/E/schiene-schienenpersonenverkehr/gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz-gvfg.html"><strong>Bundesmittel</strong></a><strong>. 	<br></strong><br></div><div>Seit der Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes GVFG stehen den Kommunen in wesentlich größerem Umfang Finanzmittel zur Modernisierung ihrer ÖPNV-Infrastruktur zur Verfügung. Ab 2025 umfasst das Gesamtbudget für Modellprojekte jährlich 2 Milliarden Euro.<br><br></div><div>Kapitel 3 <br><a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/_dokumente_kiel_bewegt_sich/dokumentation/kiel_oepnv_system_dokumentation_AP_F-130_realisierungszeitplan.pdf"><strong>Zeitplan</strong></a><strong>.</strong> 	<br><br></div><div>Mit vier bis fünf Jahren für die Plangenehmigung beim Bund rechnen die Planer. 2028/29 könnte mit der Ausführungsplanung für die ersten 36 Kilometer Bahnstrecke begonnen werden. Die Bauzeit dafür beträgt ca. zwei bis drei Jahre. Demnach wäre 2033 die erste Strecke fertig.<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=mnoI1RrOqC4"><strong>Planungsstand</strong></a>. 	<br><br></div><div>Die im Netz veröffentlichten Pläne zeigen nur eine mögliche Aufteilung des Straßenraumes. In der aktuellen Phase bis Ende 2024 will das Team unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern detaillierte Varianten erarbeiten. Dazu bietet es öffentlich Trassenspaziergänge und bildet Arbeitsgruppen mit Vertretern der Anlieger.	<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5Y5LKNzbsDk"><strong>Kernkriterien</strong></a>.&nbsp;<br><br></div><div>In diesem Kapitel erläutern die beiden Experten welche Vorzüge die Tram bietet gegenüber einem Bus Rapid Transit System. Neben der Wirtschaftlichkeit spielte bei der Entscheidung auch die Stadtökologie eine Rolle.<br><br></div><div>Kapitel 6 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pulkbildung"><strong>Pulkführerschaft</strong></a>. 	</div><div><br></div><div>Bei der Aufteilung des Straßenraumes auf die unterschiedlichen Verkehrsbeteiligten seien diverse Varianten möglich. Ein Gespräch über Betonfahrbahn versus Rasengleis, eigene Trassen versus Teilung der Spur mit dem motorisiertem Verkehr bei dynamischer Straßenraumfreigabe für ÖPNV.</div><div><br></div><div>Kapitel 7 <br><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/strabbo_1987/BJNR026480987.html"><strong>Fahrgastkomfort</strong></a><strong>.</strong>	</div><div><br></div><div>Laut BOStrab, der Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen, sind Fahrzeuge bis zu einer Breite von 2,65 Metern zulässig. Das sei mittlerweile die Standardbreite im Waggonbau. Damit ergäben sich großzügigere Multifunktionsbereiche als wir sie aus Bussen kennen. Nils zählt uns die weiteren Vorteile auf.</div><div><br></div><div>Kapitel 8 <br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Building_Information_Modeling"><strong>Datengrundlage</strong></a>. 	</div><div><br></div><div>Die Planung der Stadtbahn müsse nicht nur den IST-Zustand detailgenau aufnehmen, sondern auch Visionen für die weitere Stadtentwicklung vorausschauend einbeziehen. Daher werden sowohl Bebauungspläne herangezogen als auch Karten- und Datenmaterial aus allen Ämtern der Stadt Kiel sowie alle im Netz verfügbaren Informationen - inkl. OpenStreetMap. Von einem digitalen Bautagebuch mit Common Data Environment und mehrdimensionaler Visualisierung der Ausführung sei das Team jedoch noch etwas entfernt. Aber die Grundlage ist gelegt.</div><div><br></div><div>Kapitel 9 <br><a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/beteiligung_der_oeffentlichkeit/index.php"><strong>Bürgerbeteiligung</strong></a>.</div><div><br></div><div>Was eine „Gläserne Akte“ ist, erklärt Christoph in diesem Kapitel. Wer Interesse am Mitdenken und Planen habe, fände alle erforderlichen Unterlagen dazu im Netz. Wo sollen Haltestellen entstehen? Wo kommt ein Rasengleis und wo ein Übergang hin? Teilen sich Rad und Pkw eine Spur oder bekommt jeder eine eigene? Die Stadtbahn wird Kiel verändern, sind sich beide Chefplaner sicher.</div><div><br></div><div><br></div><div><strong>Episodencover&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>Coverfoto „Weiche“by johnnyb_pixelio.de</div><div><br></div>]]>
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      <atom:contributor>
        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Christoph Karius</atom:name>
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        <atom:name>Nils Jaenig</atom:name>
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      <itunes:title>Stadtbahn für Kiel</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Die Weichen sind gestellt</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Es wird ein Tram-System. Mit dieser Entscheidung machte die Ratsversammlung Mitte November den Weg frei für weitere Planungschritte. Der nächste Meilenstein steht Ende 2024 an. Danach soll das Gesamtkonzept beim Bund zur Genehmigung eingereicht werden. Die Stadtbahn wird Kiels Quartiere verändern. Nils Jänig und Christoph Karius rufen Anlieger aktuell dazu auf, Ortskenntnis und Ideen für ihr Viertel einzubringen.</div>]]>
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        <title>Stadtbahn für Kiel</title>
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      <itunes:keywords>Kiel, Stadtbahn, Bus Rapid Transit, Tram, Ramböll, ÖPNV, Mobilitätswende, Klimaschutz, Verkehrswende, Straßenbahn, Ratsbeschluss, Infrastruktur, Stadtentwicklung, Paradigmenwechsel, gläserne Akte, Stadtverkehr, Innenstadt, Stadtökologie, Fahrgastkomfort, Neubau, Streckennetz, Transportsystem, Personenbeförderung, Mobilitätskonzept, Vernetzung, Transportmittel, Emissionfrei, Verkehrspolitik</itunes:keywords>
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      <title>Finnland</title>
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        <![CDATA[<div>Getarnt als Pfadfinder erhielten junge Finnen bei uns eine preußische Militärausbildung. Das ist ewig her. Aber die Erinnerung daran lebt in beiden Nationen fort. Warum, das erzählt uns Peter Lüttge. Der Deutsche lebt in der Nähe von Kiels Partnerstadt Vaasa. Marianne Sinemus-Ammermann brachte uns mit ihm zusammen. Sie stammt aus Finnland, lebt seit Jahrzehnten in Deutschland und engagiert sich für interkulturellen Austausch.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 03 Apr 2023 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>An einem Freitagnachmittag Mitte März 2023 sind wir mit Marianne Sinemus-Ammermann im Literaturhaus am Schwanenweg verabredet. Dessen Leitung übernahmen vor knapp einem Jahr <a href="https://www.literaturland-sh.de/artikel/neue-leitung-fuer-das-literaturhaus-sh">Britta Lange und Olaf Irlenkäuser</a>. Sie arbeitete im Nordkolleg, er ist Geschäftsführer des Wachholtz Verlages. Für gut eine Stunde dürfen wir ihre Gäste sein. Mit unserem Ethernet-Kabel belegen wir den hauseigenen Internetanschluss für den Call mit Peter im rund 2.000 Kilometer entfernten Vörå. Dann nehmen am Besprechungstisch mit bildschönem Blick auf den Alten Botanischen Garten Platz, setzen Kopfhörer auf und greifen nach den Mikrophonen.</div><div><br></div><div>Unser Kontakt zu Marianne Sinemus-Ammermann besteht schon eine Weile. Sie leitet die <a href="https://www.dfg-sh.de/">Deutsch-Finnische Gesellschaft in Schleswig-Holstein</a> und ist <a href="https://fdhg-hamburg.de/ueber-uns/">Vorsitzende der Finnisch-Deutschen Handelsgilde</a>. Bis 2013 arbeitete sie für das Generalkonsulat im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Finnlandhaus">Finnenlandhaus Hamburg</a>. Auf der Suche nach einer Kollegin, einem Kollegen aus Finnland für unser junges BSR Media Netzwerk baten wir die Finnlandexpertin um Vermittlung. Dass nach vielen vergeblichen Anläufen über große Distanz endlich ein Kontakt zustande kam, ist ihr Verdienst.&nbsp;</div><div><br></div><div>Sie lotste uns zum <a href="https://www.dfg-sh.de/kulturelles-rahmenprogramm-rund-um-den-finnentag">Finnentag nach Hohenlockstedt</a>. Dort trafen wir sie und Peter Lüttge, einen Rheinländer, der als freier Journalist für einen schwedisch-sprachigen Radiosender in Vaasa arbeitet. An seinem Wohnort Vörå unterhält er den <a href="https://de-de.facebook.com/Abramsgarden/">Abramsgården, ein kleines Kulturzentrum. </a>Was ihn nach Hohenlockstedt führte und warum sich in Holo bzw. am Finnischen Ehrenmal des Lola dort Jahr für Jahr Finnen und Deutsche versammeln, erfahrt ihr in dieser Episode.&nbsp;</div><div><br></div><div>Natürlich sprechen wir mit der in Deutschland beheimateten Finnin und dem in Finnland wohnenden Deutschen auch über Saunen, Salmiakki und andere Köstlichkeiten in der finnischen Kultur und wollen wissen, welche Klischees die Finnen von Deutschen haben und wie man Honorarkonsul wird.</div><div><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com/">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen die das Leben schreibt, aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus. Unterstützt werden die beiden durch Beiträge von deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen aus dem dafür eigens gegründeten Baltic Sea Media Network.</div><div><br></div><div><br></div><div><br></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <strong>Begrüßung.&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>Dieter holt Peter Lüttge via Call aus Finnland an unseren Besprechungstisch im Literaturhaus. Er begrüßt auch Marianne Sinemus-Ammermann. Sie berichtet von ihren finnisch-deutschen Wurzeln, ihrem Abitur an der <a href="https://www.dsh.fi/de/">Deutschen Schule in Helsinki</a> und dem anschließendem BWL-Studium in Deutschland.</div><div><br></div><div>Kapitel 2 <a href="https://finnland-institut.de/events/finnentag-hohenlockstedt/"><strong>Finnentag</strong></a><strong>.&nbsp;<br></strong><br></div><div>Für seinen Arbeitgeber recherchierte Peter Lüttge über die finnischen Jäger, die zwischen 1916 und 1918 im Lockstedter Lager von der preußischen Armee ausgebildet worden waren. Daraus entstand eine dreiteilige Podcastfolge - im Skript <a href="https://www.m1-hohenlockstedt.de/hoegerbau/zur-geschichte-des-lockstedter-lagers/">auf Deutsch nachzulesen</a>. Hier berichtet er, welche Bedeutung dies für das Streben Finnlands nach nationaler Eigenständigkeit hatte. Noch ist das ehemalige Soldatenheim des Lockstedter Lagers eine Baustelle. Im <a href="https://www.m1-hohenlockstedt.de/hoegerbau/tag-der-offenen-tuer/tag-der-offenen-tuer-2023/">Högerbau richtet die Artur Boskamp-Stiftung</a> in Kooperation mit Peters Kulturzentrum <a href="https://de-de.facebook.com/Abramsgarden/">Abramsgården</a> und dem <a href="https://finnland-institut.de/">Finnland-Institut</a> eine Stätte für interkulturelle Begegnungen ein.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3 <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/finnland-node/vertretungenfinnland/211630"><strong>Auslandsvertretung</strong></a><strong>.</strong>&nbsp;<br><br></div><div>Marianne erklärt uns die Unterschiede zwischen Berufs- und Honorarkonsulaten. In den Jahren ihrer Tätigkeit für das Finnische Generalkonsulat war sie für den gesamten Norden zuständig. Warum es in Schleswig-Holstein gleich zwei Honorarkonsulate gibt und warum in Lübeck eine besonders rege Bezirksgruppe der Deutsch-Finnischen Gesellschaft aktiv ist, erläutert sie uns.<br><br></div><div>Kapitel 4 <a href="https://finlandabroad.fi/web/deu/staatsangehorigkeit"><strong>Staatsbürgerschaft</strong></a>. 	<br><br></div><div>Während Marianne die doppelte Staatsbürgerschaft besitzt, genießt Peter als EU-Bürger mit deutschem Pass in Finnland das ständige Aufenthaltsrecht. Faktisch ist er den Finnen gleichgestellt, darf aber an Reichstags- und Präsidentschaftswahlen nicht teilnehmen. In Finnland wurde der Euro eingeführt mit der Besonderheit, dass von 1- und 2-Cent-Münzen nur eine geringe Auflage pro forma existiert.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5 <a href="https://www.dfg-sh.de/finnisch-in-s-h"><strong>Finnisch sprechen</strong></a>.&nbsp;<br><br></div><div>Im Studium lernte Peter Schwedisch, vertiefte seine Sprachkenntnis noch während eines Auslandssemester an der schwedisch-sprachigen Åbo Akademie in Turku. Erst später widmete er sich dem Finnisch. Von ihm und Marianne erfahren wir einiges über Besonderheiten dieser Sprache. Sie geben uns eine Kostprobe.<br><br></div><div>Kapitel 6 <a href="https://www.visitfinland.com/de/artikel/fuenf-saunen-die-man-in-finnland-unbedingt-besuchen-muss/"><strong>Sauna</strong></a>.&nbsp;</div><div><br></div><div>Jeder Finne besitzt eine. In Neubauten ist für jede Wohnung eine eigene Sauna vorgesehen. Auch Marianne hat eine eigene und meidet deutsche Saunen. Vom Saunawassermarathon bis zum verbotenen Wedeln mit dem Saunatuch erfährt man hier viel Wissenswertes über kulturelle Unterschiede und Peters unermüdliches Ringen für eine Lockerung der Regeln in deutschen Wellnesstempeln sowie die Abschaffung skurriler Aufgußessenzen. Hier berichtet er auch von seinem Freund, dem Künstler Dida Zende aus Berlin, der mit seinem <a href="http://www.f-i-t.org/firefit">ausrangierten Feuerwehrauto als finnische Sauna</a> ebenfalls in Hohenlockstedt war.</div><div><br></div><div>Kapitel 7 <a href="https://www.dfg-sh.de/events"><strong>Finnische Events</strong></a>	</div><div><br></div><div>Die Liste der Festivals und Kulturveranstalter, bei denen in Schleswig-Holstein regelmäßig finnische Künstlerinnen und Künstler auftreten ist lang: im <a href="https://literaturhaus-sh.de/">Literaturhaus</a> lesen Autorinnen und Autoren, es gibt die <a href="https://www.nordische-filmtage.de/de/index.html">Nordischen Filmtage in Lübeck</a>, das junge <a href="https://www.norden-festival.com/de.html">Nørden-Festival in Schleswig</a>, das <a href="https://www.nordkolleg.de/home/">nordkolleg</a>, das <a href="https://www.hansemuseum.eu/">Hansemuseum</a> oder <a href="https://www.folkbaltica.de/">folkBaltica</a> - um nur einige zu nennen. Auch die <a href="https://www.dfg-sh.de/events">DFG veranstaltet regelmäßig E</a>vents. Zudem <a href="https://www.dfg-sh.de/kontakt">vermittelt sie bei der Suche</a> nach FSJ-Stellen und Gastfamilien in Finnland sowie beim Schüleraustausch.</div><div><br></div><div>Kapitel 8 <a href="https://www.visitfinland.com/de/artikel/finnische-jedermannsrechte/"><strong>Jedermannsrecht</strong></a>. 	</div><div><br></div><div>Finnen seien den Deutschen eigentlich sehr zugewandt, meint Peter und tut sich schwer damit, uns Klischees über Deutsche zu nennen. Aber er weist auf das Jedermannsrecht,mit dem jeder Finne aufwachse, ohne dass es jemals schriftlich fixiert wurde.&nbsp; Wo da die Grenzen der Toleranz sind, wäre für Fremde nicht immer klar. Wobei das Hinterlassen von Abfällen ja eigentlich überall zu Ärger führe.<br><br>Coverfoto "Flagge":&nbsp; Andreas Hermsdorf - <a href="mailto:Hermsdorf@pixelio.de">Hermsdorf@pixelio.de</a><br><br></div>]]>
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      <title>Abenteurer</title>
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        <![CDATA[<div>Monatelang unterwegs zu sein, ist für viele ein Traum. Swantje Ehrens setzte ihn um. Sie wanderte 136 Tage durch Norwegen. Für Carsten Scheibe gehört Reisen zum Job. Mit dem Motorrad, Kamera und Drohne in der Packtasche, sucht er sich Routen fernab der Landstraßen, stets auf der Suche nach guten Motiven und einem Platz fürs Lagerfeuer. Über Winter organisiert er mit Freunden in der Nähe von Preetz Events, zu denen andere Abenteurer eingeladen werden.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 06 Feb 2023 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Wir treffen unsere beiden Gäste nachmittags in Kiel vor dem <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/museum/index.php">Schifffahrtsmuseum</a>. Es ist der letzte Freitag im Januar, ein kalter aber sonniger Tag.<strong> </strong>Wir haben Wolldecken und Thermoskannen dabei, denn wir dürfen unser Gespräch in der ungeheizten „Brausebude“ auf der Museumsbrücke aufzeichnen. Dieser Anleger nahe Seegarten ist eigentlich bis April für Publikum gesperrt. Denn mit Ausnahme des Feuerlöschbootes, befinden sich alle Museumsschiffe im Winterlager. Wolfgang Bossmann betreut die museumstechnischen Anlagen. Er rollt eine Palette Stühle für das unmöblierte Büdchen heran und öffnet uns das Gittertor.&nbsp;</div><div><br></div><div>Mit der Idee, <a href="https://norgepaalangs.info/">Norwegen der Länge nach</a> zu durchqueren, trug Swantje sich einige Jahre. Sie kannte das Fjell, sprach etwas Norwegisch und brachte Erfahrung von Kajak-, Ski- und Wandertouren mit. Doch das waren mehr oder weniger kurze Urlaube, beschränkt auf die Wochen, die einem neben der Berufstätigkeit bleiben. Für die rund 2.800 Kilometer lange Strecke von der Südspitze Norwegens bis ans Nordkapp brauchen Wanderer Monate. Ihr Arbeitgeber genehmigte Swantje Ehrens ein halbes Jahr Auszeit. <a href="https://aufdemwegnachnorden.com/author/swantjete/">Im Mai 2019 startete sie</a>.&nbsp;</div><div><br></div><div>Carsten Scheibe wohnt in Plön. <a href="http://mullatiera.de/portfolio/">Als Fotograf und Autor </a>ist er für deutsche Motorradmagazine durch die halbe Welt unterwegs. Ebenso gern organisiert er Touren mit <a href="https://reisediele.org/ueber-uns/retoh-2022/">Gleichgesinnten in seiner Region</a>. Mit ein paar Freunden gründete er zuletzt die <a href="https://reisediele.org/">Reisediele</a>. Über Winter veranstalten sie in Lepahn bei Lehmkuhlen Events. <a href="https://reisediele.org/reisediele-events/event-mit-swantje-teschemacher/">Beim nächsten tritt Swantje Ehrens</a> auf. Sie berichtet in Wort, Bild und Ton von ihrer Durchquerung Norwegens.&nbsp;</div><div><br></div><div>Wir sprechen mit beiden über ihren Drang nach Freiheit, der sich durch ein hohes Maß an Unabhängigkeit ausdrückt: Isomatte statt Bett, Selbstversorger am Lagerfeuer sowie die Suche nach Wegen fernab der Zivilisation.</div><div><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com/">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen die das Leben schreibt, aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus. Unterstützt werden die beiden durch Beiträge von deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen aus dem dafür eigens gegründeten Baltic Sea Media Network.</div><div><br></div><div><strong>Kapitelmarken</strong></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <br><strong>Begrüßung. </strong>Am Nachmittag des 27. Januar 2023 sitzen wir mit unseren Gästen <a href="https://aufdemwegnachnorden.com/author/swantjete/">Swantje Ehrens</a> und <a href="http://mulattiera.de/">Carsten Scheibe</a> in der sogenannten <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/museum/museumsbruecke_seegarten.php">Brausebude</a>. Sie steht auf dem Anleger Museumsbrücke und gehört zum <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/museum/index.php">Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum</a>. Einst diente der hölzerne Pavillon als Verkaufsbude für nichtalkoholische Getränke. Er stand an Land im einstigen Seegarten. Dort legten die Fördefähren an. Für sie gab es drei Anleger. Einer davon wird über Sommerhalbjahr noch immer für Zu- und Abgang der Passagiere genutzt.</div><div><br></div><div>Kapitel 2 <br><strong>Norge på langs. </strong>	Aus dem Norwegischen übersetzt bedeutet es, <a href="https://norgepaalangs.info/">das Land „der Länge nach durchqueren“</a>. Anders als Pilgerrouten wie der Jakobsweg bezeichnet es keinen Weg oder eine Wanderroute, sondern eine Unternehmung. Sie besteht aus einem Anfangs- und einem Endpunkt. Swantje startete <a href="https://www.visitnorway.de/reiseziele/region-suden/lindesnes/">am Kap Lindesnes</a>. Dort trug sie sich am 29. Mai 2019 im Leuchtturm als 432. Teilnehmerin (seit 1951) in die Liste ein und lief auf eigens erkundeter Route über 2.800 Kilometer bis ans Nordkapp.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3 <br><strong>Freiheitsdrang.</strong> Als <a href="http://mulattiera.de/">Carsten Scheibe</a> anfangs mit dem eigens dafür ausgebauten Wohnmobil auf Touren ging, gab es keine ausgewiesenen Stellplätze. Mit der Zeit wurde diese Art des Reisens immer populärer und kommerzialisiert. Für Carsten war der Spaß vorbei. Er machte einen Motorradführerschein und stieg um auf eine Enduro. Mit kleinem Gepäck und Campingausstattung umrundete er die Ostsee, fuhr durch Europa und in die Wüste.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><strong>Notfallknopf</strong>. Während der 136 Tage ihrer Tour meldete Swantje regelmäßig ihren Standort über einen Notfallsender.Das erinnert Dieter an den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Totmanneinrichtung">Totmannschalter</a>. Carsten berichtet von einem Notaus am Motorrad. Von automatischen Notfallmeldungen an Einsatzzentralen hält er jedoch nichts und bezweifelt, ob dies jemals länderübergreifend funktionieren könnte und illustriert uns das am Beispiel seines Plans, die sogenannten „-<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/-stan">stan Länder</a>“ zu durchqueren.<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><strong>Begegnungen</strong>. Als „nötige Würze“ ihrer Touren bezeichnet Swantje die zufälligen Kontakte mit Menschen und gibt uns Beispiele. Während der Pandemie traf Carsten auf seinen Touren keine Seele. Ganz anders in England: Dort musste er zwei Stunden täglich einplanen für Kommunikation mit den Landsleuten.<br><br></div><div>Kapitel 6 <br><strong>Vorplanung</strong>. Seine nächste Tour führt auf einem <a href="https://www.transamtrail.com/">Siedlertrail quer durch die USA</a>. Obwohl es die Route als kostenpflichtigen Download aus dem Internet gibt, tüftelt Carsten bereits seit letztem Sommer an den Reisedetails. Ein halbes Jahr Vorbereitung brauchte Swantje. Ihrer Ansicht nach sei gute Planung die Voraussetzung, um eine Tour genießen zu können.</div><div><br></div><div>Kapitel 7 <br><strong>Reiseberichte</strong>. Dass Plätze und Routen, über die er schrieb und zu denen er Fotos veröffentlichte, im Laufe der Zeit zu „Hotspots“ wurden, mit Folgen für Natur und Mensch, hat Carsten gezeigt, welche Verantwortung er trägt. Bei seinen Vorträgen legt er Wert darauf, dem Publikum das Glück zu vermitteln, was er durch respektvolle Begegnungen mit Mensch und Natur erfährt.</div><div><br></div><div>Kapitel 8 <br><strong>Herausforderung</strong>. Drei Paar Schuhe verschliss Swantje während ihrer Wandertour. Ein Schlusskapitel über Strapazen, dauerhafte Belastungen und neue Tourenpläne der beiden.</div><div><br></div><div><br></div><div>Episodencover: © Carsten Scheibe&nbsp;</div>]]>
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        <![CDATA[<div>Monatelang unterwegs zu sein, ist für viele ein Traum. Swantje Ehrens setzte ihn um. Sie wanderte 136 Tage durch Norwegen. Für Carsten Scheibe gehört Reisen zum Job. Mit dem Motorrad, Kamera und Drohne in der Packtasche, sucht er sich Routen fernab der Landstraßen, stets auf der Suche nach guten Motiven und einem Platz fürs Lagerfeuer. Über Winter organisiert er mit Freunden in der Nähe von Preetz Events, zu denen andere Abenteurer eingeladen werden.</div>]]>
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      <title>Zukunft Arktis</title>
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        <![CDATA[<div>Unsere Zukunft liegt in der Arktis. Davon ist Thomas Henningsen überzeugt. Den promovierten Meeresbiologen packte das Polarfieber. Seit Jahrzehnten bereist er den vereisten Kontinent - per Schiff nach Grönland oder Spitzbergen ebenso wie per Zug durch Russland. Durch die Pandemie musste er drei Jahre darauf verzichten. Im August 2022 kehrt er erstmals ins norwegische Svalbard zurück und stellt entsetzt fest, dass dort in der Hocharktis kein einziger Gletscher mehr intakt ist.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 04 Jan 2023 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>An diesem Freitagnachmittag zu Beginn der Adventszeit begegnen wir im <a href="https://www.zoologisches-museum.uni-kiel.de/de/startseite">Zoologischen Museum</a> nur wenigen Besucherinnen und Besuchern. Auf Anraten der Aufsicht ziehen wir uns für das Recording mit Dr. Thomas Henningsen in den Themenraum „Ostsee“ zurück. Er kennt das Kieler Museum noch vom Studium. Es ist eine Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität. Danach wechselte er in die USA, promovierte über Delfine im Amazonas und lebte mehrere Jahre in Russland. Seit 1991 arbeitete er für Greenpeace, zuletzt als Kampagnenleiter. Vor zwei Jahren gründete er mit Freunden die <a href="https://www.orca-climate.org/">ORCA Organisation for Rapid Climate Action GmbH</a>. Sie berät Unternehmen bei der Realisierung unmittelbar umzusetzender, schnell wirksamer Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz.</div><div><br></div><div>In unseren vorhergehenden Episoden <a href="https://ablegen.sh/episode/klimawandel-ki-la-ki">018 „Klimawandel“</a> und <a href="https://ablegen.sh/episode/meeresspiegel-landgang">025 „Meeresspiegel“</a> erwähnte Klimaforscher Dr. Tobias Bayr Kippelemente im Erdklimasystem. Das Grönlandeis ist eines von vier Punkten, die entscheidend das Ausmaß der Klimafolgen beeinflussen. Daher setzen wir an diesem Freitagnachmittag Anfang Dezember 2022 den Fokus auf die Arktis. Von einem, der sich auf dem Kontinent auskennt, wollen wir wissen, was sich dort abspielt, welche Nationen mit welchen Interessen das Gebiet um den Nordpol für sich beanspruchen. Und welche Rolle Deutschland dabei zukommt? Die Antwort von Dr. Thomas Henningsen fällt eindeutig aus: Leben wir als größte Wirtschaftsmacht in der EU, der stärksten Wirtschaftszone der Welt, es nicht vor, dann wird es keinen globalen Klimaschutz geben. Von den jährlichen Weltklimakonferenzen erhofft er sich keine Wende mehr. Trotz verheerender Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände und Stürme in 2022 blieben zuletzt bei <a href="https://cop27.eg/#/">COP27</a>, der 27. UN im ägypischen Sharm el-Sheikh, erneut dringend notwendige Impulse zur Einigung aus. &nbsp;</div><div><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com/">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus.</div><div><br><strong>Kapitel 1 <br>Begrüßung.</strong> Dieter beginnt mit einem Dank an die Museumsleitung und das Team, was uns für das Recording am 2. Dezember 2022 überaus freundlich in den Räumen des<a href="https://www.zoologisches-museum.uni-kiel.de/de/startseite"> Zoologischen Museums</a> willkommen hieß. Einziger Gast in dieser Episode ist Dr. Thomas Henningsen. Ihn habe das Polarvirus erfasst, bekennt der Meeresbiologe und Klimaschützer eingangs.</div><div><br></div><div><strong>Kapitel 2 <br>Kipp-Punkt. </strong>	Ein Überschreiten der UN-Klimaziele erhöht das Risiko eines Kippeffektes, berichtet Thomas Henningsen. Er verweist dazu auf Ergebnisse eines internationalen Teams am&nbsp; <a href="https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/ueberschreiten-der-klimaziele-koennte-das-risiko-von-kippeffekten-deutlich-erhoehen">Potsdam Institut für Klimafolgenforschung</a>. Demnach zählt der Grönländische Eisschild zu den vier entscheidenden Punkten. Sein Abschmelzen würde für einen globalen Anstieg des Meeresspiegels um sieben Meter sorgen.<br><br></div><div><strong>Kapitel 3 <br>Geographie.</strong> Neun Nationen zählen zu den Anrainern der Arktis. Sie ist ein Kontinent aus Wasser, gesäumt von Landfläche. Achtzig verschiedene arktische Völker bewohnen dieses große Wildnisgebiet. Allein Grönland ist 6,5 mal so groß wie Deutschland. Gegenpol zur Arktis bildet die Antarktis. Sie besteht aus einer gigantischen Landfläche, wird umringt von Wasser. Ihre Eisfläche ist zehnmal größer als die der Arktis. 		<br><br></div><div><strong>Kapitel 4 <br>Eisschmelze</strong>. Bei seinem letzten Besuch vor vier Jahren, berichtet Thomas Henningsen, gab es auf Spitzbergen noch Gletscherzungen, die bis ins Meer gereicht hätten. Dreißig Meter hohe Eiswände seien komplett weggeschmolzen. Mit der Wärme kommen Mücken. Sie finden in Pfützen und Tümpeln ideale Brutplätze. Rentiere flüchten vor deren Attacken in höhere Lagen. Dort fehle ihnen jedoch Futter. Mücken transportieren Krankheiten wie Malaria, auf die weder Nordamerikas noch Europas Gesundheitssysteme vorbereitet sind.	<br><br></div><div><strong>Kapitel 5 <br>Schatzkammer</strong>. Die Zahl der Militärbasen in der Arktis nimmt zu. Es droht eine politische Auseinandersetzung um Ressourcen. Lange waren Vorkommen fossiler Brennstoffe die Treiber von Interessen. Russland fördert landseitig Öl und Gas. <a href="https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/globaler-pipeline-atlas-das-unsichtbare-netz-der-weltweiten-energieversorgungs/">Sein Netz aus Pipelines </a>erstreckt sich über vierzigtausend Kilometer. Viele davon haben Lecks. Aktuell sei ein Gebiet der Größe Frankreichs von Öl verseucht. <a href="https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/kohleausstieg/protest-oelbohrungen-shell-arktis">Auf Druck von Greenpeace zog Shell sich vorerst zurück</a>. Moratorien verhindern bisher noch, dass Fischtrawler das Schwinden der Eisflächen ausnutzen. In Erwartung reicher Naturschätze sichern sich die Mächte ihren Einfluss in der Region.<br><br></div><div><strong>Kapitel 6</strong> <br><strong>Global Commons</strong>. Die Arktis gehört keinem, den UN nicht und auch nicht dem <a href="https://www.arctic-council.org/">Arktischen Rat</a>, der aktuell unter Vorsitz Russlands agiert. Thomas Henningsen wünscht der Arktis, dass sie als eines der letzten großen Wildnisgebiete der Erde nicht unter den Nationen aufgeteilt wird, sondern Eigentum aller bleibt. Als positives Beispiel nennt er die Beilegung des <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ende-whisky-krieg-daenemark-kanada-100.html">kleinen „Whisky-Krieges“</a> zwischen Kanada und Dänemark um Hans Island.</div><div><br></div><div><strong>Kapitel 7</strong> <br><strong>Rapid Climate Action</strong>. Mit Freunden gründete Thomas Henningsen vor zwei Jahren die <a href="https://www.orca-climate.org/">ORCA GmbH</a>. Er wolle nicht nur Klimaschutz einfordern, sondern auch zeigen, wie die Dinge anders gehen, sagt er. Große Firmen sollten die Chance nutzen, ihre Produkte durch Halbierung ihres ökologischen Fußabdrucks zu verbessern. Von ihnen fordert einen Mentalitätswechsel. &nbsp;</div><div><br></div><div><strong>Kapitel 8 <br>Rolle Deutschlands</strong>. In der gesamten Diskussion um Umwelt- und Klimaschutz sei Deutschland das wichtigste Land. Als größter Wirtschaftsmacht in der stärksten Wirtschaftszone der Welt komme uns eine Vorbildfunktion zu.</div><div><br></div><div><strong>Kapitel 9 </strong><br><strong>Wildnis</strong>. Es sei nicht die Kälte, beteuert Thomas Henningsen, eine der größten Gefahren auf Spitzbergen stellen Eisbären dar. Daher werde man angehalten, stets etwas zur Abschreckung mitzuführen. Während der Sommermonate kann die Temperatur auf 20 Grad Celsius ansteigen. Es würden sogar Erdbeeren angebaut.			</div><div><br><strong>Episodencover </strong>= https://www.arctic-council.org/explore/work/arctic-knowledge/</div>]]>
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        <![CDATA[<div>Unsere Zukunft liegt in der Arktis. Davon ist Thomas Henningsen überzeugt. Den promovierten Meeresbiologen packte das Polarfieber. Seit Jahrzehnten bereist er den vereisten Kontinent - per Schiff nach Grönland oder Spitzbergen ebenso wie per Zug durch Russland. Durch die Pandemie musste er drei Jahre darauf verzichten. Im August 2022 kehrt er erstmals ins norwegische Svalbard zurück und stellt entsetzt fest, dass dort in der Hocharktis kein einziger Gletscher mehr intakt ist.</div>]]>
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      <title>Jahrestagung</title>
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        <![CDATA[<div>Netzwerktreffen in Kalmar. Erstmals begegnen wir Magdalena, Martin und Stefan persönlich. Sie leben in verschiedenen Partnerstädten Kiels im Ostseeraum. Ihre Stimmen sind uns durch zahlreiche Calls der letzten anderthalb Jahre vertraut. Zu hören ist hier die Schlussrunde zum Ende der Jahrestagung. Samt Schalte nach Kaliningrad.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 11 Dec 2022 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es war ein lang gehegter Plan, sich eines Tages tatsächlich persönlich kennenzulernen. Dank einer Anschubförderung durch das <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/index.php#projektfoerderung">Städtepartnerschaft</a>sprogramm der Stadt Kiel wächst unser Netzwerk seit 2021. Dieser Sonderfondes ebnete nun auch den Weg zu unserer allerersten Jahrestagung. Alle fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ein Budget für Reisekosten.&nbsp;</div><div><br></div><div>Ein Treffen in der schwedischen Stadt Kalmar bedeutete, dass jede und jeder von uns sich auf den Weg machen musste. Für alle war damit eine Tagesreise rund um oder über die Ostsee verbunden. <a href="https://ablegen.sh/episode/solidaritaet-netztour">Dr. Magdalena Sacha</a> reiste über Nacht von Gdynia mit Stena Line nach Karlskrona. <a href="https://ablegen.sh/episode/gorch-fock-netztour">Stefan Suckow </a>nahm die FRS Baltic Schnellfähre von Sassnitz nach Ystad und <a href="https://ablegen.sh/episode/strompreise-netztour">Martin Schröder </a>aus Tallinn nutzte die DFDS Fährlinie Paldiski-Kapellskär. Für die Anreise aus Schleswig-Holstein bot sich die schnelle IC-Verbindung der Deutschen Bahn zwischen Hamburg und Kopenhagen an mit einzigem Halt in Schleswig.&nbsp;<br><br></div><div>Unsere erste Zusammenkunft fand am frühen Freitagabend, den 21. Oktober 2022, in der <a href="https://slottshotellet.se/">Hotel-Lobby</a> statt. Sie dauerte bis Mitternacht. Für den Samstag hatten wir uns einen Konferenzraum reserviert. Unterbrochen von zwei kurzen gemeinsamen Spaziergängen tagten wir durchgängig bis zum Abendessen. Themen und alle Ergebnisse hielten wir am späten Nachmittag beim gemeinsamen Recording fest. Für die Aufnahme schaltete sich <a href="https://ablegen.sh/episode/kaviar-mandarinen-netztour">Svetlana Kolbanjowa</a> aus der russischen Stadt Kaliningrad hinzu. Der derzeit in der Ukraine geführte Krieg belastet unser Verhältnis. Er war den Samstag über Thema in der Runde und führte zu Kontroversen über den Abbruch städtepartnerschaftlicher Beziehungen zu Russland. Nach dem Frühstück am Sonntag traten alle die Heimreise an.<br><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com/">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus.</div><div><br>Kapitel 1&nbsp;</div><div><strong>Einführung. </strong>Dieter berichtet kurz, wie es zu der Jahrestagung kam und begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es folgt ein Gruß mit Dankeschön nach Kiel an das Team im Büro des Stadtpräsidenten, dem wir Projektförderung und damit die Möglichkeit zur Jahrestagung verdanken. Danach schildern alle reihum die Anreise.&nbsp;</div><div><br></div><div>Kapitel 2 <br><strong>Städtepartnerschaft. </strong>Unser geschätzter Kollege <a href="https://ablegen.sh/episode/mobilitaetswende-netztour">Jens Renner</a> zog jüngst von Kiels Partnerstadt Aarhus nach Kopenhagen. Fällt er damit als Partner aus dem Netzwerk? Oder weiten wir den Austausch auf alle Anrainer der Ostsee aus? Stefan sieht das Partnerschaftsprogramm als Kitt für Informationsaustausch auf persönlicher wie institutioneller Ebene. Magda erinnert daran, dass Gdynia neben Kiel auch Bremen als Partnerstadt hat. Sie verweist auf verschiedene Ansätze, die zur Partnerschaft führen wie aktuell mit Mariupol in der Ukraine – die Historie der Abkommen war bereits Thema in unserer <a href="https://ablegen.sh/episode/staedtepartnerschaft-landgang">Episode 008 </a>aus dem Büro des Kieler Stadtpräsidenten.<br><br></div><div>Kapitel 3 <br><strong>Migrationsgeschichte.</strong> Polens Städte wurden von Kaufleuten gegründet, die aus deutschen Gebieten stammten, darunter viele Menschen jüdischen Glaubens. Polens Adelige und Bauern lebten traditionell auf dem Land. Gdynia entstand 1926 neu aus einem kaschubischen Dorf. Sie legt Wert darauf, den ländlichen Raum als kulturellen Ursprung ihrer Nation nicht zu übersehen. Martin bestätigt dies für Estland. Erst im 19. Jahrhundert setzte dort die Landflucht ein. Unter dem Namen Reval bauten zur Hansezeit deutschstämmige Kaufleute Tallinn auf. Im Oblast Kaliningrad lebt aktuell rund die Hälfte der Einwohner in der Hauptstadt.<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><strong>Ostsee</strong>. Trennt oder verbindet sie uns? Svetlana erinnert daran, dass ob Krieg herrscht oder Frieden, das Binnenmeer als gemeinsamer Nenner bleibt. Ihr gäbe diese Verbindung Kraft, über die Zukunft nachzudenken. Stefan stellt fest, dass wir unabhängig von der Nationalität vor vergleichbaren Zukunftsaufgaben in Bezug auf Klimaschutz stehen. Dieter regt daher die Gründung eines Baltic Sea Media Networks an.<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><strong>Themenwünsche</strong>. Es folgt eine längere Runde mit Vorschlägen: Partnerschaften anderer schleswig-holsteinische Städte (z.B. Laboe oder Rendsburg mit Esten). Geschichte der Hanse. Infrastrukturprojekte Baltic Sea Region. Entwicklung der Städte. Ostsee in Not - Klimawandel, Überfischung, Munitionsaltlasten. Flora und Fauna der Küsten. Wissenschaftliche Zusammenarbeit im Ostseeraum.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6 <br><strong>Kalmar</strong>. Warum eine Jahrestagung in Schweden? Weil IKEA uns alle eint, witzelt Magda. Wir listen weitere Gründe. Die Stena Line verbindet Kiel mit Göteborg. Aber eine offizielle Partnerschaft unterhält die Landeshauptstadt mit keiner schwedischen Kommune. Anders mit Finnland: Zu <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Vaasa.php">Vasaa</a> besteht seit 1966 eine vertragliche Verbindung. Wir suchen dort für unser Netzwerk noch nach einer deutschsprachigen Kollegin, einem Kollegen.<br><br></div><div><br><br><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Stefan Suckow</atom:name>
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      <itunes:subtitle>In eigener Sache</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Netzwerktreffen in Kalmar. Erstmals begegnen wir Magdalena, Martin und Stefan persönlich. Sie leben in verschiedenen Partnerstädten Kiels im Ostseeraum. Ihre Stimmen sind uns durch zahlreiche Calls der letzten anderthalb Jahre vertraut. Zu hören ist hier die Schlussrunde zum Ende der Jahrestagung. Samt Schalte nach Kaliningrad.</div>]]>
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      <title>Wandel (Talkrunde)</title>
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        <![CDATA[<div>Talkrunde vom Straßenfest auf der Holtenauer Straße: Live vor Publikum sprechen wir mit Nicoline Henkel, Simone Delz, Marie Delaperrière und Bernd Klose über Wandel vor dem Hintergrund geopolitischer Entscheidungen. Im Fokus steht der Handel: fair, global und lokal, abfallfrei, klimaschonend, nachhaltig - wohin führt der Weg?</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 13 Nov 2022 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es ist ein Sonntag Mitte August 2022. Die Holtenauer Straße wurde für den Verkehr gesperrt. Mit einem Straßenfest feiert die <a href="https://www.die-holtenauer.de/home.html">Interessengemeinschaft „Die Holtenauer“ e.V. </a>ihr 50. Bestehen. Im Auftrag des Vereinsvorstandes führen wir an dem Tag zwei Talkrunden und zeichnen diese auf. Dies ist die zweite Episode.&nbsp;<br><br></div><div>	Die Holtenauer ist eine der attraktivsten Straßen Kiels. Auf etlichen Kilometern Länge verbindet sie Quartiere, in denen Wohnen und Arbeiten, Einkauf, Kultur und Gastronomie eng miteinander verknüpft sind. Rund 150 Geschäftsleute umfasst die Interessengemeinschaft aktuell. Sie säumen beide Seiten vom Dreiecksplatz bis hoch zur Esmarchstraße und verbinden die Shoppingmeile mit Seitenstraßen des Quartiers.<br><br></div><div>	Abgesehen von <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/umweltberatung/index.php">Nicoline Henkel</a>, die beim Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel arbeitet, führen alle anderen Gäste dieser Talkrunde ein eigenes Geschäft. <a href="https://www.jojo-mode.de/">Simone Delz </a>ist Inhaberin eines Geschäftes für Damenmode. <a href="https://www.rsbklose.de/startseite/">Bernd Klose</a> führt mehrere Reisebüros, eines davon auf der Holtenauer Straße. Den ersten „Unverpackt“-Laden Deutschlands öffnete <a href="https://unverpackt-kiel.de/marie-delaperriere">Marie Delaperrière</a> 2014 ebenfalls dort, an der Ecke zur Waitzstraße. Mit <a href="https://zerowaste-kiel.de/">ihrem Verein Zero Waste Kiel </a>engagiert sie sich zudem für die Zertifizierung Kiels als Zero Waste City. Ausgehend von dem Umweltschutzgedanken 1972 in der ersten Vereinssatzung entspinnt sich ein Gespräch über Verkaufspraktiken.<br><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus.&nbsp;<br><br></div><div>Im Auftrag <br>[<strong>LOGO</strong>: die Holtenauer&nbsp; - immer für dich nah]<br><br></div><div><br></div><div><strong>Inhalt<br></strong><br></div><div>Kapitel 1	<br><strong>Einleitung. </strong>Begrüßung und Kurzvorstellung der vier Gäste in der Runde. Simone Delz 		und Bernd Klose sind Mitglied im Verein „Die Holtenauer“. Sie führt ein 				<a href="https://www.jojo-mode.de/">Modegeschäft</a> samt Second Life Angebot, er <a href="https://www.rsbklose.de/startseite/">mehrere Reisebüros</a>. Marie Delaperrière 		lebt das Zero Waste Konzept, privat wie auch mit ihrem <a href="https://unverpackt-kiel.de">Unverpackt-Laden</a>. Sie berät 		u.a. die Stadt Kiel. Als Leiterin der Steuerungsgruppe <a href="https://www.kiel.de/de/wirtschaft_arbeit/einzelhandel/fairtrade_stadt_kiel.php">Fair Trade bei der Stadt Kiel</a> und 		Initiatorin des Umweltfestes auf der Holtenauer ist Nicoline Henkel dabei.<br><br></div><div>Kapitel 2	<br><strong>Umweltfest</strong>. Zwischen 1994 und 2007 eroberten sich Bürgerinnen und Bürger die Holtenauer Straße ein Mal jährlich für einen Tag zur Feier eines Umweltfestes zurück. An der Durchführung beteiligten sich Stadt und Kaufleute gemeinsam. Nicoline Henkel berichtet von einer langen Tafel, die es als weltweit längster abfallarmer Picknicktisch ins Guinessbuch der Rekorde schaffte. 2008 fand die Veranstaltung erstmals ohne Straßensperrung statt. Das war ihr Ende. Die einst dafür eingestellten städtischen Mittel gingen auf im <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/clever_mobil/_dokumente/mobilitaetsfest2022_flyertitel_als_freifahrtberechtigung.pdf">Kieler Mobilitätsfest</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3	<br><strong>Zero Waste.</strong> „Living with less can be a life with more“ erklärt Marie Delaperriére - nachzuhören in einem <a href="https://unverpackt-kiel.de/marie-delaperriere-bei-tedx">Vortag bei TEDx</a>: 2014 eröffnete sie ihr Geschäft. In dem werden Waren lose angeboten. 2016 gründete sie mit ihrem Mann den Verein Zero Waste Kiel. Beide machten sich stark für die Idee, Kiel nach Vorbild der Partnerstadt San Francisco als Zero Waste City zertifizieren zu lassen. <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/zerowaste/index.php">2020 stand das Konzept</a>. Mittlerweile ist Kiel „Candidate City“.<br><br></div><div>Kapitel 4	<br><strong>Mode</strong>. Ganz ohne Verpackungsmüll geht es selbst bei der umweltbewussten <a href="https://www.jojo-mode.de/">Ladeninhaberin Simone Delz</a> nicht. Immerhin verzichten ihre Hersteller auf Plastik. Statt dessen kommt die Ware in Seidenpapier. Wichtig ist ihr aber auch zu wissen, woher die Ware kommt, und wer die Bekleidungsstücke zu welchen Bedingungen produziert. Dazu müsse man sehr genau hinschauen, mahnt Simone Delz.<br><br></div><div>Kapitel 5	<br><strong>Reisen</strong>. Mit Sportreisen stieg Bernd Klose in das Geschäft ein. Über die Jahre hat sich sein Unternehmen spezialisiert auf <a href="https://www.rsbklose.de/reisen/individualreisen/">Individualreisen ins südliche Afrika sowie Nordamerika</a>. Der Sinn des Reisens bestünde doch darin, erinnert Bernd Klose, das Zielland kennenzulernen und mit Menschen in Kontakt zu kommen. Beratung über geeignete Verkehrsmittel, Länge der Tagestouren etc. ist für ihn daher essentiell.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6	<br><strong>Logistik</strong>. Aus Süddeutschland bezieht Marie Delaperrière Reinigungsmittel zum Verkauf in ihrem Laden. Doch die kommen nicht in 1-Liter-Plastikflaschen auf einer mit Folie umwickelten Palette an, sondern in 25-Liter-Mehrweg-Kanistern. Das spart Platz im Lkw und viel Verpackungsmüll. Simone Delz berichtet von Erfahrungen mit ihrem Angebot, bei JoJo gekaufte Bekleidung als Second Hand Ware erneut in den Kreislauf zu bringen. Es bindet Kundinnen, ist aber durch unterschiedliche Besteuerung logistisch ein Riesenaufwand. Laufkundschaft war zu Beginn für sein Reisebüro wichtig. Heute schätzt Bernd Klose sie auf 10 bis 15 % Anteil.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7	<br><strong>Zeitkapsel</strong>. Mitbringen sollten alle Gäste ein „Ding“. Dieses Etwas sollte für das Jubiläumsjahr stehen und das Potential enthalten, den Verein und seine Mitglieder auch künftig noch zu beschäftigen. 90% aller Reisen hätten während der Pandemie nicht stattgefunden, erklärt Bernd Klose. Er hat passenderweise nichts dabei. Den Verbrauch von CO2 durch Wiederaufforstung zu kompensieren, hält er für wenig aussichtsreich. Effektiver sei, die Abholzung zu stoppen. Marie Delaperrière setzt ganz auf schlichtes Glas als Objekt für unendliche viele Verwendungsmöglichkeiten. Auch ein Produkt mit Verwandlungspotential hat Simone Delz dabei. Es ist ein regional hergestellter Gürtel mit einer Schnalle, die sich variabel auf unterschiedliche Riemen setzen lässt. Damit leitet sie über zum Stand der Debatte über globalen Handel und <a href="https://www.jojo-mode.de/blog-007">Siegel für fair und nachhaltig produzierte Waren</a>. Nicoline Henkel wünscht sich mehr Fair Trade auf der Holtenauer. In ihrer Vision für die Einkaufmeile gibt es ab Juni 2023 parallel zur Zertifizierung Kiels als Zero Waste City erneut ein Umweltfest samt Straßensperrung für den längsten Zero Waste Picknicktisch der Welt.<br><br></div>]]>
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        <![CDATA[<div>Talkrunde vom Straßenfest auf der Holtenauer Straße: Live vor Publikum sprechen wir mit Nicoline Henkel, Simone Delz, Marie Delaperrière und Bernd Klose über Wandel vor dem Hintergrund geopolitischer Entscheidungen. Im Fokus steht der Handel: fair, global und lokal, abfallfrei, klimaschonend, nachhaltig - wohin führt der Weg?</div>]]>
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      <title>Wandeln (Talkrunde)</title>
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        <![CDATA[<div>Talkrunde vom Straßenfest auf der Holtenauer Straße: Live vor Publikum sprechen wir mit Renate Lübke, Jan Christoph Kersig, Inke Lorenzen, Stefan Schneider und Jörg Böttcher über die Gemeinschaft der Geschäftsleute entlang der Flaniermeile. Die Gründer des Vereins hatten ihre Geschäfte am Dreiecksplatz und der unteren Holtenauer Straße. 1972 taten sie sich zusammen.</div>]]>
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      <pubDate>Sun, 25 Sep 2022 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es ist ein Sonntag Mitte August 2022. Die Holtenauer Straße wurde für den Verkehr gesperrt. Mit einem Straßenfest feiert die <a href="https://www.die-holtenauer.de/home.html">Interessengemeinschaft „Die Holtenauer“ e.V.</a> ihr 50. Bestehen. Im Auftrag des Vereinsvorstandes führen wir an dem Tag zwei Talkrunden und zeichnen diese auf. Dies ist die erste Episode.&nbsp;<br><br></div><div>Die Holtenauer ist eine der attraktivsten Straßen Kiels. Auf etlichen Kilometern Länge verbindet sie Quartiere, in denen Wohnen und Arbeiten, Einkauf, Kultur und Gastronomie eng miteinander verknüpft sind. Rund 150 Geschäftsleute umfasst die Interessengemeinschaft aktuell. Sie säumen beide Seiten vom Dreiecksplatz bis hoch zur Esmarchstraße und verbinden die Shoppingmeile mit Seitenstraßen des Quartiers.<br><br></div><div>Unter ihnen sind viele inhabergeführte Geschäfte, die nicht selten bereits über mehrere Generationen hinweg bestehen - so wie das <a href="https://www.elektro-luebke.de/">Leuchtenfachgeschäft Elektro Lübke</a>. Senior-Inhaberin Renate Lübke berichtet über die Anfangsjahre des Vereins. Bis zum Umzug 2004 war ihr Vermieter das <a href="https://www.kersig-immo.de/">Immobilien- Unternehmen Kersig</a>. Jan Christoph Kersig hat den Bau der <a href="https://www.arkaden-kiel.de/">Arkaden</a> Anfang der 1980er Jahre begleitet.&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://goldschmiedepunkt.de/">Goldschmiedemeisterin Inke Lorenzen</a> zog in ein eigenes Atelier auf dem mittleren Bereich der Holtenauer. Sie war dabei, als sich parallel ein zweiter Verein aus Geschäftsleuten gründete. Jörg Böttcher gelang 2001 die Vereinsfusion. Er ist Inhaber des <a href="https://www.kieltee-jasmin.de/">Tee und Keramikgeschäftes Jasmin</a>. Ein paar Häuser weiter betreibt Stefan Schneider seinen <a href="https://www.hoehenflug.com/">Spielzeugladen Höhenflug</a>. Neben <a href="https://www.mein-schlemmerfreund.de/">Marten Freund</a>, <a href="https://www.die-holtenauer.de/shopfinder-details.html?member=aumann-authentics">Silke Aumann</a> und <a href="https://www.extrawuerste.de/">Uwe Wiethaup</a> gehört er aktuell dem Vereinsvorstand an.<br><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus.&nbsp;<br><br></div><div>Diesmal im Auftrag von <figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:89,&quot;url&quot;:&quot;blob:https://letscast.fm/152af1c3-9e07-4023-ba0a-0e03aacaf5a0&quot;,&quot;width&quot;:210}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="blob:https://letscast.fm/152af1c3-9e07-4023-ba0a-0e03aacaf5a0" width="210" height="89"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <strong>Einleitung. </strong>Begrüßung und Kurzvorstellung aller fünf Gäste in der Runde. Allesamt sind Inhaberinnen oder Inhaber eines Unternehmens auf oder an Kiels Flaniermeile und Mitglied im Verein „Die Holtenauer“. In den 50 Jahren seines Bestehens durchlief er verschiedene Phasen. Darüber wollen wir sprechen.<br><br></div><div>Kapitel 2 <strong>Gründung I</strong>. Die erste Satzung datiert vom 2. November 1972. Geschäftsinhaber vom Dreiecksplatz und dem unteren Stück der Holtenauer Straße wollen gemeinsam werben und wirtschaften. Sie nennen sich „Interessengemeinschaft Untere Holtenauer“. Elektro Lübke bezieht 1974 einen Laden in dessen Einzugsbereich. Renate Lübke wird Stellvertreterin des Vereinsvorsitzenden Hermann Tramp. Er leitet ein Pelzgeschäft in Nr. 29.<br><br></div><div>Kapitel 3 <strong>Arkaden.</strong> Am 28. November 1988 werden die neuen Arkaden auf der Westseite eingeweiht. Jan Christoph Kersig berichtet über den Umbau, den er zu koordinieren hatte. Der wettergeschützte Bummel unter den modernen Glasdächern der Arkaden ist attraktiv und stärkt den Verband. Am 2. März 1989 erfolgt die Umbenennung in „Interessengemeinschaft Arkaden am Dreiecksplatz“.<br><br></div><div>Kapitel 4 <strong>Gründung II</strong>. Nach Vorbild des ersten Vereins gründet sich ein zweiter. Mitglieder sind Geschäftsleute der Mittleren Holtenauer Straße. Am 1. November 1994 reicht der „Verein der Fachgeschäfte Mittlere Holtenauer“ seine Satzung ein. Inke Lorenzen zog frisch vom Knooper Weg in Nr. 59a. Sie wird stellvertretende Vorsitzende. Sie berichtet davon, wie aufwendig Absprachen in der Gemeinschaft waren ohne moderne Kommunikationsmittel. Vier Jahre nach der Gründung ändert sich der Name des Vereins in „Die Holtenauer - Interessengemeinschaft Mittlere Holtenauer Straße“.<br><br></div><div>Kapitel 5 <strong>Fusion</strong>. Wie Inke Lorenzen ist auch Jörg Böttcher davon überzeugt, mit den Nachbarn über eine Verschmelzung der beiden Vereine zu verhandeln. Das gestaltet sich anfangs zäh. Doch am 14. Februar 2001 unterzeichnen Gerhard Kasan, Andreas Kurda und Jörg Böttcher die Fusion zur Interessengemeinschaft „Die Holtenauer“ e.V..<br><br></div><div>Kapitel 6 <strong>Jubiläum</strong>. Aktuell gehört Stefan Schneider dem Vereinsvorstand an. Er berichtet von zunehmender Professionalisierung im Verein seit der Wahl Marten Freunds zum Vorsitzenden. Im Falle seines Wahlsieges hatte er zur Bedingung gestellt, dass jemand zur Bewältigung der Organisationsaufgaben eingestellt wird. Seither führt Andrea Hake nach Weisung des Vorstandes die Geschäfte des Vereins. Zum Herbst übergibt die Ratsherrin alle Aufgaben an eine Nachfolgerin.<br><br></div><div>Kapitel 7 <strong>Zeitkapsel</strong>. Mitbringen sollten alle Gäste ein „Ding“. Dieses Etwas sollte für das Jubiläumsjahr stehen und das Potential mitbringen, den Verein und seine Mitglieder auch künftig noch zu beschäftigen. Zur Sprache kommt die Planung für einen modernen ÖPNV durch die Straße. Eine Topfpflanze steht für die Begrünung der Quartiere, Seifenblasen für die Leichtigkeit im Leben sowie plötzlich zerplatzende Pläne. Zum Schluss entspinnt sich ein Gespräch über Chancen des Online-Geschäfts für den stationären Handel. Mit der frohen Botschaft, dass der beliebte Töpfermarkt wohl als Handwerkermarkt nach einigen Jahren Pause weitergeführt wird, endet diese Talkrunde.<br><br></div><div><br></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Die Holtenauer als Lebensader</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Talkrunde vom Straßenfest auf der Holtenauer Straße: Live vor Publikum sprechen wir mit Renate Lübke, Jan Christoph Kersig, Inke Lorenzen, Stefan Schneider und Jörg Böttcher über die Gemeinschaft der Geschäftsleute entlang der Flaniermeile. Die Gründer des Vereins hatten ihre Geschäfte am Dreiecksplatz und der unteren Holtenauer Straße. 1972 taten sie sich zusammen.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Holtenauer Straße, Kiel, Stadtbahn, Flaniermeile, Lastenräder, Online-Handel, Schaufenster, inhabergeführt, Geschäfte, Verein, Interessengemeinschaft, Werbegemeinschaft, Höhenflug, Goldschmiedepunkt, Kersig Immobilien, Elektro Lübke, Jasmin Tee + Keramik, Umweltfest, Guiness-Buch, längster Picknicktisch, Dreiecksplatz, Arkaden, Mobilitätswende</itunes:keywords>
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      <title>Schallplattenmuseum (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Unterwegs in Schleswig-Holsteins Schallplattenstadt. In vierzig Jahren produzierte das Werk in Nortorf hunderte Millionen von Tonträgern. Das Aus kam 1989. Nun kehrt die Schallplatte auf das Gelände der einstigen Teldec-Press Schallplattenfabrik zurück. Wir trafen Dr. Thomas Perkuhn vom Deutschen Schallplattenmuseum in Nortorf.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 05 Sep 2022 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Der Umzug vom alten Gebäude <a href="https://museum-nortorf.de/">Schallplattenmuseums</a> quer über den Jungfernstieg zum Kesselhaus des einstigen Schallplattenwerks ist in vollem Gang. Am Wochenende soll die Bühne in der Eingangshalle bei einem Konzert ausprobiert werden, eröffnet uns <a href="https://museum-nortorf.de/vorstand/">Lutz Bertram, Vorsitzender des Museumsvereins</a>. Noch sind die haushohen Wände des Industriegebäudes kahl. Aber das will er ändern. Nicht wegen der Akustik in der Halle. Die sei gut, betont er. Über eine freistehende Treppe steigen wir hoch zur breiten Empore. Frisch gegossener Estrich hindert uns am Betreten. Sobald der getrocknet ist, wird dieser Bereich für wechselnde Ausstellungen genutzt.<br><br></div><div>Mit Lutz Bertrams Vorstandskollegen <a href="https://museum-nortorf.de/vorstand/">Dr. Thomas Perkuhn</a> wechseln wir in das Untergeschoss. Dort bauen Vereinsmitglieder in ehrenamtlicher Arbeit aktuell die Ausstellung auf. Staunend stehen wir vor Regalwänden mit abertausend Schallplatten. Das gesamte<a href="https://museum-nortorf.de/ndr-plattenarchiv/"> Archiv vom NDR 1 Welle Nord </a>aus Kiel und dem <a href="https://museum-nortorf.de/ndr-hamburg-schenkt-sein-plattenarchiv-dem-museum/">Rundfunkhaus in Hamburg</a> kam nach Nortorf. Darunter einiges an Schellack sowie Vinyl, was einst hier gepresst wurde. Wir dürfen eine Platte aus ihrem Cover ziehen, um sie auf dem bereit stehenden Plattenspieler im „Disco“ genannten Museumsbereich anzuspielen.&nbsp;<br><br></div><div>Gemeinsam haben ehemalige Beschäftigte der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teldec">Teldec Schallplatten GmbH </a>vor dem Abriss der Werkshallen gerettet, was vom Gelände an Schätzen zu bergen war. Darunter sind Plattenpressen samt Granulat - eine davon ist wieder intakt. <a href="https://museum-nortorf.de/schallplattenpresse/">Karl-Heinz Schümann erklärt uns ihre Funktionsweise</a>. Er hat als Elektriker bei der Teldec gearbeitet. Ihr letzter Eigentümer, die Warner Brothers vom US-Medienimperium Time Warner, schloss das Werk 1989. Anhand von Originalgeräten wie dieser Presse, aber auch Schneidemaschinen, Matrizen und vielem mehr, sollen Besucherinnen und Besucher im Museum ab Mitte Oktober den gesamten Werdegang einer Schallplatte nachvollziehen können. Sogar eine Testpressung wäre irgendwann einmal denkbar, ergänzt Schümann. Voraussetzung allerdings ist ausreichend Druck im Kesselhaus.&nbsp;<br><br></div><div>Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein ausführliches Magazin zum Hören mit Themen aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus.&nbsp;<br><br></div><div>Dank Unterstützung aus dem <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/index.php">Förderfond Städtepartnerschaften</a> des Kieler Stadtpräsidenten knüpften die beiden Podcaster 2021 ein Netzwerk rund um die Ostsee. Im Wechsel berichten hier in diesem Podcast der Radiojournalist <a href="https://paydesk.co/journalist/jens.renner">Jens Renner</a> aus dem dänischen Aarhus, der Unternehmer <a href="https://stefansuckow.de/">Stefan Suckow</a> aus Stralsund, die TV-Moderatorin <a href="https://klops.ru/articles/2020-07-28/217663-kulinarnyy-detektiv-pochemu-v-kyonigsberge-inostrantsy-pili-besplatno">Svetlana Kolbaneva</a> aus dem Oblast Kaliningrad und die Kulturwissenschaftlerin <a href="https://old.ug.edu.pl/pracownik/2560/magdalena_sacha">Dr. Magdalena Sacha</a> von der Danziger Bucht sowie der Historiker, Dozent und Touristenführer <a href="https://entdecke-estland.com/about/">Martin Schröder</a> aus Tallinn in Estland.<br><br></div><div><br></div><div>Kapitel 1	<a href="https://museum-nortorf.de/"><strong>Einleitung</strong></a><strong>. </strong>Am 1. Juli 2022 treffen wir nachmittags <a href="https://museum-nortorf.de/vorstand/">Dr. Thomas Perkuhn</a>. Er ist Mitglied im Vorstand des Deutschen Schallplattenmuseums e.V. in Nortorf. Vor der Aufnahme führte er uns durch das <a href="https://museum-nortorf.de/buergerentscheid-zum-schallplattenmuseum/">neue Museumsgebäude</a>. Für Audioaufnahmen war dort jedoch zu viel Betrieb. Daher wechselten wir in das alte Gebäude des Vereins am Jungfernstieg. Über eine steile Holztreppe gelangten wir ins Obergeschoss. Zwischen Grammophonen, Plakaten, Schellackplatten und Vitrinen beginnen wir zu dritt ein Gespräch über die Schallplattenära in Nortorf und das Comeback der Schallplatte.<br><br></div><div>Kapitel 2	<a href="https://museum-nortorf.de/buergerentscheid-zum-schallplattenmuseum/"><strong>Kulturerbe</strong></a>. Dr. Thomas Perkuhn berichtet, wie es nach Schließung des Werks zur Sammlung und der Einrichtung eines Schallplattenmuseums kam. Seit der Eröffnung 2002 war die Ausstellung zur Geschichte der Schallplattenherstellung in Nortorf, der allgemeinen technischen Entwicklung der Tonträger und ihrer Abspielgeräte im Gebäude des einstigen Stadtmuseums für Besucher geöffnet. Ein Bürgerentscheid machte im Oktober 2019 den Weg frei für den Umzug in das einzige noch erhaltene authentische Gebäude der Schallplattenfabrik.<br><br></div><div>Kapitel 3	<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teldec"><strong>Teldec</strong></a><strong>.</strong> Die Entscheidung des Berliner Plattenkonzerns für den Standort Nortorf resultiert aus einer Zufallsbekanntschaft zweier Herren während ihres Kuraufenthaltes. Der eine hieß <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lederfabrik_Emil_K%25C3%25B6ster">Emil Köster. Er führte ein Unternehmen der Lederindustrie</a> mit Sitz in Neumünster.<br><br></div><div>Kapitel 4	<strong>Musikstars</strong>. Der Anblick eines gerahmten Zeitungsausschnittes über die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexandra_(S%C3%A4ngerin)">Sängerin Alexandra</a> bringt uns zu den Interpreten, deren Platten in Nortorf gepresst wurden.<br><br></div><div>Kapitel 5	<a href="https://museum-nortorf.de/ndr-hamburg-schenkt-sein-plattenarchiv-dem-museum/"><strong>NDR Archiv</strong></a>. Im Keller unter dem Konzertsaal des Kieler Schlosses besaß der Sender NDR 1 Welle Nord ein Schallplattenarchiv. Das sollte für den bevorstehenden Umbau des Konzerthauses geräumt werden. Danach entschloss sich auch das Rundfunkhaus des NDR an der Rothenbaumchaussee in Hamburg, dem Verein sein gesamtes musikalisches Gedächtnis auf Schellack und Vinyl zu überlassen.<br><br></div><div>Kapitel 6	<a href="https://museum-nortorf.de/spenden-an-das-museum/"><strong>Spenden</strong></a>. Über ein volles Lager, die Suche nach aktiven Mitgliedern und Revox Tangential Plattenspielern. Dazu ein Tipp wie verwellte Schallplatten glatt gezogen werden können und ungeliebte Scheiben ein zweites Leben erhalten.<br><br></div><div>Kapitel 7	<a href="https://museum-nortorf.de/videos-zum-thema-schallplatten/"><strong>Schallplatten</strong></a>. Um uns den Unterschied zwischen Schellack und Vinyl zu demonstrieren, zertrümmert Dr. Thomas Perkuhn eine bereits angeschlagene Platte. Es folgt ein Gespräch über Raritäten und deren Beurteilung, über Musikgenres und verschiedene Plattenlabels. Wir erläutern, was hinter dem Slogan „Museum zum Anfassen“ steckt. Die Aufnahme klingt mit dem Knistern einer Schellackplatte auf Grammophon und dem darauf einsetzenden Gesang von Enrico Caruso aus.<br><br></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Schwarzes Gold in Nortorf</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Unterwegs in Schleswig-Holsteins Schallplattenstadt. In vierzig Jahren produzierte das Werk in Nortorf hunderte Millionen von Tonträgern. Das Aus kam 1989. Nun kehrt die Schallplatte auf das Gelände der einstigen Teldec-Press Schallplattenfabrik zurück. Wir trafen Dr. Thomas Perkuhn vom Deutschen Schallplattenmuseum in Nortorf.</div>]]>
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      <title>Bikepacking (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Zu Gast in der Alten Mu bei Stadtimkerin Utha Bonowsky. Mit ihr und Florian Brüderle sprechen wir über Radreisen. Er bereitet eine Tour von Kiel an die Côte d´Azur vor. Das sind 1.600 Kilometer samt Alpenüberquerung. Sie war mehrfach schon quer durch Deutschland unterwegs und staunt über seine ausgetüftelte Ausstattung.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 22 Aug 2022 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Florian will nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mandelieu-la-Napoule">Mandelieu-la-Napoule</a>. Das liegt bei Cannes. Dort steigt vom 9. bis 15. Juli 2022 das Festival <a href="http://westie.balboaonthepromenade.com/">Westie on the Promenade</a>. Dafür hat er sich angemeldet. Er will per Rad dorthin. Sein Trip wird gut zwei Wochen dauern. Darauf folgt eine Woche Tanzen. <a href="https://www.westie-cast.de/impressum/">Erfahrung hat Florian</a>. Letztes Jahr radelte er bis Gdynia zur Teilnahme an einem anderen West Coast Swing Event. Nun sucht er eine stärkere Herausforderung. Zum Schlafen hat er eine Hängematte dabei. Die testete er bei Übernachtungen im Düsternbrooker Gehölz. Gelegentlich will er über Nacht bei Hosts aus seiner Tanz-Community einkehren. Florian ist Experte im Couch Surfing. Davon erzählte er bereits in unserer <a href="https://ablegen.sh/episode/kreuz-quer-und-raus-aus-kiel-ki-la-ki">allerersten Episode</a> vom Juli 2020.&nbsp;<br><br></div><div>Wir sprechen über Florians Vorbereitung. Utha liefert dazu Tipps und Anekdoten von ihren Touren. Garniert wird das Gespräch von Exkursen über den kalifornischen Kulttanz <a href="https://tanzen-in-kiel.de/fuer-erwachsene/west-coast-swing/">West Coast Swing</a> sowie die speziellen Stadtlagen des <a href="https://altemu.de/projekte/kielerhonig/">Kieler Honigs und seiner Honigdeern</a>.<br><br></div><div>&nbsp;Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein Magazin zum Hören mit Themen aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus.&nbsp;<br><br></div><div>Dank Unterstützung aus dem <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/index.php">Förderfond Städtepartnerschaften</a> des Kieler Stadtpräsidenten knüpften die beiden Podcaster 2021 ein Netzwerk rund um die Ostsee. Im Wechsel berichten hier in diesem Podcast der Radiojournalist <a href="https://paydesk.co/journalist/jens.renner">Jens Renner</a> aus dem dänischen Aarhus, der Unternehmer <a href="https://stefansuckow.de/">Stefan Suckow aus Stralsund</a>, die TV-Moderatorin <a href="https://klops.ru/articles/2020-07-28/217663-kulinarnyy-detektiv-pochemu-v-kyonigsberge-inostrantsy-pili-besplatno">Svetlana Kolbaneva</a> aus dem Oblast Kaliningrad und die Kulturwissenschaftlerin <a href="https://old.ug.edu.pl/pracownik/2560/magdalena_sacha">Dr. Magdalena Sacha</a> von der Danziger Bucht sowie der Historiker, Dozent und Touristenführer <a href="https://entdecke-estland.com/about/">Martin Schröder</a> aus Tallinn in Estland.<br><br></div><div><br></div><div>Kapitel 1 <strong>Begrüßung. </strong>Diese Aufnahme entstand an einem Sonntagnachmittag. Es war der 19. Juni 2022. Die Stadt füllte sich mit Menschen, die das bunte Treiben zur Kieler Woche erleben wollten. Nur der Innenhof der<a href="https://altemu.de/"> Alten Mu</a> schien davon noch unberührt. Gemeinsam mit der dort ansässigen<a href="https://altemu.de/projekte/kielerhonig/"> Stadtimkerin Utha Bonowsky</a> suchten wir uns einen Platz im Innenhof des weitläufigen Gebäudes. <a href="https://www.westie-cast.de/impressum/">Florian Brüderle</a> brachte sein Fahrrad vorbei. Für uns hat er bereits aufgesattelt, womit er in zwei Tagen, am Dienstagvormittag in Kiel starten will.<br><br></div><div>Kapitel 2 <strong>Gravel Bike</strong>. Das „Tourenbiest“, wie Dieter Florians Drahtesel bezeichnet, ist eine Mischung aus Rennrad und Geländerad. Wir schauen uns dessen Ausstattung an. Satteltaschen sind beim Bikepacking nicht angesagt. Florians Superleichtgepäck findet am Lenker, Rahmen und an der Sattelstange Platz.<br><br></div><div>Kapitel 3 <strong>Kiel-Côtes d´Azur.</strong> Die längste Tagesetappe auf Florians Tour beträgt 168 Kilometer. Im Schnitt will er pro Tag 110 km zurücklegen. Geplant hat er die Tour mit <a href="https://www.komoot.de/">Komoot</a>. Knieprobleme hinderten ihn daran, sich systematisch auf diesen Kraftakt vorzubereiten. Deshalb ist ihm etwas mulmig bei der Vorstellung, Alpenpässe zu überqueren. Das kennt er noch nicht.<br><br></div><div>Kapitel 4 <strong>Gepäck</strong>. Nein, in seinen nach 16 Tagen sicher durchgesessenen Radlerhosen will Florian nicht beim Festival tanzen. Er hat einen Koffer mit frischen Klamotten voraus geschickt an sein Hotel an der Côte d´Azur. Was ein Underquilt sei, will Dieter wissen, und wie Florian den samt Moskitonetz, Schlafsack und Tarp zurück in den winzigen Kompressionssack bekommt.<br><br></div><div>Kapitel 5 <a href="https://tanzen-in-kiel.de/fuer-erwachsene/west-coast-swing/"><strong>West Coast Swing</strong></a>. Getanzt wird zu aktueller Musik, erklärt Florian. Wir erfahren, was ein Social Dance ohne elitäre Attitüde ist, wieso WCS ohne die beim Standardtanz üblichen Frauen- und Männerrollen auskommt und wie bei Competitions selbst&nbsp; Anfänger sich gegen All Stars behaupten können. Bei <a href="https://www.instagram.com/tanzen_in_kiel/?hl=de">Workshops wie im Oktober</a> in Kiel wird WCS Technik unterrichtet. Der Rest sei Improvisation.<br><br></div><div>Kapitel 6 <strong>Wundschutz</strong>. Ein kurzes Kapitel über die lästigen Folgen vom Radfahren - inklusive tauber Hände und Füße. Utha kennt das und hat Rat.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7 <strong>Versorgung. </strong>Ein weiteres kurzes Kapitel über die Versorgung unterwegs. Florians Notration besteht aus Müsliriegeln. Er baut aber darauf, zum Essen unterwegs einkehren zu können.<br><br></div><div>Kapitel 8 <a href="https://altemu.de/projekte/kielerhonig/"><strong>Stadthonig</strong></a>. Aktuell ist Utha mit der Frühtracht beschäftigt. Morgens wird gerührt, damit der Honig keine Kristalle ausbildet. Danach schaut sie zu ihren Bienenvölkern. Sie sind über 16 Standorte einmal rund um die Förde verteilt. Nachts füllt Utha den Honig in Gläser ab. In 4 bis 5 Wochen folgt die Sommertracht. Sie klärt uns auf über den Unterschied zwischen Lagen- und Sortenhonig, den Fleiß und die erstaunliche Anpassungsleistung der Bienen. Seit 200 Mio. Jahren kommen sie mit alle Kapriolen der Erde klar.&nbsp;<br><br></div><div>Das Stichwort nutzt Daniela für einen <a href="https://ablegen.sh/episode/meeresspiegel-landgang">Nachtrag zur Episode 026 Meeresspiegel</a>: Die Untere Wasserbehörde der Stadt Kiel stellte jüngst eine <a href="https://ablegen.sh/episode/meeresspiegel-landgang">Starkregenkarte online</a>. Zudem bietet sie Grundstückseigentümern eine Detailauskunft zur Gefahrenlage an.<br><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Utha Bonowski</atom:name>
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        <atom:name>Florian Brüderle</atom:name>
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      <itunes:title>Bikepacking (Landgang)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Süßes &amp; Saures</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Zu Gast in der Alten Mu bei Stadtimkerin Utha Bonowsky. Mit ihr und Florian Brüderle sprechen wir über Radreisen. Er bereitet eine Tour von Kiel an die Côte d´Azur vor. Das sind 1.600 Kilometer samt Alpenüberquerung. Sie war mehrfach schon quer durch Deutschland unterwegs und staunt über seine ausgetüftelte Ausstattung.</div>]]>
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        <title>Bikepacking (Landgang)</title>
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      <itunes:keywords>Honigdeern, Kieler Honig, Bikepacking, West Coast Swing, Stadthonig, Cannes, Tanzen, Imkerei, Couch Surfing, Honig, Social Dance, Radfahren, Radwandertour, Etappen, Festival, WCS, Mehrtagestour, Alpenquerung, Mandelieu la Napoule, Côtes d´Azur, Mittelmeer, Radreise, Kiel, Ostsee, Bienen</itunes:keywords>
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      <title>Meeresspiegel (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>In der Vorwoche zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein, blicken wir vom Dach des GEOMAR auf die Kieler Förde. Eingeladen hat uns Klimaforscher Dr. Tobias Bayr. Mit ihm und Benjamin Franz von der FH Kiel sprechen wir über den Anstieg des Meeresspiegels und seine Folgen für Schleswig-Holstein.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 02 May 2022 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Aus Anlass der Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 8. Mai 2022 widmen wir diese Episode einem Thema, dass aktuell im Wahlkampf eine untergeordnete Rolle spielt. Dabei sind die von der Wissenschaft entwickelten Szenarien zum Anstieg des globalen Meeresspiegels furchterregend.&nbsp;<br><br></div><div>Danach nimmt der Druck auf unsere Küsten kontinuierlich zu. Rund ein Viertel der Landfläche Schleswig-Holstein liegt unter dem Meeresspiegel. Das sind vorwiegend Gebiete entlang der Westküste, aber auch Ostholstein oder die elbnahen Gebiete.&nbsp; Aus verschiedenen Gründen, die wir im Gespräch erörtern, senkt sich das Land immer weiter ab. Dagegen steigt das Wasser in Nord- und Ostsee unaufhaltsam. Ursache sind die Folgen des Klimawandels wie Erwärmung der Meere, Schmelzen des Eises auf Grönland, in der Arktis und der Gletscher weltweit.&nbsp;<br><br></div><div>Auf diese dramatische Lage wies<a href="http://www.klimafrosch.de/index.html"> Dr. Tobias Bayr</a> bereits in unserer <a href="https://ablegen.sh/episode/klimawandel-ki-la-ki">Episode 018 vom Herbst 2021</a> hin. Sie trägt den Titel „Klimawandel“. Tobias forscht als <a href="https://www.geomar.de/index.php?id=tbayr">Meteorologe am GEOMAR</a> und engagiert sich in der Kieler Regionalgruppe Scientists for Future.&nbsp;<br><br></div><div>	Benjamin Franz steuert in dieser Episode umfangreiches Wissen über Küstenschutz bei.&nbsp; Als Ingenieur für Wasserbau und Küstenschutz war er mehrere Jahre im <a href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LKN/Organisation/_documents/organisationsplan.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10">Fachbereich 40 des Landesbetriebes Küstenschutz, Naturparke und Meeresschutz (LKN)</a> beschäftigt. In seine Zuständigkeit fielen Aufsicht und Zulassung von Baumaßnahmen und Nutzungen an der Ostseeküste. Zum Jahresbeginn 2022 wechselte Benjamin an das <a href="https://www.fh-kiel.de/fachbereiche/medien-bauwesen/wir-ueber-uns/organisation/institut-fuer-bauwesen/">Institut für Bauwesen der Fachhochschule Kiel </a>. Dort ist er aktuell mit Aufbau und Einrichtung eines Labors sowie der Lehre beschäftigt.&nbsp;<br><br></div><div>	Inhaltlich vorbereitet und moderiert wird dieser Podcast vom Medienproduzenten <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> und der Journalistin <a href="https://panama-sh.com">Daniela Mett</a>. Die Idee dazu keimte vor Jahren beim <a href="https://escschnack.de/2-kieler-podcasttag-auf-der-digitalen-woche-kiel/">Kieler Podcasttag</a> während der Digitalen Woche. Entstanden ist ein Magazin zum Hören mit Themen aus Kiel, über die Förde, die Ostsee und gelegentlich weit darüber hinaus.&nbsp;<br><br></div><div>Dank Unterstützung aus dem <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/index.php">Förderfond Städtepartnerschaften</a> des Kieler Stadtpräsidenten knüpften die beiden Podcaster 2021 ein Netzwerk rund um die Ostsee. Im Wechsel berichten hier in diesem Podcast der Radiojournalist Jens Renner aus dem dänischen Aarhus, der Unternehmer Stefan Suckow aus Stralsund, die TV-Moderatorin Svetlana Kolbanova aus dem Oblast Kaliningrad und die Kulturwissenschaftlerin Dr. Magdalena Sacha von der Danziger Bucht sowie der Historiker, Dozent und Touristenführer Martin Schröder aus Tallinn in Estland.&nbsp;<br><br></div><div>&nbsp;</div><div>Kapitel 1<br>	<strong>Einleitung. </strong>Wir nehmen am 25. April 2022 im Dachgeschoss vom <a href="https://www.geomar.de/">GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung</a> auf. Eingeladen hat <a href="https://www.geomar.de/tbayr">Dr. Tobias Bayr</a>, Meteorologe und Klimaforscher, Aktivist der <a href="https://scientists4future.org/">Scientists for Future</a>. Als Experte für den Küstenschutz dabei ist <a href="https://www.fh-kiel.de/fachbereiche/medien-bauwesen/wir-ueber-uns/organisation/institut-fuer-bauwesen/">Benjamin Franz</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2	<br><strong>Kampagne</strong>. Seit September 2021 machen das GEOMAR und die Scientists for Future gemeinsam an der Kiellinie mit einem <a href="https://www.geomar.de/entdecken/meeresspiegel">großformatigen Plakat</a> auf den Anstieg des Meeresspiegels aufmerksam. Fakten und Hintergründe aus der Forschung liefert gut verständlich die<a href="https://www.deutsches-klima-konsortium.de/fileadmin/user_upload/pdfs/Publikationen_DKK/dkk-kdm-meeresspiegelbroschuere-web.pdf"> Broschüre vom Deutschen Klima Konsortium</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3	<br><strong>Meeresspiegel</strong>. Wissenschaftler sprechen vom globalen Anstieg. Dabei ergeben sich durch verschiedene Einflüsse recht starke regionale Unterschiede. Projektionen für den Anstieg von Nord- und Ostsee decken sich mit dem globalen Wert. Jedoch senkt sich die Kontinentalplatte im Bereich Schleswig-Holsteins Jahr für Jahr ab. Tobias erklärt den Grund dafür.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4	<br><strong>Küstenschutz</strong>. Ein Viertel der Landesfläche Schleswig-Holsteins liegen unterhalb des Meeresspiegels. Pellworm sogar noch einen Meter darunter. Mit Deichbau und Sperrwerken wird das Eindringen von Meerwasser verhindert. Pumpwerke und Drainagen sorgen für den Ablauf des Wasser vom Land in die See. Benjamin warnt davor, auf technische Mittel zu setzen. Die Pumpleistung der bestehenden Anlagen sei bereits am Limit. Zudem sinken Flächen ab, die entwässert werden.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5	<br><strong>Gefahrenpotential</strong>. Durch den Anstieg der Nordsee droht unter anderem die Versalzung des Grundwassers und der landwirtschaftlichen Nutzfläche. An der Ostseeküste schwinden die Steilküsten und Strände. Sandaufspülungen in den <a href="http://www.klimabuendnis-kieler-bucht.de">Ostseebädern sind Sache der Kommunen</a>. Für die <a href="https://www.insel-sylt.de/nachhaltigkeit/sandaufspuelung/">Aufspülungen vor Sylt</a> und Föhr zahlt das Land seit 1972 bzw. 1963.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6	<br><strong>Klimaschutz</strong>. Eine massive Absenkung der Treibhausgasemissionen kann den Klimawandel nicht stoppen, aber verlangsamen. Tobias verweist auf die im <a href="https://www.bmuv.de/themen/klimaschutz-anpassung/klimaschutz/internationale-klimapolitik/pariser-abkommen">Pariser Abkommen</a> 2015 vereinbarten Ziele. Danach fiele die Erderwärmung mit +2,1 bis +2,4 Grad deutlich geringer aus als ohne Reduktion.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7	<br><strong>Generalplan</strong>. Seit Anfang der 60er Jahre wird der <a href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/kuestenschutz/generalplanKuestenschutz.html">Generalplan Küstenschutz</a> des Landes Schleswig-Holstein fortgeschrieben. Schwerpunkt des 2022 verabschiedeten Plans soll eine nachhaltige ökosystembasierte Anpassung sein. Breiten Raum nimmt darin traditionell der Deichbau an der Nordseeküste ein. Für die Ostsee wird auf die 2019 von Umwelt- und Wirtschaftsministerium gemeinsam gestartete „<a href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/kuestenschutz/strategieOstseekueste2100.html;jsessionid=C999BB0E10AEBFA45039D896A28B4F7C.delivery1-replication">Strategie Ostseeküste 2100</a>“ verwiesen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 8 <br>	<strong>Wirtschaft. </strong>Heutiger Klimaschutz komme günstiger als die Kosten für Anpassung. Tobias erinnert an den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Report">Report von Nicholas Stern</a>, dem einstigen Chefökonom der Weltbank. Klimaschutz ist eine Querschnittaufgabe. Wirtschaft und Umweltschutz müssten zusammen gedacht werden. Wer ökologisch wirtschaftet, sollte steuerliche Vorteile erhalten. Er regt an, den Standortvorteil als leistungsstarker Ökostrom-Erzeuger für die Ansiedlung grüner Technologien zu nutzen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 9	<br><strong>Katastrophenschutz. </strong>Was tun bei Hochwasser? Die Stadt Hamburg informierte seine Bevölkerung mittels Briefwurfsendungen über die Gefährdung ihrer Wohngebiete bei Extremwetterlagen. Benjamin verweist auf <a href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/H/hochwasserschutz/hwgefahrenRisikokarten.html">Hochwasserrisikokarten für Schleswig-Holstein</a>, Tobias auf die <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/warn-app-nina-mit-lokalen-hinweisen-zu-gefahrenlagen-1942330">NINA Warn-App</a> vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 10	<br><strong>Landtagswahl SH. </strong>Am 8. Mai 2022 wird gewählt. Die CDU will beim Küstenschutz weiter<a href="https://www.cdu-sh.de/sites/www.cdu-sh.de/files/personen-780x439/kandidaten_ltw22/druckversion_web_final.pdf"> #kurSHalten</a> (s. Seite 95ff). Das <a href="https://www.cdu-sh.de/sites/www.cdu-sh.de/files/personen-780x439/kandidaten_ltw22/druckversion_web_final.pdf">Zukunftsprogramm </a>der SPD nimmt den Bevölkerungsschutz in den Blick (s. Seite 15ff). Das <a href="https://sh-gruene.de/wp-content/uploads/2022/03/LTW-Programm_web-1.pdf">Wahlprogramm</a> von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN baut auf Erreichtem auf: dem Generalplan Küstenschutz und dem Dialogprozess „Strategie Ostseeküste 2100“ (s. Seite 105). Für Tobias geht keine Partei weit genug. Er fordert ein Umdenken der Wirtschaft. Benjamin warnt davor, allein Bürgerinnen und Bürger in die Pflicht zu nehmen. Er will, dass die Politik den Klimaschutz auf allen Ebenen konsequent durchsetzt.&nbsp;<br><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Benjamin Franz</atom:name>
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      <itunes:title>Meeresspiegel (Landgang)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Land unter den Meeren</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>In der Vorwoche zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein, blicken wir vom Dach des GEOMAR auf die Kieler Förde. Eingeladen hat uns Klimaforscher Dr. Tobias Bayr. Mit ihm und Benjamin Franz von der FH Kiel sprechen wir über den Anstieg des Meeresspiegels und seine Folgen für Schleswig-Holstein.</div>]]>
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      <title>Schiffsrettung (Bordtreff)</title>
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        <![CDATA[<div>An einem Freitagabend im März lädt uns Jens Broschell auf die Freedom. Der einstige Kriegsfischkutter liegt am Bahnhofskai des Kieler Hörnbeckens. In tausenden Stunden Handarbeit machten ihn mutige Frauen und Männer ehrenamtlich flott. Danach wurde das Schiff Eigentum einer Genossenschaft. Mit ihm startet das Kultur- und Schiffskollektiv Ende April 2022 in seine neue Veranstaltungssaison. Jens erzählt, wie es dazu kam.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 11 Apr 2022 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die <a href="https://freedom-kiel.de/freedom-historie/">Geschichte der Freedom</a> birgt viel Stoff, aus dem sich Seemannsgarn spinnen ließe. Wir sitzen mit Jens Broschell in der Navi, dem einstigen Navigationsraum der Freedom. Er war von Beginn an dabei und berichtet uns, wie sich aus einer vagen Vision Organisationsform und Mission eines Kultur- und Schiffskollektivs herauskristallisierte.&nbsp;<br><br></div><div>	Gemeinsam mit seinem Freund Marc Fahrenkrog hat Jens 2020 das marode Schiff vom Eckernförder Hafen zur Werft nach Wladyslawowo nahe Gdynia überführt. Dort lag die Freedom rund vier Monate im Trockendock. Ihrem Ruf nach Hilfskräften folgten trotz Pandemie mehrere Dutzend freiwillige Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland. Sie verbrachten ihre Urlaubswochen an Deck mit Rostnageln, Schleifen und Streichen.&nbsp;<br><br></div><div>	Beim Schreiben dieser Shownotes erreicht uns die Nachricht von Verschiebung des Saisonstarts 2022 um vier Wochen. Mit rund 40 Tausend Fällen pro Woche ist die&nbsp; Infektionsrate beim Coronavirus in Schleswig-Holstein unverändert hoch. Auch Mitglieder der Schiffscrew fallen wegen Krankheit aus. Dadurch verzögern sich die noch fälligen Arbeiten an Bord.&nbsp;<br><br></div><div>&nbsp;</div><div>Kapitel 1	<br><strong>Begrüßung. </strong>Schiffsretter Jens Broschell empfängt uns an Bord. Dieter begrüßt ihn als 	einzigen Gast dieser Podcastfolge.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2	<br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsfischkutter"><strong>Kriegsfischkutter</strong></a>. Die an Ereignissen reiche Geschichte des Schiffes beginnt 1945. Jens erzählt, dass die Freedom einst „Gretchen“ hieß und als Fischerreifahrzeug bis 1990 stets um Schleswig-Holstein herum in Nord- und Ostsee unterwegs war. Bei ihrem Werftaufenthalt in Polen entdeckte die Crew im Rumpf des Schiffes eine merkwürdige Aussparung.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3	<br><a href="https://freedom-kiel.de/die-vision/"><strong>Vision</strong></a>. Am Anfang stand die Idee, den einzigartigen Hafenplatz vor dem HörnCampus zu beleben. Von den breiten, ab Kaimauer ansteigenden Treppenstufen hat das Publikum eine perfekte Sicht auf das Hafenbecken sowie beide Ufer der Landeshauptstadt. Trotzdem konnte sich dieser besondere Ort bisher nicht dauerhaft als Spielstätte für kulturelle Veranstaltungen etablieren. Das wollen Jens und seine Mitstreiter ändern.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4	<br><a href="https://freedom-kiel.de/freedom-steckbrief/"><strong>Besichtigung</strong></a>. Wo einst der Lagerraum für Fisch war, entsteht bis Herbst 2022 ein Salon. Jens schwärmt von der erstaunlichen Deckenhöhe des Raumes. Ferner berichtet er hier vom Umbau des Kutters zum Segelschulschiff mit Kammern und Kojen für eine vielköpfige Besatzung.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5	<br><a href="https://www.instagram.com/freedomkiel/"><strong>Werftaufenthalt</strong></a>. Ein Kapitel über die abenteuerliche Überführung des maroden Kutters zur Werft nach Polen. Dort wurde das Schiff aufgebockt und innerhalb von vier Monaten fit gemacht für die Rückkehr nach Schleswig-Holstein. Dieter erinnert die Erzählung von Jens an die <a href="https://www.treshombres.at/">Tres Hombres</a>. Es stellt sich heraus, dass der Frachtsegler tatsächlich ein Schwesterschiff der Freedom ist.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6	<br><a href="https://freedom-kiel.de/mitglied-werden/"><strong>Genossenschaft</strong></a>. Warum die Freedom als Sportboot angemeldet ist und warum die Crew als Unternehmensform die Genossenschaft wählte, berichtet Jens in diesem Kapitel. Aktuell besteht das Kollektiv aus 17 Genossinnen und Genossen. Es ist offen für neue Mitglieder. Aufnahmeantrag, Satzung und Geschäftsordnung können von der Webseite heruntergeladen werden.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7	<br><a href="https://freedom-kiel.de/events/"><strong>Bistro &amp; Events</strong></a>. Dieter blickt auf das Steuerrad. Es steht abgebaut in der Navi, wo wir aufnehmen. Jens erklärt, dass aus dem Steuerstand ein Bistro wurde. Allerdings ließe sich das mit wenigen Handgriffen zurückbauen. Denn ein Traum eint alle Crewmitglieder: Sie wollen segeln! Dazu fehlt ihnen jedoch nicht nur Tuch zum Segelsetzen, sondern der einzigen Kapitänin an Bord auch noch Erfahrung, den langen Gaffelschoner an Fähren und Kreuzfahrern vorbei aufs offene Meer zu manövrieren. Aktuell entwickelt das Bistro-Team ihr Angebot veganer Speisen sowie die zuletzt sehr erfolgreichen Eiskreationen weiter.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 8 <br>	<a href="https://freedom-kiel.de/bier-und-merchandise/"><strong>Kooperationen</strong></a><strong>. </strong>Aus dem <a href="https://www.yooweedoo.org/de/ideenwettbewerb/2021">Yooweedoo Ideenwettbewerb 2021</a> ging das Konzept des Kulturschiffs Freedom als Sieger hervor. Durch die Teilnahme aber auch aus dem Freundeskreis heraus ergab sich ein breites Unterstützernetzwerk. Darunter z.B. eine Kooperation mit dem Umweltschutzamt der Stadt Kiel, das im September die erste <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/klimaschutz/klimawoche.php">Klimawoche</a> an Bord durchführen ließ. Auch das <a href="https://ungeduld.net/">Netzwerk für Revolutionäre Ungeduld</a> verlegte sein Festival aufs Schiff. Zudem berichtet Jens von Solidarität der Eigner anderer Schiffe im Hörnbecken.<br><br><strong>Cover-Foto</strong>&nbsp;<br>@Freedom - mit freundlicher Erlaubnis von Sammy Kühne<br><br></div><div><br><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Jens Broschell</atom:name>
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      <itunes:title>Schiffsrettung (Bordtreff)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Komm an Bord!</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>An einem Freitagabend im März lädt uns Jens Broschell auf die Freedom. Der einstige Kriegsfischkutter liegt am Bahnhofskai des Kieler Hörnbeckens. In tausenden Stunden Handarbeit machten ihn mutige Frauen und Männer ehrenamtlich flott. Danach wurde das Schiff Eigentum einer Genossenschaft. Mit ihm startet das Kultur- und Schiffskollektiv Ende April 2022 in seine neue Veranstaltungssaison. Jens erzählt, wie es dazu kam.</div>]]>
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        <title>Schiffsrettung (Bordtreff)</title>
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      <itunes:keywords>Ostsee, Polen, Gdynia, Segelschiff, Kriegsfischkutter, KFK, Gaffelsegler, Fischerrei, Eckernförde, Kiel, Hörnspitze, Hörnbecken, Hafen Kiel, Kulturzentrum, Soziokultur, Genossenschaft, Schiffsrettung, OpenShip, Corona, tres hombres, Klimawoche, Umweltschutzamt</itunes:keywords>
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      <title>Solidarität (Netztour)</title>
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        <![CDATA[<div>Dr. Magdalena Sacha ist erstmals hier im Podcast zu hören. Sie berichtet uns aus der Danziger Bucht. Seit Eskalation des Krieges in der Ukraine organisiert sie Hilfe für Freunde und Bekannte. Aus Tallinn ebenfalls zugeschaltet ist Martin Schröder. Er warnt vor Verhärtung gegenüber der Bevölkerung Russlands.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 04 Apr 2022 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die polnische Stadt Wejherowo liegt gut 20 Kilometer nordwestlich von Gdynia. Von dort wählt sich <a href="https://old.ug.edu.pl/pracownik/2560/magdalena_sacha">Dr. Magdalena Sacha</a> zu uns ins Studio. Wir erreichen sie an ihrem freien Tag. Sie arbeitet als Kulturwissenschaftlerin an der Universität von Gdansk. Wäre sie nicht mit uns zum Gespräch verabredet, hätte sie beim Ausladen einer Hilfslieferung aus Island geholfen. Dazu hatte ihr Rektor seine Angestellten und Studierenden aufgerufen. Zur Zeit unserer Aufnahme am 18. März 2022 sind, Schätzungen zufolge, rund drei Millionen Menschen aus der Ukraine nach Polen geflüchtet.&nbsp;<br><br></div><div>Zum gleichen Zeitpunkt registriert Estland 25.000 Geflüchtete. Das berichtet Martin Schröder aus Tallinn. Seit letztem Frühjahr gehört er unserem Netzwerk von Korrespondenten in Kiels Partnerstädten im Baltikum an. Der Deutsche lebt bereits viele Jahre in Tallinn. Als Historiker bietet er Touristen sein Wissen bei <a href="https://entdecke-estland.com">geführten Reisen durch Estland</a> an. In <a href="https://ablegen.sh/episode/strompreise-netztour">Episode 022 Strompreise</a> berichtete er uns von abstrus gestiegenen Heizkosten sowie dem Boom im Immobilienmarkt.&nbsp;<br><br></div><div>Russland ist direkter Nachbar sowohl Estlands als auch zu Polen durch seine Grenze zum Oblast Kaliningrad. Die Exklave Russlands an der Ostsee umfasst ein Gebiet, dass von der Fläche her etwas kleiner ist als Schleswig-Holstein. Es liegt zwischen Polen und Litauen. Wir wollten von Magdalena und Martin wissen, ob sich die Bevölkerung durch die NATO-Mitgliedschaft ihrer Länder vor einem Einmarsch des russischen Militärs geschützt fühlt.<br><br>Titelfoto: Martin Schröder<br><br></div><div><br>Kapitel 1 <br><strong>Begrüßung. </strong>In seinem Studio heißt Dieter Bethke die ihm zugeschalteten Gäste und Mitmoderatorin Daniela Mett sowie alle Hörerinnen und Hörer willkommen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2 <br><strong>Danziger Bucht</strong>. Das polnische Seebad Sopot bildet mit den Hafenstädten Gdynia und Gdansk die Metropolregion Tricity an der Danziger Bucht. Von dort erreicht uns Dr. Magdalena Sacha. Ihr Wohnort Wejherowo liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von Gdynia, offizielle Partnerstadt Kiels seit 1985. Die Kulturwissenschaftlerin arbeitet seit ihrer Promotion 2004 als Dozentin an der Universität Gdansk. Fließend Deutsch zu sprechen, lernte sie während eines <a href="https://www.gedenkstaettenforum.de/uploads/media/GedRund92_38-40.pdf">einjährigen Aufenthaltes 1999 in der Gedenkstätte Buchenwald</a> nahe Weimar, der damaligen Kulturhauptstadt Europas. Sie berichtet davon, sich am Abend noch als Lehrkraft für Sprachkurse zu melden.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3 <br><strong>Tallinn</strong>. Estland nahm bisher etwa 25.000 Geflüchtete aus der Ukraine auf. Studierende an seiner Universität hätten sich bereits vor Wochen zusammen getan, um Hilfe zu organisieren, berichtet <a href="https://entdecke-estland.com/">Martin Schröder</a>. Studierende aus der Ukraine erhielten Sonderstipendien. Aufgrund des Mangels an Lehrkräften sei aber das Angebot an Sprach- und Integrationskursen noch ausbaufähig.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><strong>Verständigung</strong>. Die kaschubische Minderheit nördlich von Gdynia spricht eine westslawische Sprache, erklärt uns Magdalena. Mit der kämen die Geflüchteten zurecht. Ältere Polen hätten Russisch in der Schule gelernt, junge Frauen und Männer könnten sich auf Englisch verständigen. Als Problem sehe sie eher die kyrillische Schrift. Martin erzählt, dass ein Drittel der in Tallinn angekommen Menschen unter 18 Jahren alt sei. Er erinnert zudem daran, dass der Anteil der aus der Ukraine stammenden Menschen bereits vor Kriegsausbruch 1,7% der Bevölkerung Estlands ausgemacht hätte - insgesamt 22.000 Menschen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><strong>Arbeit</strong>. Geflüchtete aus der Ukraine erhalten <a href="https://www.germany4ukraine.de/hilfeportal-de/arbeit-und-soziales">in Deutschland eine Arbeitserlaubnis</a>. Arbeitssuchende aus Nicht-EU-Ländern bekommen in Estland keine Arbeitsvisa. Bei Menschen aus der Ukraine mache der Staat zur Zeit aber eine Ausnahme. Magdalena berichtet von der gewaltigen Aufgabe, die vielen Menschen in Polen zu registrieren. Über Social Media würden ukrainische Spezialitäten angeboten. Damit verdienten sich geflüchtete Mütter etwas Geld für sich und ihre Kinder.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6 <br><strong>Propaganda</strong>. Magdalena warnt eindringlich vor Medienmanipulation. Dem Kreml nahe anonyme Profile kommentierten hyperaktiv alle Meldungen zum Krieg gegen die Ukraine. Hätten sie vormals Impfgegner unterstützt, säten sie nun Zwietracht zwischen Polen und der Ukraine. Auch die Vorwürfe wegen Rassismus an der polnischen Grenze hält sie für Propaganda.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7 <br><strong>Hilfen</strong>. Aus Magdalenas Bericht über eine private Hilfsaktion entspinnt sich ein Dialog über das Für und Wider international agierender Hilfsorganisationen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 8 <br><strong>Russland. </strong>Auf Rückendeckung des Westens will Magdalena nicht viel geben. Sie verweist auf Waffenlieferungen Frankreichs und Deutschlands 2015 nach Russland. Aus ihrer Sicht lässt der Westen die Ukraine ebenso im Stich wie 1939 Polen. Martin hätte die Einrichtung einer Flugverbotszone durch die NATO begrüßt. In Estland sei die realpolitische Bedrohung durch das benachbarte Russland stets präsent. Von der Exmatrikulation russischer Gaststudenten hält er nichts. Abgrenzung und Verhärtung seien absolut nicht sinnvoll.<br><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Martin Schröder</atom:name>
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        <atom:name>Dr. Magdalena Sacha</atom:name>
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      <itunes:title>Solidarität (Netztour)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Hilfen für Ukraine</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Dr. Magdalena Sacha ist erstmals hier im Podcast zu hören. Sie berichtet uns aus der Danziger Bucht. Seit Eskalation des Krieges in der Ukraine organisiert sie Hilfe für Freunde und Bekannte. Aus Tallinn ebenfalls zugeschaltet ist Martin Schröder. Er warnt vor Verhärtung gegenüber der Bevölkerung Russlands.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Estland, Tallinn, Baltikum, Ostsee, Russland, Danzig, Gdansk, Gdynia, Ukraine, Geflüchtete, Propaganda, Krieg, NATO, EU, Polen, Hilfsorganisationen, Spendenaktion, Spenden, Solidarität, Europa, Partnerstadt</itunes:keywords>
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      <title>Strompreise (Netztour)</title>
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        <![CDATA[<div>Auf 1.000 Euro pro Megawattstunde kletterte bei ihm der Strompreis im Dezember. Das berichtet uns Martin Schröder aus Kiels Partnerstadt Tallinn. Er musste kräftig nachzahlen. In Estland weisen Stromversorger den Preis stündlich aus und rechnen monatlich ab. Handlungsspielraum haben Verbraucher nicht. Die Mehrheit heizt mit Strom. In kalten Wintern wie diesem ist Sparen kaum möglich.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 21 Feb 2022 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Mit seiner Familie wohnt Martin Schröder in Tallinn zur Miete. Das sei die absolute Ausnahme, berichtet er uns. Die Mehrheit der rund 1,3 Millionen Einwohner Estlands besitzt Wohneigentum. Im städtischen Raum dominieren Eigentumswohnungen. Die Entscheidung für einen Stromversorger liegt jedoch nicht in der Hand eines Einzelnen sondern erfolgt auf Basis einer Mehrheitsentscheidung in der Hausversammlung aller Eigentümer.&nbsp;<br><br></div><div>	Seit letztem Frühjahr gehört Martin unserem Netzwerk von Korrespondenten in Kiels Partnerstädten im Baltikum an. Der Deutsche lebt bereits viele Jahre in Tallinn. Als Historiker bietet er Touristen sein Wissen bei <a href="https://entdecke-estland.com">geführten Reisen durch Estland</a> an. In unserer <a href="https://ablegen.sh/episode/nordischer-rat-landgang">Episode 014 NORDISCHER RAT</a> war er zuletzt zu hören. Martin Schröder berichtete uns darin von der Geburt des Danebrog, der ältesten Staatsflagge der Welt, und vom Verhältnis Estlands zu seinen nordischen Nachbarn.&nbsp; Am 25. Januar 2022 waren wir mit ihm erneut für eine Stunde via Audiocall verabredet.<br><br>Kapitel 1	<br><strong>Begrüßung. </strong><br><br></div><div>Kapitel 2	<br><strong>Strompreis</strong>. Im Dezember ging der Strompreis weltweit durch die Decke. Bei Martin Schröder in Tallin erreichte er in den Tagesspitze 1.000 Euro pro MWh. Im Vorjahresmonat lag dieser noch bei bis zu 65 Euro/MWh. Während unseres Gesprächs erreicht der Tagespreis in Tallinn durchschnittlich 166,38 Euro/MWh. In Folge des starken Anstieges schalteten Kommunen ihre Straßenbeleuchtung in den Städten ab. Auch Weihnachtsschmuck aus Lichterketten, der traditionell den Winter über bis März die Straßen erhellt, wurde bereits abgehängt.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3	<br><strong>Fossile Brennstoffe</strong>. Der Anteil von Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ist in Estland weitaus geringer als in Deutschland. In Estland abgebauter und verhütteter Ölschiefer dient der Verstromung. Hinzu kommen Gaslieferungen aus Russland. Einen geringen Anteil am Strommix hat die Windkraft. Geothermie und Solarpanele sind erst im Kommen. Als Grund für den Preisanstieg wird die erhöhte Nachfrage genannt. Einzelne Haushalte haben wenig bis keine Entscheidungsfreiheit bei der Wahl des Versorgers, da die Verträge pro Haus abgeschlossen werden. Geheizt wird in Tallinn mit elektrischer Energie.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4	<br><strong>Mikro</strong>-<strong>Akws</strong>. Martin berichtet von einer Initiative in Estland, die sich für den Bau kleiner Atomkraftwerke einsetzt. Dieter verweist auf Aussagen von Experten in der Sendung <a href="https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/faktencheck/faktencheck-524.html">Hart aber fair</a> vom 24. Januar 2022. Danach gilt in deutschen Konzernen die Erzeugung von Atomstrom mittlerweile als zu teuer - mehr Daten zu Stromerzeugung und Stromhandel in Deutschland auf der <a href="https://www.smard.de/page/home/topic-article/444/206890">Webseite des Bundesnetzagentur</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5	<br><strong>Geothermie</strong>. Bei einer Hausbesichtigung sprach Dieter mit dem Besitzer über dessen Erfahrungen aus dem Betrieb einer Wärmepumpe. Mit <a href="https://www.geothermie.de/aktuelles/nachrichten.html?tx_news_pi1%5B@widget_0%5D%5BcurrentPage%5D=2&amp;cHash=44abed052ab61e027c298cc60a79d486">oberflächennaher Erdwärme</a> lassen sich Privathäuser mit Heizwärme, Kälte und Warmwasser versorgen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6	<br><strong>Politik</strong>. In Relation zu Deutschland ist das Einkommensniveau in Estland niedrig. Der Mindestlohn liegt aktuell bei 3,86 Euro/Stunde. Im Schnitt verdienen Esten mit einer Vollzeitstelle 1.500 Euro brutto im Monat. Die Sozialabgaben betragen ca. 20 Prozent.&nbsp; Kritisch ist das Wirtschaften für Bezieherinnen und Bezieher von Mindestrente. Sie beträgt 215 Euro/Monat. Rechtsradikale Kräfte in Estland versuchen, aus der Notlage einkommensschwacher Haushalte politisch Kapital zu schlagen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7	<br><strong>Ökostrom</strong>. In Deutschland sind unterschiedliche Stromprodukte auf dem Markt. Dieter berichtet von seinem Ökostromtarif. Weil die Erzeugung von Ökostrom in Kleinanlagen anfangs teurer war als konventionelle Herstellung durch Konzerne, zahlt Dieter seit Jahren mehr dafür. Obwohl sich das Verhältnis längst umgekehrt hat, bleibt sein Tarif für grünen Strom teurer als der für die Grundversorgung. Und das bei sinkender EEG-Umlage und stetig steigenden Preisen für CO2-Zertifikate, die bei Erzeugern von Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie etc. erst gar nicht anfallen. Wer erklärt uns das?&nbsp;<br><br></div><div><br><br></div><div>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br>Kiel. Sailing. City.<br><br><br>In 2022 produzierten wir eine Reihe von Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus Kiels Partnerstädten im Ostseeraum. Gefördert wurde der Aufbau unseres Netzwerkes aus dem Budget für Städtepartnerschaften der Landeshauptstadt Kiel.&nbsp;</div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Martin Schröder</atom:name>
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      <itunes:subtitle>Sozialer Kälteeinbruch</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Auf 1.000 Euro pro Megawattstunde kletterte bei ihm der Strompreis im Dezember. Das berichtet uns Martin Schröder aus Kiels Partnerstadt Tallinn. Er musste kräftig nachzahlen. In Estland weisen Stromversorger den Preis stündlich aus und rechnen monatlich ab. Handlungsspielraum haben Verbraucher nicht. Die Mehrheit heizt mit Strom. In kalten Wintern wie diesem ist Sparen kaum möglich.</div>]]>
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        <title>Strompreise (Netztour)</title>
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      <itunes:keywords>Erneuerbare Energie, Atomkraftwerke, Atomstrom, Wasserkraft, Windkraft, Photovoltaik, Estland, Tallinn, Baltikum, Ostsee, Geothermie, Stromanbieter, Stromversorger, Ökostrom, Netzbetreiber, Strompreise, Strombörse, Energiewende, Klimawandel, Heizung, Gas, Russland, fossile Brennstoffe, Preisanstieg, Biogasanlagen, Wohneigentum, Immobilienpreise</itunes:keywords>
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      <title>DeichArt</title>
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        <![CDATA[<div>Zu Gast bei der Kieler Theatergruppe DeichArt. Wir treffen Eirik Behrendt, Matisek Brockhues und Tom Keller. Als professionelle Schauspieler sind alle drei freischaffend. Gemeinsam entscheidet das Trio, was, wo und wie gespielt wird, wer auftritt und ob Kollegen mitspielen. An Stelle einer eigenen Spielstätte setzte die Gruppe auf feste Kooperationen. Seit zwanzig Jahren tingelt sie von Bühne zu Bühne.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 02 Feb 2022 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Am Anfang war es das Theater im Werftpark von Kiel-Gaarden. Dort traf <a href="https://deich-art.de/tom-keller.html">Tom Keller</a>&nbsp; auf die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_Steiof">Regisseurin Franziska Steiof</a>. Aus der gemeinsamen Arbeit resultierte 2002 die Idee, in einer Gruppe freier Schauspielerinnen und Schauspieler neue Theaterformen zu erproben.&nbsp;<br><br></div><div>	Bis heute entwickelt <a href="https://deich-art.de/home.html">DeichArt</a> die Stücke meist auf Basis eigener Texte. Ihr Spektrum reicht von Regie- über Dokumentar- bis zum Autorentheater, garniert durch szenische Lesungen und Live-Hörspiele. Gespielt wird von September bis April. Das sind eher dunkle Monate an der Förde. Vor allem freitags und samstags ist dann die Nachfrage nach Unterhaltung in Kiel groß. Ab Mai wird es dünn. So bleibt den dreien wieder mehr Zeit zum Unterrichten, für Workshops, Gastauftritte oder Lesungen.&nbsp;<br><br></div><div>	Von einem Auftrag der eher ungewöhnlichen Sorte erzählt <a href="https://deich-art.de/eirik-behrendt.html">Eirik Behrendt</a> in dieser Episode. Während er bereits im Februar 2004 mit DeichArt in Theodor Storms „<a href="https://deich-art.de/der-schimmelreiter.html">Der Schimmelreiter</a>“ auf der Bühne stand, entschloss sich <a href="https://deich-art.de/matisek-brockhues.html">Matisek Brockhues</a> erst 2006 für die Selbständigkeit. Er gab seinen Einstand mit&nbsp; „<a href="https://deich-art.de/schwitzende-maenner.html">Schwitzende Männer im Schuhgeschäft</a>“. Dieses Stück ist so etwas wie das Flaggschiff der Theatergruppe. Es wurde 2005 mit Franziska Steiof aus reiner Improvisation entwickelt.&nbsp;<br><br></div><div>	Mit einer Vorschau auf die Monate bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 schließt diese Aufzeichnung. Dies ist nunmehr die dritte Spielzeit seit Ausbruch der Pandemie mit erschwerten bis unmöglichen Arbeitsbedingungen für darstellende Künstler. DeichArt erhält Institutionelle Förderung durch das Land Schleswig-Holstein.<br><br></div><div>&nbsp;</div><div>Kapitel 1	<br><strong>Begrüßung. </strong><br><br></div><div>Kapitel 2	<br><a href="https://deich-art.de/ensemble.html"><strong>Ensemble.</strong></a><strong> </strong>Im Weihnachtsstück „<a href="https://deich-art.de/ox-und-esel.html">Ox und Esel</a>“ von Norbert Ebel führte Matisek Regie. Bei Aufführungen dieses Kammerspiels übernimmt er die Technik, Tom spielt den Esel und Eirik den Ox. Gemeinsam gestalten sie Bühne und Kostüme. Dies sei ihr „kleines Besteck“, erklärt Matisek. Dank Landesförderung verfügt die Gruppe zur Zeit über Mittel für Autorenhonorar, Gastengagements, eigene Technik. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Raschke">Jens Raschke</a> schreibt dem Trio Stücketexte und führt Regie. <a href="https://www.deich-art.de/sibylle-meyer-107.html">Sibylle Meyer</a> macht Bühnenbild und Kostüme. Gespielt wird in der Backbord Bar des <a href="https://www.maritim.de/de/hotels/deutschland/hotel-bellevue-kiel/unser-hotel">Hotels Maritim</a>, auf der Studio- sowie der Werftparkbühne des <a href="https://www.theater-kiel.de">Theaters Kiel</a>, im Kulturzentrum <a href="https://hansa48.de">Hansa48</a> und im <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kulturforum/index.php">KulturForum</a>. Aktuell ist DeichArt auf der Suche nach einem Proberaum.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3	<br><a href="https://deich-art.de/Workshops.html"><strong>Workshops</strong></a><strong>.</strong> Matisek, Tom und Eirik engagieren sich für den künstlerischen Nachwuchs - sei es als Ausbilder an der Kieler Schule für Schauspiel, als Leiter einer Schultheater AG, <a href="https://deich-art.de/deichart-im-klassenzimmer-out-gefangen-im-netz.html">Theaterpädagogen im Klassenzimmer</a> oder Sparringspartner für Volontäre. Gemeinsam aber auch einzeln geben sie auf Anfrage Workshops. Lesungen oder das Einsprechen von Texten zum Beispiel für Audioguides sowie die Übernahme von Gastrollen runden das Portfolio jedes einzelnen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4	<br><a href="https://deich-art.de/aktuelle-produktionen.html"><strong>Repertoire.</strong></a><strong> </strong>Ein Merkmal von DeichArt ist die Lust am Ausprobieren. Die drei nutzen ihre künstlerische Freiheit, um Formen und Kategorien des Theaters zu hinterfragen. Auch die eigene Situation wird stetig reflektiert. Am Beispiel von „Ox und Esel“ erklärt Eirik, wie sich die eigene Lebenserfahrung auf eine Rolle auswirkt. In jedem Stück findet zudem der Bezug zum Norden, zur Landeshauptstadt Kiel und seinem Publikum auf originelle Weise Niederschlag.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5	<br><a href="https://deich-art.de/once-upon-a-time-in-duesternbrook.html"><strong>Live-Hörspiele.</strong></a> Als Reaktion auf die Einschränkungen während der Pandemie kam „<a href="https://deich-art.de/jules-verne-und-der-unhold-von-kiel.html">Jules Verne und der Unhold von Kiel</a>“ umgearbeitet zum Hörspiel-Thriller auf die Bühne. „<a href="https://deich-art.de/once-upon-a-time-in-duesternbrook.html">Once Upon a Time in Düsternbrook</a>“ hatte gleich als Horror-Live-Hörspiel Premiere und wird es auch bleiben.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6	<br><a href="https://deich-art.de/ueber-uns.html"><strong>Rückblick.</strong></a>In diesem Kapitel erfahren wir, was jeden der drei Theatermacher nach Kiel geführt hat. Dreh- und Angelpunkt jeder Geschichte ist Franziska Steiof. Ihr Freitod im Januar 2014 führt die Gruppe in eine schwere Krise. Eirik berichtet von seinem Kampf mit Kleists <a href="https://deich-art.de/michael-kohlhaas.html">Michael Kohlhaas</a>, den er auf Basis ihrer Textbearbeitung in dem Jahr spielen sollte. Zu den prägenden Eindrücken zählt Tom auch die Probenarbeit zu <a href="https://deich-art.de/schwitzende-maenner.html">Schwitzende Männer im Schuhgeschäft</a>. Während er seine Hände auf Klaviertasten halten musste, durften sich Eirik und Matisek in endlosen Runden beim Lichtschwertkampf austoben. Der Versuch, mit <a href="https://deich-art.de/woyzeck_voiceover.html">WoyzEck VoiceOver</a> bewusst schlechtes Theater zu produzieren, schaffte es ebenfalls in das <a href="https://www.youtube.com/channel/UCSoUOPRiJ5X7jJWaPb8TBTg">Video Schlaflos in Kiel </a>auf YouTube - ein Rückblick auf 20 Jahre DeichArt. Wir sprechen über Theaterkritik und Mundpropaganda.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7	<br><a href="https://deich-art.de/termine.html"><strong>Vorschau.</strong></a><strong> </strong>Alleinstellungsmerkmal von DeichArt sind die Theaterstoffe von Jens Raschke. Der mehrfach als Stückschreiber ausgezeichnete Autor und Regisseur schreibt den Schauspielern ihre Rollen quasi auf den Leib. Matisek rät zum Abo des <a href="https://deich-art.de/kontakt.html">Newsletters</a>. Darin erfährt das Publikum, was wann wo kommt und von Änderungen.<br><br></div><div><br></div><div><br>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br>Kiel. Sailing. City.<br><br><br>In 2022 produzierten wir eine Reihe von Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus Kiels Partnerstädten im Ostseeraum. Gefördert wurde der Aufbau unseres Netzwerkes aus dem Budget für Städtepartnerschaften der Landeshauptstadt Kiel.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:subtitle>Theater aus dem Norden</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Zu Gast bei der Kieler Theatergruppe DeichArt. Wir treffen Eirik Behrendt, Matisek Brockhues und Tom Keller. Als professionelle Schauspieler sind alle drei freischaffend. Gemeinsam entscheidet das Trio, was, wo und wie gespielt wird, wer auftritt und ob Kollegen mitspielen. An Stelle einer eigenen Spielstätte setzte die Gruppe auf feste Kooperationen. Seit zwanzig Jahren tingelt sie von Bühne zu Bühne.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Deichart, Kiel, Theater, Männer im Schuhgeschäft, Kleist, Michael Kohlhaas, Ox und Esel, Schauspiel, Hörspiel, Werftparktheater, Norbert Ebel, Georg Büchner, Komödie, Horror-Thriller, Improvisation, Hitchcock, Norbert Aust, Jens Raschke, Franziska Steiof, Tom Keller, Matisek Brockhues, Eirik Behrendt, Autorentheater, Klassiker, Regietheater, Jugendtheater, Bühne, Dramaturgie, Improtheater, Dokumentartheater, Yasmina Reza, Kunst, Maria Stuart, Schiller</itunes:keywords>
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      <title>Kaviar &amp; Mandarinen (Netztour)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>In Kiels Partnerstadt Kaliningrad wird doppelt gefeiert. Denn nach altem Julianischen Kalender fällt Heiligabend auf den 6. und Silvester auf den 13. Januar. Die russisch-orthodoxe Kirche hält daran bis heute fest. Weil immer irgendwer was zum Feiern hat, ergibt sich daher ein rauschhaftes Festival über mehrere Ferienwochen. Davon berichtet in dieser Episode Svetlana Kolbanova.</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Dec 2021 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Am 24. Dezember beginnt der Weihnachtsrausch in Kaliningrad. Dann feiern die Katholiken und Protestanten. Viele weitere schließen sich an, einfach weil Feiern schön ist, es Urlaub gab und Geselligkeit ohnehin großgeschrieben wird in Russland.&nbsp;<br><br></div><div>Wir sind mit unserer Podcast-Kollegin Svetlana Kolbanova zwischen den Jahren zum Call über StudioLink verabredet. Während es bei uns in dieser Phase zum Jahresende eher ruhig zugeht, laufen in Kaliningrad Vorbereitungen für das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest am 6. Januar. Wir sprechen mit Svetlana über traditionelle Speisen und Rituale, den „Nachholtag“ und Lametta-Kontrolle der Weihnachtsbaumpolizei.&nbsp;<br><br></div><div>Natürlich darf auch ein Ausblick auf 2022 nicht fehlen. Welche Themen liegen uns am Herzen? Darauf geben Svetlana und die beiden Produzenten dieses Podcasts, Daniela Mett und Dieter Bethke jeweils eine Antwort. Wer diese Zeilen bis hierhin gelesen hat und selbst einen Wunsch äußern möchte, der darf die Kommentarfunktion nutzen und ihn uns direkt anvertrauen.&nbsp;<br><br>&nbsp;</div><div>Kapitel 1<br><strong>Begrüßung. </strong><br><br></div><div>Kapitel 2 <br><strong>Wintermärchen</strong>. Kaliningrad ist aktuell tief verschneit. Das entspricht zwar unserem Klischee von Russland, für die Enklave an der Ostsee ist das aber eher ungewöhnlich.&nbsp; Svetlana berichtet von Autofahrern, die vielfach noch mit Sommerreifen unterwegs sind.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3 <br><strong>Weihnachtsmärchen</strong>. Kaliningrad feiert zur Weihnachtszeit das Märchen-Ballett „Der Nußknacker“ in allen Variationen. Es wurde 1892 in St. Petersburg uraufgeführt. Die&nbsp; Musik stammt von Peter Tschaikowski, die Geschichte von dem in Kaliningrad geborenen Dichter E.T.A. Hoffmann.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><strong>Geschmack von Neujahr.</strong> Svetlana verbindet Mandarinen damit und erzählt uns warum. In ihrem Kühlschrank stehen bereits mehrere Dosen Kaviar bereit für das erste Frühstück des neuen Jahres. Dazu gibt es Sekt. Zu den Klassikern zählt in Russland auch Hering im Pelzmantel.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><strong>Vorschau auf 2022</strong>. Die freie <a href="https://www.deich-art.de/home.html">Kieler Theatergruppe DeichArt</a> feiert ihre Gründung vor 20 Jahren. Wir sind mit Matisek Brockhues bereits im Gespräch über einen Aufnahmetermin. Svetlana verweist auf die <a href="https://www.territoriyakino.ru/de/">deutsch-russischen Dokumentarfilmtage </a>im Herbst. Sie werden von Schleswig-Holstein gefördert. Full Metal Village wurde dort gezeigt. Dem gehen wir auf die Spur. Ebenso den <a href="https://www.zingst.de/veranstaltungen/multivisionsshows">Festivals für Multivisionsshows</a>, nach denen sich Dieter sehnt.</div><div><br><br></div><div><br>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br>Kiel. Sailing. City.<br><br><br>In 2021 produzierten wir eine Reihe von Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus Kiels Partnerstädten im Ostseeraum. Gefördert wurde der Aufbau unseres Netzwerkes aus dem Budget für Städtepartnerschaften der Landeshauptstadt Kiel.&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:title>Kaviar &amp; Mandarinen (Netztour)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Zwischen den Jahren</itunes:subtitle>
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      <title>Gorch Fock (Netztour)</title>
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        <![CDATA[<div>Eine Episode aus Kiels Partnerstadt Stralsund. Von dort war uns am 22. Oktober Stefan Suckow zugeschaltet. Mit ihm sprechen wir über die Gorch Fock I. Der schmucke Dreimaster liegt als Museumsschiff im Hafen von Stralsund. Er ist 25 Jahre älter als das&nbsp; in Kiel beheimatete Segelschulschiff der Marine, die Gorch Fock II.&nbsp;<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Mon, 15 Nov 2021 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Als wir mit Stefan Suckow im Sommer über das Thema Markenzeichen sprachen, klang es bereits an: Mit der Dreimastbark Gorch Fock haben unsere Städte ein gemeinsames Wahrzeichen. Darüber wollten wir mit ihm ausführlicher sprechen und vereinbarten dafür eine längere Aufnahme. Erstmals seit dem Start einer Serie mit kurzen Berichten aus Kiels Partnerstädten im Ostseeraum produzieren wir, Dieter Bethke als eloquenter Moderator und Podcaster und die Journalistin Daniela Mett, eine eigenständige „Twin Cities“ Episode. Wir danken damit der Stadt Kiel für die Förderung beim Aufbau eines Netzwerkes aus Mediapartnerinnen und -partnern.&nbsp;<br><br></div><div>&nbsp;Dipl. Ing. Stefan Suckow ist Gründer und Geschäftsführer des Personaldienstleisters <a href="https://www.axiom-nord.de/unternehmen/standorte/stralsund.html">Axiom Nord</a> und Vorstandsvorsitzender der <a href="https://mittelstandsverein.de/verein/#vorstand">Stralsunder Mittelstandsvereinigung</a>. Er fiel uns auf durch seinen Podcast <a href="https://stefansuckow.de">Stefan Suckow fragt</a>, in dem er regelmäßig Interviews führt mit Personen, die Ideen für die Stadt Stralsund und ihre Region entwickeln und vorantreiben. Überdies wurde Stefan Suckow im Sommer zum Präsident des Rotary Clubs Stralsund gewählt.&nbsp;<br><br></div><div>&nbsp;</div><div><strong>Kapitel 1 </strong><br>Begrüßung.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 2 </strong><br><a href="https://gorchfock1.de/das-schiff/"><strong>Gorch Fock I.</strong></a><strong>&nbsp; </strong>Die<strong> </strong>Dreimastbark wurde 1933 in der Hamburger Werft Blohm + Voss nach nur 100 Tagen Bauzeit fertig. Bis Kriegsende diente sie der Reichsmarine zu Ausbildungsfahrten im Ostseeraum. Sie ist mit 82 Metern Länge etwas kürzer als das 1958 ebenfalls bei Blohm + Voss in Hamburg gebaute Schwesterschiff. Während die Gorch Fock II nach sechs Jahren Umbau demnächst wieder als „Schwimmende Friedensbotschafterin“ auf See unterwegs sein wird, liegt ihre ältere Schwester als Museumsschiff stationär im Hafen Stralsunds. Sie ist täglich für Besucher geöffnet und zeigt, wie die maritime Seemannschaft in vergangenen Zeiten an Bord gelebt und gearbeitet hat.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 3 </strong><br><a href="http://verein.gorchfock1.de/"><strong>Tall-Ship Friends</strong></a><strong>.</strong> Eigner der Gorch Fock I ist ein Verein. Er hat dafür gesorgt, dass der nicht mehr seetüchtige Oldtimer 2003 aus der Ukraine zurückgeholt und zum&nbsp; Touristenmagnet der Stadt Stralsund wurde. Im Rahmen der DLF-Sendereihe „Sonntagsspaziergang“ berichtet dessen Vereinsvorsitzender <a href="https://www.deutschlandfunk.de/sonntagsspaziergang.1241.de.html">Wulf Marquard am 18. Juli 2021 </a>im Gespräch mit dem Reporter Andreas Stopp über die Arbeit, die darin steckt, das Schiff instand zu halten, sowie über Betriebs- und Erhaltungskosten. Er hat sich zum Ziel gesetzt, das Schiff in Fahrt zu setzen - jedoch erst nach 2026.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 4 </strong><br><a href="https://hansestadt-stralsund.de/de/sehenswertes/segelschulschiff_gorch_fock"><strong>Stralsund Hafen</strong></a><strong>. </strong>Auf Befehl der Wehrmacht wurde die Gorch Fock I am 30. April 1945 von Pionieren im Strelasund versenkt. Den Russen verdankt die Stadt, dass die Bark gehoben, wieder seetüchtig gemacht und in Dienst gestellt wurde. Heute ist sie ein Wahrzeichen der Stadt und für die Region. Jährlich gehen ca. 60 Tausend Besucher an Bord. Neben dem Ozeaneum ist sie eine der markantesten Attraktionen Stralsunds und Anziehungspunkt für Urlauber wie Einheimische.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 5 </strong><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WEG93V8Fjvg"><strong>Gorch Fock II.</strong></a> Sie ist <a href="https://www.bundeswehr.de/de/organisation/marine/aktuelles/segelschulschiff-gorch-fock-zurueck-in-kiel-5225912">Aushängeschild der Bundeswehr</a>. Die Marine nutzt den unbewaffneten Dreimaster zur Ausbildung seiner Offiziere. Oberstes Ziel ist Teambildung. Mehr zur Bordkameradschaft liefert eine<a href="https://www.gorchfock.de/index.php/gorch-fock"> private Internetseite</a>. Daniela erinnert daran, dass vor 60 Jahren Dampfer und Motorschiffe noch nicht schneller waren als ein Großsegler, und dass Technik nicht alles sei. Stefan stimmt ihr zu, die Art der Hilfsmittel habe sich geändert, mehr nicht. Die mehrwöchige seemännische Ausbildung an Bord eines Großseglers diene dazu, die Jahrtausende alten Fähigkeiten im Umgang mit den Elementen weiter zu geben.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 6 </strong><br><a href="https://www.landtag.ltsh.de/parlament/patenschaft-gorch-fock/"><strong>Patenschaft</strong></a><strong>. </strong>Parlamentarier des Schleswig-Holsteinischen<strong> </strong>Landtags stimmten 1982 mehrheitlich dafür, die Patenschaft für die Gorch Fock II zu übernehmen. Zum Dank erhielten sie die erste Unterwant zum Besteigen des Großmastes und einen Fockanker von der Marine. Beides ist bis heute auf dem Gelände an der Nordseite des Landtages öffentlich ausgestellt. Dieter bringt zum Schluss die Frage auf, was wäre, wenn sich&nbsp; Gorch Fock I + II irgendwann einmal bei der Windjammer-Parade zur Kieler Woche begegnen würden.&nbsp;<br><br></div><div><br>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br>Kiel. Sailing. City.</div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Stefan Suckow</atom:name>
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      <itunes:title>Gorch Fock (Netztour)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Kathedralen zur See</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Eine Episode aus Kiels Partnerstadt Stralsund. Von dort war uns am 22. Oktober Stefan Suckow zugeschaltet. Mit ihm sprechen wir über die Gorch Fock I. Der schmucke Dreimaster liegt als Museumsschiff im Hafen von Stralsund. Er ist 25 Jahre älter als das&nbsp; in Kiel beheimatete Segelschulschiff der Marine, die Gorch Fock II.&nbsp;<br><br></div>]]>
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      <itunes:keywords>Stralsund, Städtepartnerschaft, Gorch Fock, Dreimaster, Bark, Tall Ship Friends, Windjammer, Strelasund, Museumsschiff, Blohm + Voss, Hamburg, Reichsmarine, Segelschulschiff, Kiel, Gorch-Fock-Mole, Ausbilderschiff, Marine, Offiziersausbildung, Militär, Rahsegler, Markenzeichen, Wahrzeichen, Kieler Woche, Bundeswehr,</itunes:keywords>
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      <title>Klimawandel (KI-LA-KI)</title>
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        <![CDATA[<div>Am Anleger Reventlou steigt Klimaforscher Dr. Tobias Bayr an Bord. Er hatte uns für die verabredete Fördefahrt sommerlich warmes Herbstwetter vorhergesagt. Genau das traf ein. Gemeinsam fuhren wir am 7. Oktober mit der Fähre nach Laboe und zurück. Im Gespräch war der Klimawandel als Chance.&nbsp;<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Fri, 05 Nov 2021 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Unser Episodencover zeigt die Flutmarke am Bülker Strand Höhe Klärwerk. Der Anstieg des Meeresspiegels wird in seinen Folgen für uns immer greifbarer. Aktuell macht darauf auch <a href="https://www.geomar.de/entdecken/meeresspiegel">ein Banner der Scientists for Future </a>auf dem Schwimmponton vor dem GEOMAR aufmerksam. Sollten die weltweiten Treibhausemissionen weiterhin wachsen, halten die Forscher es für möglich, dass der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts um rund zwei Meter ansteigt. Auf Eiderstedt und dem Großteil der Nordseeinseln Schleswig-Holsteins wäre dann landunter. &nbsp;<br><br></div><div>Auch Extremwetterereignisse häufen sich weltweit. In der Woche vor unserem Recording machte ein Tornado Schlagzeilen, der in Kiel eine Besatzung im Ruderboot zum Kentern brachte und Menschen verletzte. Vor diesem Hintergrund verabredeten wir uns mit dem <a href="http://www.klimafrosch.de/">Meteorologen Dr. Tobias Bayr</a>. Der Klimaforscher arbeitet im Forschungsbereich „Ozeanzirkulation und Klimadynamik“ am GEOMAR. Zudem ist er Koordinator der Regionalgruppe Scientists for Future in Schleswig-Holstein.&nbsp;<br><br></div><div>Nach kurzer Begrüßung bitten wir den selbsternannten „Klimafrosch“, uns seinen beruflichen Werdegang zu schildern. Weil der doch recht ungewöhnlich ist. Daran schließt ein knapp anderthalbstündiges Gespräch über ökologische wie ökonomische und soziale Dimensionen von Nachhaltigkeit an. Wir erfahren, dass Klimaschutz im Grunde Menschenschutz ist und die Gesellschaft kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem hat. Statt Zukunftsangst zu schüren, will Dr. Tobias Bayr Lust machen auf den Wandel. Er selbst sammelte gut anderthalb Jahre Erfahrung in einem Ökodorf, ein Reallabor mit&nbsp; 120 Bewohnerinnen und Bewohnern. Dort wird nicht nur nachhaltiges Bauen und Wirtschaften erprobt, sondern auch das friedliche Miteinander ohne Machtstrukturen. Mit dieser Erfahrung und seinem Wissen engagiert er sich seit einiger Zeit an der Alten Mu in Kiel.&nbsp;<br><br></div><div><br><br></div><div><strong>Kapitel 1</strong> <br><a href="http://www.klimafrosch.de/"><strong>Begrüßung</strong></a><strong>. </strong>Hier erzählt Dr. Tobias Bayr, wie aus ihm der „Klimafrosch“ wurde.&nbsp; Seine Lehre und ein angefangenes BWL-Studium erleichtern ihm heute, Zusammenhänge aus ökonomischer wie ökologischer Perspektive zu verstehen. Er kritisiert versteckte wie direkte Subventionen und den viel zu niedrigen Preis für CO2-Emmissionen.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 2</strong> <br><a href="https://climateactiontracker.org/countries/germany/"><strong>Klimakrise</strong>.</a><strong> </strong>Das System sei träge. Seine volle Erwärmungswirkung zeige sich erst in zwanzig Jahren, meint Tobias. Die deutsche Wirtschaft baut auf dem Einsatz fossiler Brennstoffe.&nbsp; Ähnliches gilt für alle Staaten mit hohem Bruttoinlandsprodukt. Unser Wohlstand ist gekoppelt an einen hohen Verbrauch natürlicher Ressourcen. &nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 3 </strong><br><a href="https://www.dwd.de/DE/service/lexikon/Functions/glossar.html?nn=103346&amp;lv2=102936&amp;lv3=103206"><strong>Wirbelstürme</strong></a><strong>.</strong> Wetter und Klima - Wir lassen uns die Begriffe erklären und den Unterschied zwischen dem Tornado in Kiel und einem&nbsp; tropischen Wirbelsturm. Das Klimasystem ist nicht nur träge, es enthält auch chaotische Elemente, die sich nicht linear zueinander verhalten. So kann ein bisschen Erwärmung schon zu ganz viel Niederschlag führen.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 4 <br></strong><a href="https://www.geomar.de/forschen/fb1/ueberblick"><strong>Ozeanzirkulation.</strong></a><strong> </strong>Das ist der Forschungsbereich von Dr. Tobias Bayr. Dieter vergleicht den Golfstrom mit dem Heizungssystem eines Mehrfamilienhauses. Neben der Erwärmung des Wassers spielt jedoch auch der Salzgehalt der Meere und nicht zuletzt die Sonne eine entscheidende Rolle für den Jetstream.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 5 <br></strong><a href="https://uba.co2-rechner.de/de_DE/"><strong>Klimawandel.</strong></a> Der diesjährige <a href="https://www.weltderphysik.de/thema/nobelpreis/nobelpreis-fuer-physik-2021/">Nobelpreis für Physik</a> ging an zwei Klimaforscher. Neben dem Japaner Syukuro Manabe wurde der einstige Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg ausgezeichnet. Klaus Hasselmann wies bereits in den 60er Jahren auf die Verantwortung des Menschen für den Klimawandel hin. Wir fragen Tobias Bayr danach, wie lange Wissenschaftler um die Zusammenhänge wissen.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 6 <br></strong><a href="https://de.scientists4future.org"><strong>Scientists4future</strong></a><strong>. </strong>Dr. Tobias Bayr ist Koordinator der Regionalgruppe in Schleswig-Holstein. Deutschlandweit schlossen sich ihr 26.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Die Initiative entstand aus Solidarität mit den Aktivisten von Fridays for Future und als Reaktion auf die Äußerung eines Politikers, sie sollten besser die Schulbank drücken, Klimaschutz sei eine Sache für Profis. Wie politisch darf Forschung sein? Bayr verweist drängenden Handlungsbedarf. Die Kapazitätsgrenze unseres Planeten ist erreicht. In 2021 fiel der <a href="https://www.overshootday.org/newsroom/press-release-july-2021-germany-de/">Überlastungstag </a>auf den 29. Juli. Das <a href="https://www.ikud.de/glossar/eisbergmodell-von-kultur.html">Eisbergmodell von Kultur</a> verdeutlicht, dass der überwiegende Teil kultureller Werte im Verborgenen wirkt. Sie umzukrempeln, wird dauern.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 7 </strong><br><a href="http://www.klimafrosch.de/html/chance.html"><strong>Zukunftslust</strong></a><strong>.</strong> Aus welcher Motivation lösen wir die Klimakrise? Vernünftiges, sinnvolles Handeln muss Spaß bringen, meint Dieter. Er erinnert daran, dass Köln seit 2013 den <a href="https://tagdesgutenlebens.koeln">Tag des guten Lebens</a> feiert. Dabei wird eine Straße autofrei und ein alternatives Nutzungskonzept erprobt. Seinen Aufenthalt in dem <a href="https://siebenlinden.org/de/start/">Ökodorf Sieben Linden</a> sowie die 1,5 Jahre im <a href="https://www.zegg.de/de/">ZEGG</a> bezeichnet Tobias Bayr als Lebensschule. Dort habe er die soziale Dimension des Wandels erleben können. Ziel sei es, individuelle Potentiale zu heben, die zum Wohle aller Wesen eingesetzt werden können.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 8</strong> <br><a href="http://www.klimafrosch.de/html/gruppe.html"><strong>Innerer Wandel</strong></a><strong>.</strong> Gewaltfreie Kommunikation ist ein Baustein für ein friedliches Miteinander auf Augenhöhe. Bedürfnisse und Fähigkeiten des Menschen gelte es zu fördern, anstatt deren Schwächen wie Gier oder Geiz, mahnt Dr. Tobias Bayr. An der<a href="https://altemu.de/"> Alten Mu</a> bietet er seit 2017 eine <a href="http://www.klimafrosch.de/html/gruppe.html">offene Gruppe für den&nbsp; Inneren Wandel </a>an.&nbsp;<br><br></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Die Krise als Chance</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Am Anleger Reventlou steigt Klimaforscher Dr. Tobias Bayr an Bord. Er hatte uns für die verabredete Fördefahrt sommerlich warmes Herbstwetter vorhergesagt. Genau das traf ein. Gemeinsam fuhren wir am 7. Oktober mit der Fähre nach Laboe und zurück. Im Gespräch war der Klimawandel als Chance.&nbsp;<br><br></div>]]>
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      <title>Caulius (Ki-La-Ki)</title>
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        <![CDATA[<div>Als einer der ersten deutschen Podcaster ging Henry Krasemann im Juni 2007 mit dem Kiel.Pod und unter seinem Pseudonym "Caulius" online. Der Jurist und bekannte Datenschützer sendete anfangs täglich. Dann kam Video hinzu und das Produzieren wurde aufwendiger. Das Gespräch mit Henry ist unser Sonderbeitrag zur Digitalen Woche Kiel 2021. Es bildet einen Meilenstein: Nach anderthalb Jahren geht es zum Recording endlich wieder an Bord einer Förde-Fähre!<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 17:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Die Folgen seines Podcasts lud Henry Krasemann anfangs täglich bei KielFM hoch, dem Sender des Offenen Kanals Schleswig-Holstein auf der Frequenz 101,2 MHz. Dort wurden sie mehrfach am Tag zu festen Uhrzeiten gesendet. Im Gespräch an Bord der MS Schilksee berichtet er von seiner Motivation, unter dem Namen Caulius den Hörerinnen und Hörern Lust auf Kiel zu machen.&nbsp;<br><br></div><div>Neben seinen mehr als 1.600 Folgen für den Kiel.Pod entstanden weitere Podcasts. Insgesamt wohl gut 15 Projekte verfolgte Henry Krasemann, darunter den Kino-Podcast und den Schleswig-Holstein Podcast. Internationale Bekanntheit erhielt sein 2011 begonnener Video-Podcast mit dem Titel Klemmbausteinlyrik. Das Publikum auf YouTube belohnte seinen Aufwand mit tausendfachen Klicks und hoher Abonnentenzahl. Ende 2016 erhielt Henrys Klemmbausteinlyrik offiziell den Status als „Recognized LEGO Fan Media“ und wurde damit Teil des LEGO Abassador Networks. &nbsp;<br><br></div><div>Regelmäßig franst uns der Erzählfaden aus. Anlass geben markante Punkte, die wir während der Fährfahrt passieren. So berichtet Henry spontan über Orte seiner Kindheit in Heikendorf, über die Kieler Woche während seiner Studienzeit, Auftritte der Kelly Family in der Konzertmuschel an der Laboer Promenade und warum Brian Adams, Prince und Roxette in Kiel statt in Hamburg auftraten. Sein Credo lautet: „Kiel kann was!“. Als Dieter eine Dose Craft Beer öffnet, schwenkt unser Gespräch spontan vom Bootshafen über das Holsten Fleet zur ehemals bestehenden Verbindung nach Langeland und dem zollfreien Einkauf bei sogenannten Butterfahrten.&nbsp;<br><br></div><div>Trotz der Vielzahl an Abzweigungen landen wir stets wieder beim Thema Digitales. Unter anderem erfahren wir, wem Henry während der Pandemie seine zweite VR-Brille geliehen hat, dass er als Speaker zur Digitalen Woche im Wissenschaftszentrum auftritt und weshalb er den Stream von „Kabale und Liebe“ lobt und via VR-Brille gern mal den Mast des Segelschulschiffs Gorch Fock erklettern würde.&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 1 <br><strong>Begrüßung. </strong>Episode 004 zeichneten wir zuletzt an Bord der Fördefähre auf. Danach kam die Maskenpflicht im ÖPNV. Jetzt wurde sie etwas gelockert. Draußen an Deck entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske. Diese Chance nutzen wir. Unser Wunschkandidat für die erste Tour nach Corona war Henry Krasemann. In seiner Anmoderation bezeichnet Dieter ihn als „Urgestein der Podcast-Szene“. Henry ist Jurist und Referatsleiter im Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz. In seiner Freizeit bespielt er seit bald 15 Jahren diverse Audio- und Video-Podcasts.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2 <br><a href="http://www.kielpod.de"><strong>Kiel.Pod.</strong></a><strong> </strong>Bei Episode 1.647 stockt im November 2015 Henrys Produktion. Dies sei aber nur vorübergehend, beteuert er und zieht eine Parallele zur schwedischen Band ABBA, die nach 40 Jahren Pause aktuell wieder einen Song auf dem Markt hat.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3 <br><a href="http://klemmbausteinlyrik.de"><strong>Klemmbausteinlyrik</strong></a><strong>.</strong> Im Gegensatz zu den kurzen Podcastfolgen, die Henry abends in seinem Studio innerhalb einer halben Stunde fix und fertig produziert bekam, erfordern Videoproduktionen weit mehr Aufwand. Henry besucht Messen. Er fährt zu LEGO nach Billund, um mit Designern zu sprechen, und vernetzt sich mit anderen Fan Medien. Aktuell hat die Klemmbausteinlyrik 56.000 Abonnenten bei YouTube.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><a href="http://www.bester-film.de"><strong>Kino Podcast</strong></a><strong>. </strong>Henry bespricht Kinofilme, unmittelbar im Anschluss an die Vorstellung und oft mit seiner Frau Blümchen oder Freunden. Rund 360 Folgen umfasst der Podcast. Der Lockdown aller Kinos bringt die Produktion vorübergehend zum Erliegen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><a href="http://www.sh-podcast.de"><strong>Schleswig-Holstein Podcast</strong></a><strong>.</strong> Henry besucht besondere Ort im Land - alles außer Kiel, wie er rasch anmerkt. Neben Audio- produziert er auch Videofolgen. Dieter interessiert sich dafür, wie Henry damals Reichweite generiert hat und wie er das heute macht.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6 <br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=vMep-tpzGF4"><strong>Anerkanntes Fan Medium</strong></a><strong>. </strong>LEGO verleiht der Klemmbausteinlyrik offiziellen Fan Group Status. Der Aufwand für Henry wächst dadurch. Es gibt Monate, in denen stapeln sich Sets für mehrere tausend Euro bei ihm. Im ersten Lockdown entwirft er ein neues Format: „Building Bricks for Happiness“. Darin streamt er abends seine virtuellen Treffen mit anderen anerkannten YouTubern. Ein riesiger Publikumserfolg! Auch die Presse wird auf ihn aufmerksam.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7<strong> <br></strong><a href="https://www.amt-schrevenborn.de/Gemeinden/Heikendorf/"><strong>Heikendorf.</strong></a><strong> </strong>Geboren wurde er in Wilhelmshaven. In seinem 3. Lebensjahr zieht die Familie in die Gemeinde Heikendorf. Heute gehört sie zum Amt Schrevenborn. Henry Krasemann geht dort zur Schule. Erst zur Jahrtausendwende wechselt er ins Kieler Stadtgebiet. Er studiert Jura an der CAU. Wir passieren eine Kogge und die ehemalige Lindenau Werft.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 8 <br><strong>Kiel kann was - I. </strong>Kiel sei mehr als Kieler Woche, betont Henry, und die Kieler Woche mehr als nur Schwenkgrills. Er muss nicht lange überlegen, was für ihn die&nbsp; Höhepunkte sind.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 9 <br><a href="https://digitalewochekiel.de/programm/5-kieler-podcasttag/"><strong>Podcast Community</strong></a><strong>.</strong> Als Pionier der Podcast-Szene war Henry stets anderen voraus. Zur Digitalen Woche 2021 tritt er als Speaker auf. Gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Panke berichtet er von „<a href="https://digitalewochekiel.de/speaker-detail/?speakerId=20007">Friede, Freude, Frust</a>“ auf YouTube. Welche Formate nutzt Henry sonst noch, um Partner für Gemeinschaftsprojekte wie den <a href="http://www.jurafunk.de">Jurafunk</a> zu finden?&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 10 <br><a href="https://www.probstei.de"><strong>Probstei</strong></a><strong>.</strong> Laboe ist Wendepunkt unserer Fördefahrt. Daniela lässt die Männer alle Alleinstellungsmerkmale von Laboe aufzählen: Marine-Ehrenmal, Seenotrettungskreuzer, U-Boot, Meerwasserschwimmbad. Auf die Konzertmuschel kommen beide nicht. Aber Henry weiß von Auftritten der Kelly Family auf der Strandpromenade von Laboe. Danach öffnet Dieter eine Dose Craft Beer. Das lenkt uns zum zollfreien Einkauf bei sogenannten Butterfahrten.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 11 <br><strong>Kiel kann was - II.</strong> Eine <a href="https://www.sfk-kiel.de/de/faehrlinien/foerde/">Fördefahrt </a>sei die beste Art, um einen ersten Eindruck von Kiel zu bekommen, meint Henry. Was er noch schätzt, sind die geringen Distanzen innerhalb der Stadt und es sei „alles da“. Wir springen thematisch von „A“ wie Arena über „M“ wie <a href="https://www.deich-art.de/home.html">Maritim Hotel</a> und „P“ wie <a href="https://www.polnisches-theater-kiel.de">Polnisches Theater</a> zu „T“ wie Tatort und <a href="https://www.thespis.de">Thespis</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 12 <br><a href="https://kieler-woche.de"><strong>Kieler Woche</strong></a><strong>.</strong> Wäre alles wie immer, dann könnten wir nach der Fördetour zum Soundcheck. Doch nichts ist wie immer. Die Pandemie hat vieles verändert. Sogar die Windjammerparade landete im Stream. Wir beschließen das Gespräch mit einem Rückblick voll Sehnsucht nach liebgewonnenen Facetten der KiWo.<br><br><strong>UPDATE 13.09.2021 - Podcasttag doch als Online-Event:</strong><br>Der geplante 5. Kieler Podcasttag kann leider doch nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Es sind Online-Events in der Planung. Aktuelle Neuigkeiten dazu findet ihr unter: <a href="https://twitter.com/podcasttag">https://twitter.com/podcasttag</a></div><div><br>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Henry "Caulius" Krasemann</atom:name>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Als einer der ersten deutschen Podcaster ging Henry Krasemann im Juni 2007 mit dem Kiel.Pod und unter seinem Pseudonym "Caulius" online. Der Jurist und bekannte Datenschützer sendete anfangs täglich. Dann kam Video hinzu und das Produzieren wurde aufwendiger. Das Gespräch mit Henry ist unser Sonderbeitrag zur Digitalen Woche Kiel 2021. Es bildet einen Meilenstein: Nach anderthalb Jahren geht es zum Recording endlich wieder an Bord einer Förde-Fähre!<br><br></div>]]>
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      <title>Das Bernsteinzimmer (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Im Kieler Rathaus gibt es ein Bernsteinzimmer. Das erfuhren wir bei Aufnahmen zur Episode 008. Am 27. August 2021 öffnete uns Daniela Roth diese Schatzkammer. Im Büro des Stadtpräsidenten koordiniert sie die Beziehung zu Kiels Partnerstädten. Mit ihr und Hobbysammler Harald Liebchen tauchen wir ein in die honiggelbe Welt des Ostsee-Minerals.<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Thu, 23 Sep 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Erwartungsvoll folgen wir Daniela Roth durch die Gänge des Rathauses. Türen öffnen und schließen sich geräuschvoll. Ein letztes „Sesam-öffne-dich“, danach stehen wir zu viert in einem schmalen Raum. In ihm werden Gastgeschenke der Abgesandten aus den Partnerstädten verwahrt. Bildnisse aus Bernstein säumen eine Wand. Auf Regalen und Borden darunter entdecken wir weitere Exponate aus den Bernsteinregionen in Polen und Russland. Einst diente der Raum für Besprechungen. Dabei kam der Titel auf. Teams trafen sich fortan im „Bernsteinzimmer“.&nbsp;<br><br></div><div>	Einige besondere Stücke der Sammlung begutachtet Harald Liebchen mit uns. Er hat ein Faible für Schmucksteine und deren Gestaltung. Bei unserem Besuch im Rathaus trägt er einen beeindruckenden, in Silber gefassten Opal am Ringfinger. Harald hat an den Stränden von Nord- und Ostsee nach Bernstein gesucht und sich bei Profis eine Menge Wissen darüber angeeignet - über einen Stein, der streng genommen eigentlich gar keiner ist. Von Harald erhalten wir eine Einführung zum Gold der Ostsee.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Rubrik Kiels Städtepartnerschaften:</strong> Im achten Teil unserer Serie „Twin Cities“ berichtet uns Svetlana Kolbanowa aus Jantarny, der Bernsteinsiedlung in der russischen Exklave Oblast Kaliningrad. Dort wird Bernstein im Tagebau abgebaut. Das Kombinat baggert etwa 300 Tonnen pro Jahr aus der sogenannten „Blauen Erde“. Auch chemische Produkte lassen sich daraus gewinnen, Lacke zum Beispiel oder pharmazeutische Stoffe. Das staatliche Bernsteinmuseum von Kaliningrad zeigt auf mehreren Etagen die Geschichte dieses für das Gebiet so wichtigen Minerals. Angesprochen auf das legendäre Bernsteinzimmer von Zarin Katharina II., ergänzt Svetlana, dass es 1941 ins Königsberger Schloss verbracht wurde. Seit Kriegsende gilt es jedoch als verschollen. Aber ein detailgetreuer Nachbau befände sich im Katharinenpalast von St. Petersburg.&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>. &nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 1	<br><strong>Willkommen im Rathaus. </strong>Nachdem wir zahlreiche Türen durchschritten haben, öffnet Daniela Roth für uns das Bernsteinzimmer. Begrüßung und Vorstellung der Sprecherinnen und Sprecher. Danach schauen wir uns um.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2	<br><strong>Exponate. </strong>Während Harald und Dieter mit Erlaubnis von Daniela Roth ein Bildnis von der Wand nehmen, erkundigt sich panama nach der <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/">Herkunft der Sammlungsstücke</a>. Ein Objekt aus Gdynia fällt auf. In dessen Mitte leuchtet ein großer, klarer Bernstein. Harald klärt uns über die einfach erlernbare Handwerk sowie aktuelle Handelspreise auf. In der Probstei lässt sich in 1,5 Stunden mit Geographin Sonja Everskemper von <a href="http://www.geogoesschool.de">Geo goes School</a> das Bernsteinschleifen lernen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3	<br><strong>Schmuckdesign.</strong> Lange galt Bernsteinschmuck als altbacken. Doch das Image wandelt sich. In Kombination mit edlen Hölzern oder Metall formen Künstler daraus zeitlos schönen Schmuck, bemerkt Harald. So trägt auch <a href="https://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/politik/die-bundestagswahl-in-bildern-jubel-und-entsetzen/8826584-28.html?p8826584=28">Angela Merkel regelmäßig ihre Bernsteinkette</a>. Aus eigener Erfahrung empfiehlt Daniela Roth Souvenir-Stände der Polen und Russen auf dem Rathausplatz zur Kieler Woche oder zu Weihnachten.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4	<br><strong>Phosphor. </strong>Die Suche nach Bernstein ist nicht ohne Tücke. Vor allem an der Ostseeküste landen Klumpen aus Phosphor. Aber auch Bernsteinexperte Boy Jöns aus Eiderstedt warnt in Folge 6 des Podcasts „<a href="https://www.spo-eiderstedt.de/eiderstedt/podcast-deichmomente">Deichmomente</a>“ davor. Phosphor stammt aus Munitionsresten und ist selbst von geübten Sammlern nicht von Bernstein zu unterscheiden. Am besten in einer Tüte sammeln!&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5	<br><strong>Jantarny.</strong>&nbsp; Hier beginnt die Studioaufnahme. Wir schalten zu unserer Korrespondentin Svetlana Kolbanowa nach Russland. Anders als angekündigt, bekamen wir unsere polnische Kollegin nicht in die Leitung. Sie war unterwegs nach Schweden. Jantar heißt der Bernstein auf Russisch. Rund um die gleichnamige Siedlung baggert ein <a href="https://visit-kaliningrad.ru/de/freizeit/amber/aussichtsplattform-des-bernsteinkombinats">Kombinat das 40-50 Mio. alte Mineral</a> tonnenweise aus.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6	<br><strong>Bernsteinmuseum. </strong>Über drei Stockwerke hinweg wird dort die Jahrtausende alte <a href="https://visit-kaliningrad.ru/de/freizeit/museums4146/ambermuseum">Geschichte des Bernsteins</a> erzählt. Svetlana empfiehlt den kleinen Markt im Innenhof. Wir streifen das Thema Bernsteinstrasse, zu dem es von <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/die-bernsteinstrasse-das-magische-siegel-102.html">Terra X mit dem Schleswiger Archäologen Timo Ipsen</a> 2012 eine Doku gibt. Er zeichnet die alten Handelswege nach. In Gräbern von Pharaonen fanden sich Schmuckstücke aus Bernstein von der Ostsee.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7<strong>	<br>Bernsteinzimmer.</strong> Sie habe sich gefühlt, als hätte sie jemand in ein Honigfass getaucht, berichtet Svetlana von ihrem Besuch im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinzimmer">St. Petersburger Bernsteinzimmer</a>. Es wurde detailgetreu nachgebaut. Das Original aus dem Palast von Katharina der Großen bleibt verschollen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 8	<br><strong>Chemieprodukte. </strong>Panama erinnert sich an das <a href="https://www.chemie.de/lexikon/Kolophonium.html">Kolophonium</a>, mit dem ihr Bruder den 		Bogen seiner Geige bestrich. Svetlana zählt weitere Industrieprodukte auf, für die 		Bernstein als Rohstoff gebraucht wird.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 9	<br><strong>Gold der Ostsee.</strong> Wir fragen Svetlana nach den Fischern, die angeblich Bernstein aus 		der Ostsee keschern und erfahren von einem Volkssport der Russen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 10	<br><strong>Sagen &amp; Märchen</strong>. Schleswig-Holstein hat <a href="https://fabelwesen.fandom.com/de/wiki/Ekke_Nekkepenn">Ekke Nekkepenn</a>, den Wassermann, der Jungfrauen mit Bernstein an den Flutsaum der Nordsee lockt. Svetlana erzählt daraufhin die litauische <a href="https://www.ambermuseum.ru/en/home/about_amber/legends/jurate_and_kastytis">Legende von Jurate und Kastytis</a>.<br><br></div><div><br><br>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></div>]]>
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      <title>Markenzeichen (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Unverwechselbar, einprägsam und reproduzierbar - all das fehlte dem Cover, das wir mit Hilfe eines Baukastensystems für unseren Podcast erstellt hatten. Grafikdesignerin Nicole Weber spricht mit uns in dieser Folge über dessen Redesign und was generell bei der Entwicklung eines Markenzeichens zu beachten ist.<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 17 Aug 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Für einen Job im Achterbahn Verlag verließ Nicole Weber ihre Heimatstadt Göttingen. In enger Zusammenarbeit mit Künstlern war sie im einstigen Kieler Verlag unter anderem für dessen Merchandise-Linie verantwortlich. 2002 machte sie sich in Kiel mit ihrer <a href="https://www.rot-stich.de">Designagentur Rot-Stich</a> selbständig. Zu ihren Kunden gehören kleine wie mittelständische Unternehmen. Am liebsten entwickelt die Grafikdesignerin Logos.&nbsp;<br><br></div><div>	Das erste Cover für unseren Ablegen - Förde Podcast Kiel bestand aus Elementen eines im Internet angebotenen Logo Makers. Es war bereits eine Weile im Einsatz, da wurde uns bewusst, was es alles nicht kann: Das zentrale Icon mit dem Schiffchen verwendeten nicht nur wir allein. Unsere Schriftmarke war in verkleinerten Signets nicht lesbar. Die Bild-Wortmarke funktionierte auf unseren stets wechselnden Episodencovern nicht.&nbsp;<br><br></div><div>	Gemeinsam mit Nicole Weber blicken Panama aka Daniela Mett und Dieter Bethke, die beiden Betreiber des Podcasts, in dieser Episode auf den Prozeß des Redesigns zurück. Dieses Gespräch führten wir am 6. August 2021 auf der Sonnenterrasse des <a href="https://www.camp24-7.de">Segelcamps 24/7</a> an der Kiellinie. Umsegelt von Möwen und mit Blick auf die pendelnde Schwentine-Fähre kamen im weiteren Verlauf die Rolle von Give-Aways, Andenken und Kiel Souvenirs zur Sprache.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Rubrik Kiels Städtepartnerschaften:</strong> Im siebten Teil unserer Serie „Twin Cities“ begrüßen wir unseren Korrespondenten in Stralsund. <a href="https://stefansuckow.de"><span style="background-color: highlight;">Stefan Suckow</span></a> berichtet unter anderem über den laufenden Prozeß, eine nachhaltige und von einer möglichst breiten Mehrheit akzeptierte Stadtmarke für die Hansestadt zu entwickeln.&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter<br></a><br></div><div><br>Kapitel 1 <br><strong>Begrüßung. </strong>Eine Stellenausschreibung vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Achterbahn_(Verlag)">Achterbahn Verlag</a> brachte Nicole Weber aus Göttingen zu Brösel aka <a href="https://www.werner.de">Werner </a>aka <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6tger_Feldmann">Rötger Werner Friedrich Wilhelm Feldmann</a> und nach Kiel. Heute ist sie Inhaberin der <a href="https://www.rot-stich.de">Rot-Stich Grafikdesign Agentur</a> in Kiel.&nbsp;<br><br><br></div><div>Kapitel 2 <br><strong>Ablegen Podcastcover. </strong>Dieter berichtet davon, wie das erste Podcast-Cover entstand. Im Folgenden erläutert Nicole Weber ihre Vorgehensweise und die Überlegungen zur aktuellen Auswahl von Schrift, Farben und Wellenform.<br><br><br></div><div>Kapitel 3 <br><strong>Logotype.</strong> Gemeinsam grenzen wir die Fachbegriffe Logo, Signet, Wort- und Bildmarke voneinander ab. Als die vollelektrische <a href="https://www.sfk-kiel.de/de/">SFK-Fähre Düsternbrook</a> ins Blickfeld gerät, gibt sie Anlass zum Gespräch über unsere Wahl des Kulturdenkmals <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stadt_Kiel">Stadt Kiel</a> als Vorbild für das neue Schiffs-Icon.<br><br><br></div><div>Kapitel 4 <br><strong>Markenzeichen. </strong>Am Beispiel der Logoentwicklung des Technologieunternehmens <a href="https://www.apple.com">Apple </a>macht Dieter deutlich, das Markenzeichen einem permanenten Wandel unterliegen. Ein Kapitel über Zeitgeist, Styleguides und das Teilen gemeinsame Werte.<br><br><br></div><div>Kapitel 5 <br><strong>Merchandise.</strong> Nicole Weber und Dieter Bethke sind ausgebildete Druckvorlagenhersteller. Am Beispiel eines Give-Aways entzündet sich ein Gespräch über verschiedene Druckverfahren, die Entwicklung der Druckbranche und die Gründe, warum Nicole Weber die Zusammenarbeit mit einer kleinen Druckerei vor Ort bevorzugt.<br><br><br></div><div>Kapitel 6 <br><strong>Andenken. </strong>Die Verabredung lautete, beim Treffen stellen alle ein persönliches Andenken vor. Nicole brachte ein besonderes <a href="https://brew-company.com/collections/coffeebrewers">Designerstück </a>aus Dänemark heim, Daniela zeigt ein <a href="https://www.gullsmedrydeng.no/saga-s%C3%B8lvsmykke-3293904_51698p.html">Teil</a> der Saga Norwegens vor sowie Dieter <a href="https://www.quiksilver.com/mens-swim-shorts/?start=48&amp;sz=48">dies </a>und <a href="https://www.reef.com/shop/mens-leather-sandals">das</a> von seiner letzten Australienreise. Wir überlegen, welche <a href="https://kiel-souvenirs.de">Kiel Souvenirs </a>wir empfehlen können.<br><br><br></div><div>Kapitel 7<strong> <br>Ostuferkarten.</strong> Die Kieler Tourist Info bezog Räume der einstigen Hauptpost und firmiert nun unter <a href="https://www.kiel-sailing-city.de/service/tourist-information/welcome-center.html">Welcome Center Kiel</a>. Panama entdeckte dort drei liebevoll und kenntnisreich gestaltete <a href="https://www.kieler-ostufer.de/projekte/ostufer-allgemein/stadtteiltouren">Faltkarten für Stadtrundgänge</a> zu den Themen „Grüne Orte, „Architektur“ und „Street Art“ - sie sind kostenfrei.<br><br><br></div><div>Kapitel 8 <br><a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Tallinn.php"><strong>Twin Cities</strong></a><strong>.</strong> Per StudioLink aus Stralsund zugeschaltet war Stefan Suckow. Er ist <a href="https://www.axiom-nord.de/unternehmen/standorte/stralsund.html">Unternehmer</a>, leitet die <a href="https://mittelstandsverein.de">Mittelstandsvereinigung</a> und den lokalen <a href="https://stralsund-hansestadt.rotary.de">Rotary Club</a>. Zudem betreibt seit Jahren einen eigenen <a href="https://stefansuckow.de">Podcast</a>, in dem er die Macher der Region interviewt. Wir sprechen mit ihm über Selbstbild und Fremdbild, Sehenswürdigkeiten und das Marketing Stralsunds. <br><br><br><br>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Nicole Weber</atom:name>
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        <atom:name>Stefan Suckow</atom:name>
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      <itunes:title>Markenzeichen (Landgang)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Logos, Marken und Andenken</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Unverwechselbar, einprägsam und reproduzierbar - all das fehlte dem Cover, das wir mit Hilfe eines Baukastensystems für unseren Podcast erstellt hatten. Grafikdesignerin Nicole Weber spricht mit uns in dieser Folge über dessen Redesign und was generell bei der Entwicklung eines Markenzeichens zu beachten ist.<br><br></div>]]>
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        <title>Markenzeichen (Landgang)</title>
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      <itunes:keywords>Kiel Marketing, Rot-Stich, Grafikdesign, Markenzeichen, Souvenir, Andenken, Podcast, Cover, Logo, Signet, Bildmarke, Wortmarke, Kieler Sprotte, Styleguides, InDesign, Druckvorlagenhersteller, Druckerei, Apple, Logotype, Achterbahn Verlag, Brösel, Werner, Farbpsychologie, Illustration, Comic.
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      <title>Nordischer Rat (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Schleswig-Holstein nimmt seit vier Jahren als Gast an den Sessionen des Nordischen Rates teil. Er ist das mit Abstand älteste Forum regionaler Zusammenarbeit weltweit. Dass wir als Bundesland diesen Sonderstatus bekamen, geht auf das Engagement von Anke Spoorendonk zurück. Wir baten die frühere Ministerin um ein Gespräch.<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 06 Jul 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Während wir an der Postproduktion unserer Aufzeichnung vom 9. Juni mit Anke Spoorendonk arbeiten, erreicht uns folgende <a href="https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/meldung.php?id=107591https:/stringnetwork.org">Meldung</a>: Kiel wird Mitglied der <a href="https://stringnetwork.org">STRING-Kooperation</a>. Damit schließt sich die Landeshauptstadt der Vision eines „Green Hub“ bzw. „European Powerhouse“ an. Danach wird Nordeuropa laut OECD-Report weltweit Führerschaft übernehmen im Bereich der Umwelttechnologien. Basis dafür ist der Ausbau von Infastruktur mit der Fehmarnbelt-Querung als Teilstück der neuen Achse zwischen Hamburg und Oslo. <br><br>Diese Nachricht fügt sich in die 2019 im Nordischen Ministerrat verabschiedete Vision. Danach soll die nordische Region zur besten aller Welten werden, nicht nur grün sondern auch wettbewerbsfähig und sozial nachhaltig. Was sind das für Institutionen, der Parlamentarische Rat und der Ministerrat? Wie kam Schleswig-Holstein zu seinem Gaststatus? Anke Spoorendonk muss das wissen. Sie war von 2012 bis 2017 als Ministerin im Kabinett von Torsten Albig zuständig für die Ressorts Kultur, Justiz und Europa. Als Vorsitzende des Vereins für Nordische Zusammenarbeit, Mitglied im SSW - und damit Vertreterin der dänischen Minderheit im Land - &nbsp;ist sie quasi nordisch by nature. Und als Ritterin des <a href="https://www.ssw.de/themen/dannebrog-orden-anke-spoorendonk-zur-ritterin-ernannt-3627.pdf">Dannebrogordens </a>2008 sogar dafür geadelt worden.&nbsp;<br><br></div><div>Nach dem Gespräch mit ihr steht für uns fest: Auf Basis seiner nachhaltig friedlichen Grenzgeschichte mit Jütland ist Schleswig-Holstein prädestiniert, sich auf allen Ebenen als wertvoller Partner in den anstehenden <a href="https://www.eu-infothek.com/die-nordische-zusammenarbeit-und-ihre-relevanz-fuer-die-europaeische-integration/">europäischen Integrationsprozess</a> einbringen zu können. Im Herbst nächsten Jahres entscheidet sich, ob auch Kiel die volle Mitgliedschaft in der STRING-Kooperation erhält.&nbsp;<br><br></div><div>Im sechsten Teil unserer Serie „Twin Cities“ (Städtepartnerschaft) begrüßen wir unseren Korrespondenten in Tallinn. Martin Schröder berichtet uns von der Geburt des Danebrog, der ältesten Staatsflagge der Welt, und vom Verhältnis Estlands zu seinen nordischen Nachbarn.&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.<br><br></div><div><br></div><div>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br><br>Kapitel 1 <br><a href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/D/daenemark_zusammenarbeit/Downloads/Rahmenplan_Deutsch.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=6"><strong>Begrüßung</strong></a><strong>. </strong>Bei unserer Ankunft ist der<strong> </strong>Tisch gedeckt - Zeit für Frokost, das zweite Frühstück der Dänen. Schleswig-Holsteins frühere Ministerin Anke Spoorendonk schenkt Kaffee aus. Dass sie als politische Vertreterin der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein keine Dänin ist, sondern die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, hätte uns klar sein müssen. Denn die braucht es, um als Abgeordnete in den Landtag gewählt werden zu können.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2 <br><a href="https://www.ssw.de/die-partei/geschichte"><strong>SSW</strong></a><strong>. </strong>1996 zog Anke Spoorendonk gemeinsam mit ihrem Kollegen Peter Gerckens für den Südschleswigschen Wählerverband in den Landtag ein. Sie sieht Schleswig-Holstein als Teil des europäischen Nordens.&nbsp; 2012 kann sie ihr Engagement für die nordische Zusammenarbeit als Ministerin für Europa, Kultur und Justiz in das Kabinett von Torsten Albig einbringen. Mit ihrer regionalen Europapolitik setzt sie den Weg Björn Engholms fort.<br><br></div><div>Kapitel 3 <br><a href="https://www.norden.org/en/nordic-council"><strong>Nordischer Rat</strong></a><strong>. </strong>Kurz vor Ende ihrer Amtszeit als Ministerin ist Anke Spoorendonk zu Gast bei einer Session des Nordic Council. Ab 2017 erhält Schleswig-Holstein einen Gaststatus beim Parlamentarischen Rat der nordischen Länder und benennt zwei Abgeordnete aus dem Landtag als Beobachter. Was ist das für ein Forum und was sucht ein deutsches Bundesland im weltweit ältesten Bündnis zwischen Staaten und autonomen Regionen?<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><a href="https://sydslesvig.foreningen-norden.dk"><strong>Vereinigung Norden</strong></a><strong>. </strong>In allen Ländern Skandinaviens gibt es Vereine für nordische Zusammenarbeit. Sie wurden nach der Erfahrung des 1. Weltkrieg zur Bewahrung des Friedens gegründet. Anke Spoorendonk ist aktuell Vorsitzende des Foreningen Norden Sydslesvig.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><a href="https://www.ars-baltica.net/homepage"><strong>Ars Baltica</strong></a><strong>.</strong> Anfang der 1990er Jahre taten sich elf Partner aus der Baltic Sea Region zusammen, um gemeinsame Projekte im Bereich kultureller Zusammenarbeit umzusetzen. Bei FolkBaltica, JazzBaltica, BluesBaltica überwindet die Musik alle Sprachbarrieren. Wie verständigt man sich im Norden - auf Dänisch?&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6 <br><a href="https://www.munzinger.de/search/portrait/Anke+Spoorendonk/0/25295.html"><strong>Zur Person</strong></a><strong>.</strong> Ihre Familie sei keineswegs zugewandert, berichtet Anke Spoorendonk: „Dänische Minderheit ist, wer will“. Also allein eine Frage kultureller Identität. Vor 50 Jahren habe auch sie wie jeder Deutsche noch eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen müssen, um in Kopenhagen studieren zu können.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7<strong> <br></strong><a href="https://ddkultur2020.de/#c151233"><strong>Grenzfrage 1920</strong></a><strong>. </strong>In einem Referendum wurde 1920 über die Grenzziehung entschieden. 2020 feierten Dänemark und Deutschland das Jubiläum mit einem Freundschaftsjahr. Anke Spoorendok erinnert an den Reichstagsabgeordneten <a href="https://www.sa.dk/da/archive_series/hans-peter-hanssen-rigsdagsmand-privatarkiv-embedsansoegninger/">HP Hanssen</a> und dessen Vision einer nachhaltigen Friedenslösung.<br><br></div><div>Kapitel 8 <br><a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Tallinn.php"><strong>Twin Cities</strong></a><strong>.</strong> Per StudioLink aus Tallinn zugeschaltet war Martin Schröder. Der in Deutschland geborene Historiker unterrichtet künftige Dolmetscher an der Universität Tallinn. Wir sprechen mit ihm über Estlands dänische Wurzeln und seine heutigen Partner sowie das in Kiel vorgestellte Nachhaltigkeitsprojekt <a href="https://www.tallinn.ee/eng/Uudis-Pollinator-corridor-a-part-of-Tallinn-s-vision-as-a-finalist-of-the-European-Green-Capital-2022">Pollinator Highway in Tallinn</a>. Martin bietet <a href="https://entdecke-estland.com">sein Wissen über Estland auch Reisenden</a> an.&nbsp;<br><br></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Forum gemeinsamer Werte</itunes:subtitle>
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      <title>Meeressäuger (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Den Küstenabschnitt zwischen Kiel und Schleimünde teilen sich zwei Seehundjäger. Das sind Menschen mit einem Jagdschein, die sich als Beschützer von Meeressäugern verstehen und gerufen werden, wenn diese akut in Not sind. Peter Klink ist einer von ihnen. Wir trafen den Seehundmanager am 14. Mai in Grünwohld.&nbsp;<br><br>"Im Zweifel wähl den Notruf 110"<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 18:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Insgesamt gibt es an den Küsten Schleswig-Holsteins rund vierzig Seehundjäger. Die Mehrzahl ist an den langen Stränden der Nordsee eingesetzt. An der Ostsee sind es sechs. Jeweils zu zweit wachen sie über das Geschehen auf den drei Abschnitten - im Norden zwischen Flensburg und Schleimünde, die Mitte reicht bis Kiel, der Süden bis Fehmarn. Alle sind geprüfte Jäger. Ihr <a href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/N/nationalpark_wattenmeer/Seehundmanagement.html">Oberster Dienstherr</a> ist der Umweltminister. Sein Ministerium ernennt die Seehundjäger und stattet sie mit Dienstausweisen aus.&nbsp;<br><br></div><div>Peter Klink fuhr Jahrzehnte lang zur See. Zuletzt als Schiffsoffizier auf dem Seenotrettungskreuzer Berlin der DGzRS in Laboe. Mit der heimischen Flora und Fauna machte ihn ein Nachbar und Ausbilder für Jungjäger vertraut. Vieles von dem, was der erzählte, war für Peter komplett neu. Für den Jagdschein musste er daher tüchtig pauken. Erst übernahm er ein Revier, ab 2015 zudem die ehrenamtliche Aufgabe eines Seehundjägers.&nbsp;<br><br></div><div>Gemeinsam mit seinem Kollegen Werner Wietzker beobachtet Peter Klink das Aufkommen der Meeressäuger an der Küste. Tote Robben und Kleinwale müssen von ihnen geborgen werden. Kranke oder verletzte Robben bringen sie zur <a href="https://www.seehundstation-friedrichskoog.de">Seehundstation Friedrichskoog</a>. Tiere, die nicht mehr transportfähig sind, sollen tierschutzgerecht getötet werden, damit deren Leiden rasch ein Ende hat. Zudem unterstützen beide wissenschaftliche Forschungsarbeiten, in dem sie ihre Beobachtungen und Funde dokumentieren und weitergeben.&nbsp;<br><br></div><div>Im fünften Teil unserer Serie „Twin Cities“ begrüßen wir unsere Korrespondentin in Kaliningrad. Svetlana Kolbanjowa berichtet uns über die Errichtung einer Seehundstation unweit der Stadt.&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 1	<br><strong>Begrüßung. </strong>Wir sind zu Gast bei Peter Klink. Während wir unsere Geräte während der Aufzeichnung auf Flugmodus schalteten, musste sein Handy aktiv bleiben. Jederzeit könnte ein Notruf eingehen. Zu unseren Füssen wuselten am Ende zwei agile, aber wohlerzogene Jack Russell Terrier.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2	<br><strong>Jagdrecht</strong>. An der Nordseeküste geht die jagdliche Nutzung von Seehunden auf eine über Jahrhunderte gepflegte Tradition zurück. Um ihn vor Ausrottung zu bewahren, wurde er 1934 ins Jagdrecht aufgenommen. Seit 1974 ist er ganzjährig geschützt. Seehundjäger haben jedoch die Pflicht, todkranken Tieren unnötige Leiden zu ersparen. So will es § 22a, Abs.1 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes (BJagdG), nachzulesen in Absatz 2.1 einer <a href="https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=vvsh-7921.2-0001&amp;max=true&amp;psml=bsshoprod.psml">Richtlinie des Landes</a> zur Behandlung aufgefundener Robben. An der deutschen Ostseeküste gilt der Seehund als Neubürger. Auch ihre schweren Cousins, die Kegelrobben, kommen erst seit rund30 Jahren in Schleswig-Holstein vor. Sie wie auch die kleinen Verwandten der Delphine, die Schweinswale, schützt das jüngere Naturschutzrecht.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3	<br><strong>Bergen der Tiere.</strong> Kegelrobben sind die größten Raubtiere Deutschlands. Peter berichtet in diesem Kapitel von der Bergung eines zwei Meter langen und 150 Kilogramm schweren Tieres an der Steilküste.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4	<br><strong>Tierkrankheiten.</strong> Gestrandete Meeressäuger, ob leblos oder noch lebendig, sollten auf keinen Fall angefasst werden. Sie können nicht nur kräftig beißen, sondern sind selbst in gesundem Zustand für den Menschen infektiös.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5	<br><strong>Delfin Lucy.</strong> Im Februar 2020 wurde in der Eckernförder Bucht ein Delfin gesichtet. Peter berichtet vom <a href="https://www.stiftung-meeresschutz.org/themen/artenschutz/solitaerdelfine-die-menschenfluesterer/">Schicksal dieses Weibchens</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6	<br><strong>Strandungen.</strong> In der westlichen Ostsee leben schätzungsweise 20.000 Seehunde. Um 37 Strandungen im Küstenabschnitt Mitte musste sich Peter 2020 kümmern. Darunter waren zur Hälfte Schweinswale. Aktuell zählt er insgesamt bereits 24 Tiere. Werden Jungtiere zu früh im Jahr geboren, wenn das Nahrungsangebot noch zu knapp ist, verhungern sie. Das sei grausam aber natürlich.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7<strong>	<br>Sichtungen.</strong> Wer einen Meeressäuger am Strand liegen sieht, sollte Abstand halten, um aus der Ferne zu beurteilen, ob das Wildtier Hilfe braucht. Peter rät dazu, in dem Fall die Nummer der Polizei zu wählen. Generell helfen Sichtungen von Meeressäugern, deren Aufenthaltsgebiete zu analysieren. Melden lassen sie sich über die <a href="https://www.deutsches-meeresmuseum.de/wissenschaft/sichtungen/sichtung-melden">App OstSeeTiere</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 8	<br><strong>Ehrenamt.</strong> Das Seehundmanagement ist ein reines Ehrenamt. Peter berichtet in diesem Kapitel wie er dazu kam.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 9<strong>	 </strong></div><div><a href="https://procitybahn.de/22-12-aarhus-unterwegs-mit-der-letbane/"><strong>Twin Cities</strong></a><strong> (Städtepartnerschaft).&nbsp; </strong>Per StudioLink zugeschaltet war uns <a href=" https://radio-instantopia.org/radio-instantopia-team/#elementor-action:action=lightbox&amp;settings=eyJpZCI6ImFsbC1lNTU1NGQyIiwidXJsIjoiaHR0cHM6Ly9yYWRpby1pbnN0YW50b3BpYS5vcmcvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzLzIwMjEvMDMvU3ZldGxhbmFfS29sYmFuam93YS0uanBlZyJ9">Svetlana Kolbanjowa</a>. Sie berichtet von einer Station für die Zwischenhaltung verwundeter oder kranker Seehunde, die unweit von Kaliningrad errichtet wird. Das Projekt finanziert sich aus Fördermitteln eines Fonds von Präsident Wladimir Putin sowie aus Spenden.&nbsp;<br><br></div><div><br></div><div>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br><br></div>]]>
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      <atom:contributor>
        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Svetlana Kobaneva</atom:name>
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        <atom:name>Peter Klink</atom:name>
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      <itunes:title>Meeressäuger (Landgang)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Zu Besuch beim Seehundjäger</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Den Küstenabschnitt zwischen Kiel und Schleimünde teilen sich zwei Seehundjäger. Das sind Menschen mit einem Jagdschein, die sich als Beschützer von Meeressäugern verstehen und gerufen werden, wenn diese akut in Not sind. Peter Klink ist einer von ihnen. Wir trafen den Seehundmanager am 14. Mai in Grünwohld.&nbsp;<br><br>"Im Zweifel wähl den Notruf 110"<br><br></div>]]>
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      <itunes:keywords>Seehund,Schweinswal,Naturschutz,Bundesjagdgesetz,Kegelrobbe,Ostsee,Nordsee,Seehundjäger,Friedrichskoog,Seehundstation,Delfin,Jagdschein,Raubtier,Eckernförder Bucht,Schleimünde,Kiel,Heuler,Lungenatmer,Wildtiere,Tierschutzgesetz,Robben,Deutsches Meeresmuseum,Strand,Tierkrankheiten,Lebensraum Meer,Meerestiere,Lebendstrandung,Totfund,Meeressäugetier,Ringelrobbe,Ostseetier,Meeresbiologie,Artenschutz
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      <title>Podcasten (Netztour)</title>
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        <![CDATA[<div>Mit Daniela Sonders und Jörn Schaar sprechen wir über Podcasten. Beide wurden fürs Radio ausgebildet. Sie kennen die Szene und berichten, was Profis wie sie an diesem Format reizt. Im zweiten Teil sprechen wir mit unseren beiden Korrespondenten aus den Kieler Partnertstädten Aarhus und Kaliningrad, Jens und Svetlana. Auch sie sind Journalisten und Podcaster und berichten uns über ihre jeweiligen Podcast-Szenen.<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Sun, 02 May 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Podcasten gilt als das neue Radio. <a href="https://spotify_presse.prowly.com/106810-die-meistgestreamten-songs-und-podcasts-des-sommers-2020-auf-spotify">Spotify</a> beziffert die Anzahl von Podcasts weltweit mit ca. 1,5 Millionen. Eine Vielzahl davon wird in der Freizeit mit viel Herzblut produziert. Wir, also Studioleiter und Produzent <a href="https://www.bethke.name">Dieter Bethke</a> und Journalistin <a href="http://www.panama-sh.com">Daniela Mett aka Panama</a>, verbringen bisweilen bis zu fünfzig Stunden damit, an einer Episode für den ablegen Podcast zu feilen. Da liegt die Frage nahe: Was macht Podcasten für die Produzenten attraktiv? Und welchen Mehrwert gegenüber dem Radio liefern Podcasts den Hörerinnen und Hörern?&nbsp;<br><br></div><div>Als wir uns das erste Mal an Bord einer Förde-Fähre zum Recording für diesen Podcast trafen, war <a href="https://gruene-kiel.de/fraktionsmitglieder/daniela-sonders/">Daniela Sonders</a> noch nicht Ratsfrau. Und in dieser Funktion auch noch nicht im Aufsichtsrat der SFK Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel. Aber bereits bei Bündnis90/Grüne aktiv. Unsere erste Episode wurde von ihr moderiert. Beim <a href="https://escschnack.de/das-programm/">Kieler Podcasttag</a> hatte sich ein Team zusammen gefunden und verabredet. Den organisiert Daniela Sonders jedes Jahr zur Digitalen Woche gemeinsam mit Christoph Krenz. Er ist seit 2015 ihr Podcast-Partner beim <a href="https://escschnack.de/das-programm/">ESC Schnack</a>. Über all das sprachen wir mit ihr.&nbsp;<br>&nbsp;</div><div>Die Stimme von <a href="https://www.ndr.de/wellenord/wir_ueber_uns/schaar136.html">Jörn Schaar</a> kennen Hörerinnen und Hörer von NDR 1 Welle Nord. Seit 2012 berichtet er als Reporter von der Westküste für den öffentlich-rechtlichen Sender. Mit aktuell <a href="https://www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de/">sechs verschiedenen Podcasts</a> hält er zudem den Spitzenplatz unter den Produzenten im Land. Bei vielen weiteren Produktionen stand er Pate. Momentan jedoch hält er die Füße still. Während andere in der Pandemie Podcasten als digitales Ersatzformat entdecken, lähmt das Kontaktverbot seine Produktivität. Am liebsten wäre Jörn wieder unterwegs. Auf der Suche nach Geschichten für sein digitales Tagebuch oder Features zu Besonderheiten im Land zwischen den Meeren.&nbsp;<br><br></div><div>Im vierten Teil unserer Serie „Twin Cities“ begrüßen wir Medien-Profi Svetlana Kolbanjowa als neue Korrespondentin aus Kaliningrad. Nach Vorbild von Alfred Biolek talkt sie mit Gästen im <a href="https://kaskad.tv">Fernsehen</a>. Die Historikerin hält zudem <a href="http://www.academiabaltica.de/">Vorträge</a> , arbeitet im Kaliningrader Zoo und ist im Vorstand der internationalen Gesellschaft <a href="https://www.freunde-kants.com/ueber-uns">Freunde Kants und Königsbergs e.V.</a> aktiv. In ihrem Podcast <a href="https://soundcloud.com/romintology?fbclid=IwAR1TkbyK3bgd2bSSrt9I8VmFM4FiHuy-XWF3WH5lhD9SyKboMAMeQARdpGc">Romintology</a> erzählt sie Geschichten aus der Rominter Heide. Mit in der Leitung war auch wieder Jens Renner. Er berichtet uns aus Aarhus über die Podcast-Szene Dänemarks.&nbsp;<br><br></div><div>&nbsp;</div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.&nbsp;<br><br></div><div>&nbsp;</div><div><a href="https://stichwort.podigee.io/15-neue-episode"><strong>Kieler Podcasttag</strong></a>. Er findet seit 2017 auf Initiative von Daniela Sonders 		und Christoph Krenz&nbsp; jeweils im Rahmen der Digitalen Woche Kiel statt. Neben 			Workshops, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort spontan 			angeboten und bei Bedarf abgehalten werden, nehmen Podcaster ihre Folgen vor 		Publikum live auf.&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://whats-in-your-pants.de/"><strong>What´s in your pants</strong></a><strong>?</strong> Im Dezember 2016 startete Jörn Schaar mit Toby diesen Podcast über dessen Weg zum Mannsein. Toby wurde als Frau geboren, fühlt sich aber eher wie ein Mann. Mit Folge 60 endete der Podcast über die Transition von Toby im Juli 2020.&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de/"><strong>Natürlich.SH</strong></a><strong>. </strong>Mit der Nullnummer ging es im Februar 2020 los. Jörn und Gesche Schaar produzieren Features zu Bräuchen und Eigenheiten im Land zwischen den Meeren. Wie Jörn zu den Themen kommt, erzählt er in diesem Kapitel.&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://www.nrwision.de/mediathek/sendungen/puerto-patida/"><strong>Puerto Patida</strong></a><strong>.</strong> Ein besonderes Format ist dieses Rätsel-Hörspiel zum Mitmachen - produziert von Johannes Wolf aus Köln. Jörn erklärt die Idee und warum sie nicht weitergeführt wurde. Daniela Sonders nennt uns den Nachfolger: das Improhörspiel <a href="https://lanoinc.de/ploetzlich-piratin/">Plötzlich Piratin</a>.&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://podcastpastete.de/"><strong>Philipps Podcast Pastete</strong></a><strong>.</strong> Daniela Sonders sprüht vor Ideen zu neuen Podcasts. Daheim hortet sie Nullnummern, Entwürfe zu Podcast-Covern und Klebezettel mit Titeln. Sie wäre der ideale Gast für PPP.&nbsp; Alle 14 Tage lädt sich Philipp Weißmann einen Gast zum Umrühren und Ausbacken von Podcast-Ideen.&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://escschnack.de/das-programm/"><strong>ESC Schnack</strong></a><strong>.</strong> Wie sie und Christoph Krenz ewig über Themen brüteten bevor sie auf die Idee kamen, über den Songcontest zu schnacken, erzählt Daniela Sonders. Gemeinsam streifen wir auch Herausforderungen und die Verantwortung im Umgang mit Gästen beim Podcasten.&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://www.die-anachronistin.de/"><strong>Die Anachronistin</strong></a><strong>.</strong> Eine für den Grimme Preis nominierte Produktion über das Leben des Widerstandskämpfers Theo Hespers und seiner Nachfahren. Daniela Sonders empfiehlt diesen Podcast von Journalistin Nora Hespers vor dem Hintergrund der bis 31. Juli in Kiel laufenden Ausstellung „War mein Opa Nazi?“. Zudem ein Kapitel über Motivation und Sendungsbewusstsein.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Abschluss.</strong> Podcasten in Zeiten der Pandemie. Konzepte werden umgeschrieben, neue Produktionen entweder ins Studio verlegt oder auf Eis gelegt. Wird es im September einen Podcasttag geben? Dieter macht am Ende den Markus Lanz mit einer Abschlussrunde zur Frage: Wie sollte Podcast sein?<strong>	</strong><br><br></div><div><a href="https://procitybahn.de/22-12-aarhus-unterwegs-mit-der-letbane/"><strong>Twin Cities</strong></a><strong> (</strong>Städtepartnerschaft)<strong>.&nbsp; </strong>Ausschnitt aus dem 2. International Twin Cities Audio Call am 8. April 2021. Per StudioLink zugeschaltet waren uns <a href="https://radio-instantopia.org/Team.html">Svetlana Kolbanjowa</a> aus Kaliningrad und <a href="https://www.radio4.dk/program/udfordringen/">Jens Renner</a> aus Aarhus. Ein intensives Gespräch über Radio, Presse- und Urheberrecht sowie Einrichtungen für die Podcasterszene in Dänemark, Rußland und bei uns.<br><br></div><div><br></div><div>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br><br></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Mit den Ohren sehen</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Mit Daniela Sonders und Jörn Schaar sprechen wir über Podcasten. Beide wurden fürs Radio ausgebildet. Sie kennen die Szene und berichten, was Profis wie sie an diesem Format reizt. Im zweiten Teil sprechen wir mit unseren beiden Korrespondenten aus den Kieler Partnertstädten Aarhus und Kaliningrad, Jens und Svetlana. Auch sie sind Journalisten und Podcaster und berichten uns über ihre jeweiligen Podcast-Szenen.<br><br></div>]]>
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        <title>Podcasten (Netztour)</title>
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      <title>Mobilitätswende (Netztour)</title>
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        <![CDATA[<div>Kiel geriet 2019 unter Druck. Die Ratsversammlung rief den Klimanotstand aus und beschloss die Mobilitätswende. In Planung ist ein Trassennetz für den öffentlichen Nahverkehr. Bis 2022 soll die Studie fertig sein. Verantwortlich ist <a href="https://de.ramboll.com/kontakt-deutschland/rde/nij">Nils Jänig</a>. Mit ihm und <a href="http://projektit.ramboll.fi/seuturatikka/Kangasalan_tyopajan_tulosten_yhteenveto.pdf">Jakob Mirea</a> sprechen wir über Vorbilder für das Kieler Projekt. Beide arbeiten beim dänischen Konzern Ramboll.&nbsp;<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Tue, 13 Apr 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Mit <a href="https://de.ramboll.com">Ramboll</a> beauftragte die Stadt ein weltweit agierendes Unternehmen. Es berät und plant große Verkehrsprojekte wie beispielsweise die Fehmarnbelt-Querung ebenso wie den weiteren Ausbau des Light Rail Networks in Kiels Partnerstadt Aarhus. Seit 2019 hat diese ein Stadtbahnsystem. Die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Aarhus_Letbane">Aarhus Letbane</a> durchquert die Innenstadt und verbindet den urbanen Raum mit Umlandgemeinden. Radiojournalist <a href="https://www.radio4.dk/program/udfordringen/">Jens Renner </a>ist Korrespondent für unseren Podcast in Aarhus. Mit ihm zeichneten wir vorab ein Gespräch über die Letbane auf. Ausschnitte daraus präsentieren wir am Schluss dieser Episode im Rahmen der Serie „Twin Cities“.&nbsp;<br>&nbsp;</div><div>Während Kiel als eine der letzten Städte in der Bundesrepublik nach gut hundert Jahren 1985 seine <a href="https://kiel-wiki.de/Stra%C3%9Fenbahn">Straßenbahn abschaffte</a>, ging anderswo die Entwicklung von Nahverkehrssystemen mit Elektroantrieb weiter. Angesichts von Klimakrise, Staus und dem Wunsch nach einer Revitalisierung der Städte sind diese heute wieder gefragt. Als Gestalter moderner Mobilitätslösungen kennen Nils Jänig und Jakob Mirea eine Vielzahl innovativer Verkehrsprojekte weltweit. An diesen Schatz persönlicher Erfahrungen wollten wir ran, um den Horizont zu öffnen für ein Designvorhaben, das größer ist als ein paar Linien auf dem Stadtplan.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Aus Karlsruhe war uns am späten Nachmittag des 1. April Nils Jänig zugeschaltet. Während der Pandemie arbeitet er von seinem Wohnort aus. Karlsruhe mit seinem ca. 600 Kilometer umfassenden Schienennetz gilt weltweit als Modell für Öffentlichen Nahverkehr. Wir baten Nils, uns zum Einstieg davon zu berichten. Jakob Mirea bezog in Kiel vorübergehend eine Projektwohnung. Sein Herz schlägt für Finland. Er hat dort Ingenieurwissenschaften studiert und als Traffic Designer gearbeitet. Tampere sei mit Kiel vergleichbar, meint er. Dort werden demnächst die ersten beiden Straßenbahnlinien eröffnet.&nbsp;<br><br></div><div>Auf das Gespräch mit den Verkehrsplanern folgt der dritte Teil unserer Serie „Twin Cities“. Gefördert werden diese monatlichen Kurzbeiträge 2021 von der Stadt Kiel aus deren Sonderfonds „Städtepartnerschaften“. Zum Thema Mobilitätswende hört ihr hier einen Beitrag zur Letbane in Aarhus.&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 1	<br><a href="https://ka.stadtwiki.net/Karlsruher_Modell"><strong>Karlsruhe Modell</strong></a>. Es&nbsp; kombiniert zwei Schienensysteme: die Eisenbahn, die nach Signal, und die Straßenbahn, die auf Sicht fährt. Das gesamte Streckennetz umfasst 500-600 km Schiene. Am Marktplatz laufen alle Linien zentral zusammen. Etwa alle 50 Sekunden hält dort mittlerweile eine Bahn.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2	<br><a href="https://cordis.europa.eu/project/id/31312/de"><strong>Urban Track</strong></a>. 2006 startete die EU ein vierjähriges Forschungsprojekt zur Harmonisierung und Standardisierung von Stadtbahnen, Straßenbahnen und U-Bahnen. Ziel war die Entwicklung kostengünstiger, wartungsarmer Lösungen für umweltfreundliche und sichere Verkehrsmittel in den Städten.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3 <br>	<a href="https://www.tampereenratikka.fi/en/"><strong>Tampere</strong></a>. Am 9. August diesen Jahres beginnt in Tampere die Ära der Straßenbahn. Im ersten Ausbauschritt fährt sie auf zwei Linien durch Tampere. Die Stadt wächst kontinuierlich. Studierende haben wie in Kiel einen hohen Anteil an der Bevölkerung.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4	<br><a href="https://www.soundtransit.org/ride-with-us/know-before-you-go/bringing-your-bike/how-to-bring-your-bike-st-express"><strong>Radmitnahme</strong></a>. Mit einer Wagenbreite von 2,65 Metern sind Straßenbahnen schmaler als U-Bahnen oder Regionalzüge. Für die Mitnahme von Rädern ist der Mehrzweckbereich kaum geeignet, schon gar nicht im Berufsverkehr. In Seattle tragen Busse vorn Gepäckträger für bis zu 6 Räder.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 5	<br><a href="https://www.theagilityeffect.com/de/case/helsinki-pionierstadt-fuer-maas/"><strong>Mobility as a Service</strong></a>. Helsinki ist Vorreiter der Idee, für Fahrgäste in einer Flatrate bzw. einem Ticket verschiedene Mobilitätssysteme zu bündeln. Bezahlt wird pro Strecke und nicht pro Verkehrsmittel.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6<strong>	<br></strong><a href="https://www.busundbahn.de/fileadmin/user_upload/Dossiers/Neue_Mobilitaetsangebote/DNV_2019_10_Muth_FA_WA.pdf"><strong>Autonomes Fahren</strong></a>. U-Bahnen fahren bereits autonom. Sie sind unabhängig von anderen Verkehrsteilnehmern. Potsdam erprobt im Modellversuch die automatisierte Straßenbahn. Doch auch dort ist noch ein Fahrzeugführer an Bord. Was fehlt ist ein Rechtsrahmen. Driver Assistent Systeme für Bahnen gibt es bereits.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7	<br><a href="https://www.academyofurbanism.org.uk/montpellier/"><strong>Urban Regeneration</strong></a>. Die Innenstadt von Montpellièr ist komplett autofrei. Über einen sehr langen Zeitraum wurden alle Voraussetzungen zur Revitalisierung geschaffen. Ein hochwertiges, leistungsfähiges Nahverkehrskonzept ist die Basis.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 8 <br>	<a href="https://kielmobil.blog"><strong>Kiel Projekt</strong></a><strong>. </strong>Für diesen Herbst ist eine weitere Diskussionsrunde unter Bürgerbeteiligung geplant. Bis 2022 soll die Trassenstudie für Kiel vorliegen. Danach entscheidet sich, ob Kiel ein Pilotprojekt für Deutschland mit dem Neubau eines innovativen, emissionsfreien Nahverkehrssystems startet oder nicht.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 9<strong>	<br></strong><a href="https://procitybahn.de/22-12-aarhus-unterwegs-mit-der-letbane/"><strong>Twin Cities</strong></a><strong>. </strong>Ausschnitte aus dem Gespräch mit <a href="https://www.radio4.dk/program/udfordringen/">Jens Renner</a> über seine Erfahrung mit der neuen Stadtbahn in Aarhus. Eine Ansage aus der Letbane, von Filmregisseur<a href="https://www.spreaker.com/user/akkurator/afsnit-15-velkommen-til-lethbanen"> Jørgen Leth</a>, habt ihr ganz zu Anfang ja schon gehört.&nbsp;<br><br></div><div><br></div><div>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br><br></div>]]>
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      <atom:contributor>
        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Nils Jänig</atom:name>
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        <atom:name>Jakob Mirea</atom:name>
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        <atom:name>Jens Renner</atom:name>
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      <itunes:title>Mobilitätswende (Netztour)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Klar zur Halse</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Kiel geriet 2019 unter Druck. Die Ratsversammlung rief den Klimanotstand aus und beschloss die Mobilitätswende. In Planung ist ein Trassennetz für den öffentlichen Nahverkehr. Bis 2022 soll die Studie fertig sein. Verantwortlich ist <a href="https://de.ramboll.com/kontakt-deutschland/rde/nij">Nils Jänig</a>. Mit ihm und <a href="http://projektit.ramboll.fi/seuturatikka/Kangasalan_tyopajan_tulosten_yhteenveto.pdf">Jakob Mirea</a> sprechen wir über Vorbilder für das Kieler Projekt. Beide arbeiten beim dänischen Konzern Ramboll.&nbsp;<br><br></div>]]>
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      <itunes:keywords>Klimawandel, Urban Regeneration, Stadtbahn, Verkehrsprojekt, Verkehrswende, Mobilitätswende, Trassenstudie, Klimanotstand, Straßenbahn, Tram, LRT, MRT, BRT, Busnetz, Kiel, Aarhus Letbane, Tampere, Kopenhagen, Light Rail, Driver Assistent System, U-Bahn, Multimodale Hubs, Städtische Infrastruktur, Urban Track, Karlsruhe Modell, Verkehrskonzept, Verkehrsplanung, Smart City, Modal Split
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      <title>Taucher (Netztour)</title>
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        <![CDATA[<div>Seit tausenden von Jahren tauchen Menschen. Sie jagen unter Wasser, kämpfen, sie suchen Schätze und vieles mehr. In dieser Episode hört ihr fünf Taucher des Kieler Unternehmens Submaris. Ihre Mission ist das Forschen. Und das in einem wohl einmalig breiten Spektrum an Themen aus den Wissenschaftsbereichen Biologie, Archäologie und Geologie.<br><br></div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 05 Mar 2021 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>2013 wurde <a href="https://submaris.com/de/">Submaris in Kiel</a> von Forschungstauchern gegründet. Aktuell besteht das Team aus fünf Männern: Dem Unterwasserarchäologen und einstigem Leiter der <a href="https://www.ufg.uni-kiel.de/de/professuren-bereiche/uwa">AG für maritime und limnische Archäologie an der CAU</a> Dr. Florian Huber sowie den vier Meeresbiologen Philipp Schubert, Uli Kunz, Christian Howe und Robert Marc Lehmann. Ihre Auftraggeber sind Forschungsinstitute, Museen, der WWF und Greenpeace sowie die Medien. Denn bei allen Projekten sind hochspezialisierte Unterwasserkameras dabei. Ihre spektakulären Fotos und Videos finden Verwendung in Shows und bei Schulvorträgen, in Sachbüchern und bei Fernsehsendungen.&nbsp;<br><br></div><div>Jeder der fünf Männer hat sein Spezialgebiet. Bei <a href="https://www.robertmarclehmann.com/de/">Robert Marc Lehmann</a> sind es große Meeressäuger und Knorpelfische wie Haie, bei <a href="http://florian-huber.info/">Dr. Florian Huber</a> insbesondere deutsche Schiffswracks. <a href="https://uli-kunz.com/">Uli Kunz</a> hat ein Faible für Schleimaale und Nacktschnecken der Kieler Förde. <a href="http://www.h2owe.de/h2owe/Willkommen.html">Christian Howe</a> teilt mit Uli die Begeisterung für die Vielfalt im Kaltwasser vor der Küste Nordnorwegens. Gemeinsam gehen sie in Höhlen tauchen. <a href="https://www.geomar.de/pschubert">Philipp Schubert</a> schwärmt für Algen und Seegras. Sein Fachgebiet ist die marine Evolution.&nbsp;<br><br></div><div>Unter Wasser verstehen sie einander blind. Bei Recording am 22. Februar wählte sich jeder über einen eigenen Audiokanal zu uns ins Studio. So konnten sie einander hören, aber nicht sehen.<br><br></div><div>Auf das Gespräch mit den Tauchern folgt der zweite Teil unserer neuen Serie „Twin Cities“. Gefördert werden diese monatlichen Kurzbeiträge 2021 von der Stadt Kiel aus deren Sonderfonds „Städtepartnerschaften“. Unser Ziel ist der Aufbau eines Netzwerkes von Korrespondenten, die uns aus Kiels Partnerkommunen berichten. Am 12. Februar hatten wir Kollegen aus Aarhus, Tallinn, Sovetsk/Kaliningrad und Stralsund zum „First International Twin Cities Audio Call“ eingeladen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.<br><br></div><div>Kapitel 1 <br><strong>Submaris Team</strong>. Der NDR hat tatsächlich ein eigenes Taucherteam. Gelegentlich arbeitet es mit Submaris zusammen – zum Beispiel für die spektakuläre <a href="https://bild-akademie.de/blog/2016/01/18/tv-tipp-naturnah-vorsicht-kegelrobbe/?print=print">Doku über eine Kegelrobbe</a>, die Seehunde frisst. Philipp erzählt, wie und wo er die anderen Männer aus dem Team kennengelernt hat.<br><br></div><div>Kapitel 2 <br><strong>Ausbildung</strong>. Am <a href="https://www.ifg.uni-kiel.de/de/einrichtungen/forschungstauchzentrum/forschungstauchzentrum">Institut für Geowissenschaften</a> der Kieler Christian-Albrechts-Universität werden seit über 50 Jahren Forschungstaucher ausgebildet. Dort entstanden viele Tauchfreundschaften. Florian schloss 2002 an der CAU seine Ausbildung zum Forschungstaucher ab. Später unterrichtete er dort selbst.<br><br></div><div>Kapitel 3 <br><strong>Archäologie</strong>. Das Submaris Team verbringt jedes Jahr mehrere Wochen in der Nordsee vor Helgoland. Dabei geht es eigentlich um Algen. Doch die Geschichte um ein vor der Insel gesunkenes U-Boot ließ Florian nicht los. Von der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R1-3HX2WHBo">Bergung einer Netzsäge</a> und dem spannendem <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Geltinger-Bucht-Taucher-finden-Enigma-auf-Ostseegrund,enigma110.html">Zufallsfund einer Enigma</a> bei der Suche nach <a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/ostsee/geisternetze/taucher-finden-enigma-chiffriermaschine">Geisternetzen im Auftrag des WWF</a>.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><strong>Gasmischer</strong>. Eine der Qualifikationen, die Taucher erwerben können, ist das Mischen der Atemgase. Je nach Tauchtiefe werden sie in unterschiedlicher Zusammensetzung gebraucht. Das Leben des Tauchers hängt von diesem individuellem Blend ab.<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><strong>Umweltschutz</strong>. Die Liste an Ehrungen für Roberts Engagement im Naturschutz und seine Leistungen als Tierfotograf und -filmer ist lang. 2018 wurde er bei den Tauch Awards als „Mensch des Jahres“ ausgezeichnet. Hier berichtet er, was ihn antreibt und über seine Lust an Begegnungen mit gefährlichen Tieren.<br><br></div><div>Kapitel 6<strong> <br>Seegraswiesen</strong>. Philipp berichtet von einem zurück liegenden Freilandexperiment unter Wasser. Dabei bedeckte das Submaris Team kleine Abschnitte von Seegraswiesen unterschiedlich hoch mit Sand, um heraus zu finden, ob die Pflanzen damit klar kommen. Warum sie für das Ökosystem unentbehrlich sind und was ihnen am stärksten zusetzt, erklärt er hier.<br><br></div><div>Kapitel 7 <br><strong>Projekte 2021</strong>. Buchprojekte, digitale Vortragsformate, ein Pilotprojekt in der Ostsee, weitere Folgen für die <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/faszination-wasser-singende-wale-und-das-geheimnis-der-regentropfen-100.html">zdf-Sendereihe Terra X</a> oder „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y5nNc7O2c0Y">Mission Erde“ von VOX</a> – einer nach dem anderen berichtet, was aktuell anliegt. Robert überlegt spontan, sich noch für das Kieler <a href="https://www.facebook.com/cinemare.org/videos/cinemare-2021-teaser/721693631931945/">CineMare</a> Filmfestival Ende April anzumelden. 2017 wurde <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Bei-Auftrag-Abenteuer,sendung605812.html">die nordstory - Bei Auftrag - Abenteuer</a> vom NDR mit und über Submaris dort mit dem Meeresfilmpreis ausgezeichnet.<br><br></div><div>Kapitel 8 <br><a href="https://www.taucher.de/tiefenrausch/"><strong>Tiefenrausch</strong></a>. Uli und Florian berichten davon, wie sich bei Tauchgängen in der Tiefe die Wahrnehmung verändert, sobald das Gehirn anfängt, Stickstoff einzuspeichern.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 9 <br><strong>Twin Cities. </strong>Wir legen ab. Unser Ziel sind die Partnerstädte Kiels im Ostseeraum. Der erste International Twin Cities AudioCall fand statt. Darüber hinaus berichtet Daniela von mehreren langen Telefonaten mit Kollegen in Stralsund und für Tallinn.&nbsp;</div><div><br>Die Rubrik "Städtepartnerschaft" wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br><br></div><div>Cover-Foto: <a href="mailto:joakant@pixelio.de">joakant@pixelio.de</a>.</div>]]>
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        <atom:name>Christian Howe</atom:name>
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        <atom:name>Uli Kunz</atom:name>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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      <title>Plastik (Netztour)</title>
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        <![CDATA[<div><strong>Etwas ändert sich. Wir treffen unsere Gäste nun im Netz. Aktivistin Jennifer Timrott spricht zu uns aus Süderlügum in Nordfriesland. Ozeanexperte Ivan Murillo-Conde stammt aus Kolumbien und arbeitet in Kiel.</strong> Gemeinsam sprechen wir via StudioLink über ein Thema, was uns, Dieter Bethke als Ideengeber sowie Rechercheuse Daniela Mett, Ende November während der internationalen Woche zur Abfallvermeidung bewegt hat: Plastik. Unmengen an Plastik, die im Meer und anderswo Jahrhunderte vor sich hin rotten, ohne jemals komplett zu vergehen.&nbsp;<br><br><br></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 30 Jan 2021 17:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Bereits in Episode 006 „Aquakultur“ mit der Meeresbiologin Dr. Yvonne Rößner klang das Thema Meeresschutz an. Überfischung, Anstieg der Meerestemperatur und Verschmutzung der Meere durch Altlasten kamen dabei zur Sprache. Wenig später erreichte uns die Einladung vom Ocean Summit zu einem Webinar über Mikroplastik. Durch Stefanie Sudhaus und Dr. Mark Lenz erfuhren wir von der App ReplacePlastic. <a href="https://jennifertimrott.jimdofree.com/">Jennifer Timrott</a> hat sie mit- und weiterentwickelt. Sie und ihr Mann Frank gründeten an der Westküste den Verein „Küste gegen Plastik“. In dieser Episode berichtet sie von den Plastikfluten auf Hallig Hooge nach jedem Herbststurm und von besonderen Fundstücken am Saum der Nordsee.<br><br></div><div>Wer unsere Nachrichten auf Social Media verfolgt, erinnert vielleicht, dass wir die Meeresschutzrallye vom Verein "Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein" (BEI-SH) ausprobiert haben. Zur Nacht der Wissenschaft ging sie Ende November online. Unser Plan, aus dem Ablaufen aller fünf Abschnitte eine Episode zu machen, scheiterte. Aus welchen Gründen, das erzählen wir<a href="https://oceanexpert.org/expert/26700"> Iván Murillo-Conde</a>. Der Meeresbiologe hat schon die Regierung in Kolumbien beraten. Zur Zeit arbeitet in Kiel als Bildungsreferent. Für das BEI-SH erstellte er mit der kostenfreien App "Actionbound" mehrere richtig gute Rallyes. Zwei kurze Ausschnitte daraus haben wir euch zur Illustration in die Episode eingebaut. Als Bonusmaterial hört ihr am Schluss noch, wie wir bei Dämmerung im Schlossgarten tanzen, in der Hoffnung, so die Kompass-App von Danielas iPhone zu kalibrieren.</div><div><br></div><div>Und noch etwas ändert sich: Auf das Gespräch mit unseren Gästen folgt der erste Teil einer neuen Beitragsserie über Fortschritte und Erkenntnisse beim Aufbau eines besonderen Netzwerkes. In Gdynia, Vaasa, Aarhus, Tallinn, Sovetsk/Kaliningrad und Stralsund suchen wir nach Korrespondenten, die uns für unseren Podcast berichten, was in ihrer Stadt vor sich geht. Gefördert wird diese Serie im Jahr 2021 von der Stadt Kiel, aus deren Sonderfonds „Städtepartnerschaften“.</div><div><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular unten auf dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a>, <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a> oder per E-Mail an redaktion@panama-sh.com.<br><br></div><div><br><br>Kapitel 1 <br><a href="https://www.bei-sh.org/bei-news/nacht-der-wissenschaft-kiel"><strong>Meeresschutz-Rallye</strong></a>. An einem Samstag Ende November verabredeten wir uns in der Kieler Innenstadt für die Rallye. Das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein hatte sie am Tag zuvor online gestellt. 90 Minuten sind als Spieldauer für die fünf Abschnitte angegeben. Dank Unterstützung der Stadt Kiel gibt es mehrere Rallyes und zu jeder eine Langversion. <a href="https://www.bei-sh.org/bildung-trifft-entwicklung">Hilke Oltmanns</a> leitet die regionale Bildungsstelle „Bildung trifft Entwicklung“ beim BEI-SH. Über sie können Gruppen das volle Programm buchen. Für einen Sonntagsausflug in der Familie ist die Kurzfassung ideal. Sie steht noch online.<br><br></div><div>Kapitel 2 <br><a href="https://de.actionbound.com/bounds"><strong>Actionbound</strong></a>. Iván Murillo Conde berichtet von seinen Erfahrungen mit der kostenfreien Software. Auf Basis ihres Grundgerüstes lassen sich individuelle Rallyes erstellen. Dazu lud er eigene Videos, Karten, Fotos und Audios bei Actionbound hoch.&nbsp; Gespielt wird auf einem digitalen Endgerät - Smartphone, Tablet oder Ultrabook. Es sollte über GPS verfügen und eine korrekt kalibrierte Kompass-App verfügen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3 <br>&nbsp;<a href="https://ocean-summit.de/events/mikroplastik-gibts-das-auch-bei-uns-in-der-kieler-foerder/"><strong>Mikroplastik</strong></a>. Im Rahmen der Abfallvermeidungswoche sprachen Stefanie Sudhaus vom Ocean Summit und Dr. Mark Lenz vom GEOMAR in einem Webinar über das Vorkommen von Mikroplastik in der Kieler Förde. Wir erfuhren, was Mikroplastik ist, wo es sich in unserem Alltag versteckt und wie es schließlich in den Meeren landet. Dieter fasst in diesem Kapitel zusammen, was ihm besonders in Erinnerung blieb.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4 <br><a href="https://www.kueste-gegen-plastik.de/"><strong>Küste gegen Plastik</strong></a>. Jennifer Timrott räumt regelmäßig Plastikmüll vom Meeressaum an der nordfriesischen Küste weg. In diesem Kapitel berichtet sie, was sie dabei entdeckt hat. Plastik vom Strand oder auf See einzusammeln, meint sie, reiche aber längst nicht aus, um die Verschmutzung der Meere zu stoppen. Alle Akteure müssten ran, darunter auch die Politik und die Hersteller. Die tödlichen Folgen ungebremster Produktion seien längst auch bei uns zu beobachten, warnt sie und bringt Beispiele.<br><br></div><div>Kapitel 5 <br><a href="https://www.replaceplastic.de/"><strong>App Replace Plastic</strong></a>. Organisches Material unterliegt einem natürlichen Kreislauf aus Werden und Vergehen, Kunststoffe nicht. Mit der von Jennifer und anderen während der Kieler Ozeanwerkstatt 2017 im Team entwickelten App lassen sich Hersteller unkompliziert und auf freundliche Weise darauf aufmerksam machen, dass sie bei der Verpackung ihrer Produkte nach neuen Lösungen suchen sollten. &nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6 <br>&nbsp;<a href="https://www.plastikalternative.de/plastik-vorteile/"><strong>Wunderstoff Plastik</strong>.</a> In der Evolution ist Kunststoff völlig neu. Er kam in den 1950er Jahren auf. Als Wunderstoff gefeiert, beherrscht er mittlerweile die Erde. Jennifer, Iván und Dieter berichten aus persönlicher Erfahrung von dessen Vorteilen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 7 <br><a href="https://www.smarticular.net/verlag/"><strong>Plastikalternative</strong></a>. Verabredet war, dass am Schluss jeder einen im Alltag selbst erprobten Tipp abgibt, mit dem sich der eigene Plastikverbrauch reduzieren lässt. Es wurden mehr.<br><br></div><div>Kapitel 8 <br>&nbsp;<strong>Neue Serie. </strong>Wir legen ab. Unser Ziel sind die Partnerstädte Kiels im Ostseeraum. Daniela berichtet von ihrer Suche nach Kollegen, mit denen sich ein Netzwerk aus Korrespondenten für diesen Podcast bilden lässt. <br>&nbsp;<br>Die neue Rubrik wird gefördert von<br><br><figure data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:105,&quot;url&quot;:&quot;https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg&quot;,&quot;width&quot;:300}" data-trix-content-type="image" class="attachment attachment--preview"><img src="https://www.kiel.de/images/logo-kiel-sailing-city.svg" width="300" height="105"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br><br></div><div>Kapitel 9 <br><strong>Bonusmaterial. </strong>Dieter erklärt uns hier, wie die Kompass-App vom iPhone korrekt kalibriert wird. Ein lustiger Schnipsel unserer Live-Aufnahme während der Meeresschutz-Rallye.<br><br></div><div><br><br><br></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Weniger ins Meer</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div><strong>Etwas ändert sich. Wir treffen unsere Gäste nun im Netz. Aktivistin Jennifer Timrott spricht zu uns aus Süderlügum in Nordfriesland. Ozeanexperte Ivan Murillo-Conde stammt aus Kolumbien und arbeitet in Kiel.</strong> Gemeinsam sprechen wir via StudioLink über ein Thema, was uns, Dieter Bethke als Ideengeber sowie Rechercheuse Daniela Mett, Ende November während der internationalen Woche zur Abfallvermeidung bewegt hat: Plastik. Unmengen an Plastik, die im Meer und anderswo Jahrhunderte vor sich hin rotten, ohne jemals komplett zu vergehen.&nbsp;<br><br><br></div>]]>
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      <title>Städtepartnerschaft (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Diesmal sprechen wir mit dem Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar, Daniela Roth und Dr. Martin Pabst über die Städtepartnerschaften der Landeshauptstadt Kiel und lüften das Geheimnis des Bernsteinzimmers. Wirklich!<br>&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Thu, 31 Dec 2020 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div><em>Mit Kiels Partnerstädten im Ostseeraum werden wir uns 2021 eingehend beschäftigen – „wir“ das sind </em><a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/"><em>Dieter Bethke</em></a><em> als erfahrener Podcast-Producer und Ideengeber sowie die Journalistin Daniela Mett aka </em><a href="http://www.panama-sh.com"><em>panama</em></a><em>. Diese Episode ist von uns für euch als Einstieg gedacht. Sie soll einen Überblick bieten. Dass wir sie spontan noch zwischen den Jahren aufnehmen konnten, dafür sorgte Daniela Roth.&nbsp;</em></div><div><br></div><div>Im <a href="https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/service/_organisationseinheit.php?id=10358867">Büro des Stadtpräsidenten</a> koordiniert sie seit gut drei Jahren den Besuch aller Gäste aus der Schar mit Kiel befreundeter Städte zur Kieler Woche. Zudem managt sie Projekte mit Partnerstädten. Daniela Roth ist zuständig für <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Gdynia.php">Gdynia</a> in Polen, die beiden türkischen Städte <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Antakya_Hatay.php">Hatay</a> und <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Samsun.php">Samsun</a>, Moshi Rural in Tansania, <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Kaliningrad.php">Kaliningrad</a> und <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Sovetsk.php">Sovetsk</a> in Russland sowie <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Stralsund.php">Stralsund</a> in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt dreizehn Partnerschaften unterhält die Landhauptstadt Kiel aktuell, darunter eine deutsche. Diese Partnerschaft wurde zwischen Politikern der BRD und der DDR arrangiert. Alle anderen wuchsen mehr oder weniger graswurzelmäßig heran.<br><br></div><div>Daniela Roth griff unsere Idee einer Episode über Kiels Städtepartnerschaften spontan auf und brachte uns im Rathaus mit dem <a href="https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/stadtpraesident_hans_werner_tovar.php">Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar</a> zusammen. Der Jurist, Mediator und Notar ist seit 1986 Jahren ehrenamtlich für die SPD Mitglied der Kieler Ratsversammlung. Als Stadtpräsident leitet er sie seit 2013. Eine Amtszeit beträgt jeweils 5 Jahre. Im Juni 2023 will er sich nicht wieder zur Wahl stellen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Ins Rathaus begleitete uns <a href="https://www.dr-martin-pabst.de/">Dr. Martin Pabst</a>. Hörerinnen und Hörer der ersten Stunde kennen seine Stimme aus Episode 002. Der promovierte Historiker arbeitet bereits zwölf Jahre für das <a href="https://www.dbjw.deutsch-balten.de/">Deutsch-Baltische Jugendwerk</a>, seit 2016 als deren wissenschaftlicher Leiter. Kiels <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Tallinn.php">Partnerstadt Tallinn</a> in Estland kennt er. Gäbe es nicht Reisebeschränkungen aufgrund Pandemie, wäre er jetzt irgendwo zwischen Lettland und Litauen unterwegs. Stattdessen baut er an weiteren Folgen <a href="https://www.dr-martin-pabst.de/podcast">seines Podcast</a>s.</div><div><br></div><div>Die ersten offiziellen Städtepartnerschaften wurden aus Gründen der Aussöhnung mit Kriegsgegnern des Zweiten Weltkrieges geschlossen. 1964 verband die Stadt sich mit <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Brest.php">Brest</a> und 1967 mit <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/coventry.php">Coventry</a>. Beide waren im Zweiten Weltkrieg zu über 85% zerstört worden. Völlig andere Gründungsmotive finden wir bei den jüngsten Vereinbarungen Kiels mit <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/san_francisco.php">San Francisco</a> 2017, <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/aarhus.php">Aarhus</a> 2019 oder <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/moshi_rural.php">Moshi District</a> in Tansania 2013. In den 50 Jahren dazwischen fand ein Wandlungsprozess statt. Er öffnete den Weg für andere Aktionsformen. Im Gespräch zeigt sich, welche neuen Möglichkeiten und Inhalte sich den Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern heute durch Städtepartnerschaften bieten.</div><div><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, nutzt das Feedback-Formular. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.<br><br></div><div><strong>Doppelspitze</strong> [02:58]: Mit dem Bürgermeister und Stadtpräsidenten besitzt die Landeshauptstadt eine Doppelspitze. Das ist eine Besonderheit, die der Erläuterung bedarf. Hans-Werner Tovar beschreibt die Aufgaben, die ihm als Stadtpräsident übertragen wurden.<br><br></div><div><strong>Verträge</strong> [07:55]: Wie sieht ein Vertrag zwischen den Städtepartnern aus? Was wird darin geregelt und müssen sich die Partner daran halten?<br><br></div><div><strong>Engagement</strong> [10:10]: <a href="https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202141/staedtepartnerschaften">Städtepartnerschaften</a> umfassen traditionell alle Ebenen einer Gesellschaft. Sie bleiben stabil durch feste Aktionsformate wie <a href="https://youtu.be/fatJEtipfv8">repräsentative Besuche</a>. Zudem leben sie von Ideen Einzelner. Das Büro des Stadtpräsidenten verfügt jährlich über ein Budget in Höhe von 175.000 Euro für die <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/index.php">Förderung bürgerschaftlicher Projekte</a> zur Stärkung von Städtepartnerschaften.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kommunikation</strong> [20:20]: Wie erfahren Kiels Bürgerinnen und Bürger von den Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaften? Wer kommuniziert Möglichkeiten der Beteiligung an den diversen Projekten?<br><br></div><div><strong>Gründungsmotive</strong> [24:11]: Die Bundespolitik bzw. die aktuelle Lage internationaler Beziehungen spiegelt sich in der <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/EZ_Staedtepartnerschaften_2018_dt.pdf">Außenpolitik von Kommunen</a>. Auf die erste Welle von Partnerschaften mit Kriegsgegnern folgte die zweite durch Aussöhnung mit dem Osten. Aktuell sind es eher strategische Ziele und der Wunsch nach fachlichem Austausch, der zur Aufnahme partnerschaftlicher Beziehungen führt.<br><br></div><div><strong>Ausblick</strong> [44:56]: Aktuell pflegt die Landeshauptstadt zu insgesamt 13 Städten aus 10 Staaten vertraglich besiegelte Partnerschaften. Dazu addiert sich ein Dutzend Städte, die die Landeshauptstadt zu ihren Freunden zählt. <a href="https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_international/Kiel_International_Web_final.pdf">Kiel zeigt sich international aufgestellt</a>. Werden weitere hinzu kommen? Mit welchem Ziel werden internationale Partnerschaften angebahnt?<br><br></div>]]>
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        <![CDATA[<div>Diesmal sprechen wir mit dem Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar, Daniela Roth und Dr. Martin Pabst über die Städtepartnerschaften der Landeshauptstadt Kiel und lüften das Geheimnis des Bernsteinzimmers. Wirklich!<br>&nbsp;</div>]]>
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      <title>Bier (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Vom Mittelalter bis heute, Bier war und ist ein Aushängeschild jeder Region. Bierbrauer Jan Czerny und der Kieler Bierblogger Torge Ulke reden mit uns über das flüssige, deutsche Kulturgut.&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 02:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div><strong>Auf dem Areal der einzigen Seefestung Deutschlands brauen die Czernys Bier. Wir trafen uns mit Kreativbrauer Jan Czerny und dem Kieler Bierblogger Torge Ulke zum Talk</strong> über das deutsche Kulturgut. Im Mittelalter galt Bier als Grundnahrungsmittel. Durchschnittlich 300 bis 400 Liter trank jeder Deutsche pro Jahr − einschließlich der Schwangeren und Kleinkinder. Bis heute ist Bier ein Aushängeschild jeder Region.&nbsp;<br><br></div><div>In <a href="https://czernys-kuestenbrauerei.de/">Czernys Kieler Küstenbrauerei</a> sowie der Küstendestillerie werden Bio-Produkte erzeugt. Die beiden promovierten Meeresbiologen Jasmin und Jan Czerny verwenden dabei ausschließlich naturreine Zutaten, die sie von regionalen Erzeugern beziehen. Upcycling ist für sie ein Thema, mit dem sie aktuell experimentieren, ebenso wie Zero Waste. Ihr Bier gäbe es zwar in Bügelflaschen zu kaufen, den Achter in der Holzkiste ab Brauerei, aber lieber fährt Jan mit dem Bierwagen vor und verkauft sein Bier direkt und frisch aus dem Faß.&nbsp;<br><br></div><div><a href="https://biergeschichten.de/">Torge Ulke</a> fing bereits während des Abiturs mit ersten Brauversuchen an. Für seine Bachelorthesis begab sich der Kieler auf die Spuren von Heinrich Knaust, dem Verfasser der um 1575 erschienenen „Fünff Bücher Von der Göttlichen und Edlen Gabe der Philosophischen, hochthewren und wunderbaren Kunst, Bier zu brawen“. In einem dieser Bücher beschreibt Knaust rund 150 Biersorten und erwähnt Orte, in denen sie gebraut werden. Torge ging diesen Einträgen nach. Auf Basis der rekonstruierten Daten erstellte er eine <a href="https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1rnb1JmMd0U6s8b4m3dTZZkbufzUY3uZA&amp;ll=52.78863731869888%252C7.513500634783407&amp;z=4">Karte des Brauhandwerks</a>. Lübeck finden wir darauf, sonst nix in Schleswig-Holstein.<br><br></div><div>Wir wollten wissen, wo die Gründe dafür liegen. Am 25. September trafen wir die beiden Bierexperten im <a href="https://www.schiffercafe-kiel.de/">Schiffercafé am Tiessenkai</a>. Gemeinsam werfen wir ein Licht auf die Biergeschichte, den Brauprozess, streifen das Reinheitsgebot und die regionale Brauerszene − deren Akteure längst auf dem nächsten Level angekommen sind und nicht mehr von Craft Beer reden, sondern von „Kreativbieren“. Wir, das sind <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> als erfahrener Podcast-Producer und Ideengeber sowie die Journalistin Daniela Mett aka <a href="http://www.panama-sh.com">panama</a>, mit ihrem untrüglichen Gespür für Geschichten samt Struktur und Tiefe.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 1</strong><br>	Nach kurzer Begrüßung und einer Vorstellungsrunde kündigt Dieter einen Nachtrag zu unserer <a href="https://ablegen.sh/episode/kreuz-quer-und-raus-aus-kiel-ki-la-ki">ersten Episode</a> mit dem Thema Mobilität an. Während Clever Shuttle den gemeinsam mit den Kieler Nachrichten betriebenen Standort Kiel zum 31.10. wieder verlässt, stationierte <a href="https://www.tier.app/de/">Tier Mobility</a> Mitte Juli eine Flotte von rund 200 e-Scootern in der Landeshauptstadt. Damit sind die Roller nunmehr in 45 Städten Deutschlands per App buchbar. Bei ersten Touren stieß Dieter auf eine Funktion, die ihn begeisterte.&nbsp;<br><br></div><div>Im Sommer nahm auch das neue <a href="https://www.sfk-kiel.de/">Flaggschiff der Kieler Schlepp- und Fährgesellschaft</a> seinen Betrieb auf. Doch so lange an Bord die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht, entwickeln wir weiter neue „Landgänge“. Das Stichwort nutzt Dieter rasch für einen kollegialen Gruß an Gesche und Jörn Schaar, die Macher des <a href="https://www.natuerlich-sh.de/">Natürlich.SH</a> Podcasts von der Westküste.<br><br></div><div><strong>Kapitel 2	</strong><br>Über die Ägypter steigen wir in die Geschichte des Bierbrauens ein. Zur Sprache kommen traditionelle Brauzutaten wie Malz und Grut, Reinheitsgebot und Reinheitsgesetz, sowie verschiedene Brauverfahren, darunter das Hausbrauen, was einst Frauensache war. Was ein Craft Beer ist, will Daniela wissen, und wie sich Bierstil und Biersorte zueinander verhalten. Jan erklärt auch, warum Fassbier frischer schmeckt als das aus der Dose oder Flasche.<br><br></div><div><strong>Kapitel 3 </strong><br>	Christian IV. ließ im 17. Jahrhundert am Westufer der schmalsten Stelle in der Kieler Förde eine Festung errichten. „<a href="http://www.festung-friedrichsort.org/">Christianspries</a>“ sollte Kiel vor einem Überfall der schwedischen Flotte schützen. Heute steht die Anlage geschlossen unter Denkmalschutz. In deren Kasematten zogen Kreative ein, darunter die Czernys mit ihrer Brauerei und Destille. Im Oktober 2017 wurde in der Festung wieder Bier gebraut − wie vor 200 Jahren.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 4	</strong><br>Es folgten Spirituosen. Czernys Korn mit Namen <a href="https://czernys-kuestenbrauerei.de/produkt/gyldenloev/">Gyldenlöv</a> geht auf den Erbauer der Festung zurück. Jan bringt dazu eine wundervolle Anekdote an. Auch zu seinem <a href="https://czernys-kuestenbrauerei.de/produkt/gin/">Littoral Gin</a> gibt es eine Geschichte, die er später noch erzählt, und zu der wir in der Aufzeichnung ein Video erwähnen, das man auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hTHcvMDiqpc">YouTube</a> sehen kann.<br><br></div><div><strong>Kapitel 5	</strong><br>Neben seiner Begeisterung für das <a href="https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/7801/1/">Bierbuch</a> hegt Torge auch Bewunderung für dessen Autor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Knaust">Heinrich Knaust</a>. Er hat einiges über den Gelehrten herausgefunden und erzählt uns davon.<br><br></div><div><strong>Kapitel 6 </strong><br>	Als Biogeochemiker, Segler und Vater von zwei Kindern hinterfragt Jan alle Produktionsprozesse vor dem Hintergrund der Agenda 2030. Sein aktuelles Nachhaltigkeitsprojekt ist eine Kooperation mit der Kieler <a href="https://lyck.de/">Bäckerei Lyck</a>. Die Czernys sind Mitglied im <a href="https://www.feinheimisch.de/">Feinheimisch</a> Netzwerk und beziehen ihre Zutaten ausschließlich von regionalen Erzeugern.<br><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Jan Czerny</atom:name>
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        <atom:name>Torge Ulke</atom:name>
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      <itunes:title>Bier (Landgang)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wissenschaft und Braukunst vereint</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Vom Mittelalter bis heute, Bier war und ist ein Aushängeschild jeder Region. Bierbrauer Jan Czerny und der Kieler Bierblogger Torge Ulke reden mit uns über das flüssige, deutsche Kulturgut.&nbsp;</div>]]>
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        <title>Bier (Landgang)</title>
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      <itunes:keywords>Nachhaltigkeit; Bier, Tiessenkai, Kiel, Förde, Landgang, Festung Friedrichsort, Czerny, Küstenbrauerei, Destillerie, Gin, Korn, Schleimünde, Wermut, Grut, Kräuter, Bio-Bier, Craft Beer, Kreativbier, Heinrich Knaust, Torge Ulke, Jan Czerny, Podcast, German, Schleswig-Holstein, Brauen, Reinheitsgebot, Hopfen, Gagel, Porst, Malz, Monopol, Hansestädte, Lübeck, Hamburg, Porter, Märzen, Pale Ale, Pils, Lager, Bierlexikon, Kulturgut, Oktoberfest, Reinheitsgesetz, Alkohol, Stammwürze, Mikrobrauerei, Weltkulturerbe, Brewcomer, Brauprozess, Verfahrenstechnik, Bierszene
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      <title>Aquakultur (Bootstour)</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Wir besuchen Dr. Yvonne Rößner an ihren schwimmenden Fischbecken in der Kieler Förde. Hier wächst und gedeiht die Kieler Lachsforelle. Von Yvonne erfahren wir alle Details zur Forellenzucht in der Förde und zu Aquakulturen im allgemeinen. Und etwas probieren dürfen wir auch.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 09 Oct 2020 06:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Nachdem in unseren letzten beiden Episoden bereits die Rede von ihr war, wollten wir sehen, wo sie aufwächst: die Kieler Lachsforelle. Seit bald vierzig Jahren besteht in der Förde auf Höhe des Kraftwerks eine kleine Farm mit Becken für die Hälterung von Meeresfisch. Die promovierte Meeresbiologin Yvonne Rößner übernahm den Betrieb 2019 von ihrem Vorgänger Tassilo Jäger-Kleinicke und betreibt ihn zusammen mit ihrer Kollegin Sophie Bodenstein. Sie lud uns ein, die Anlage zu besichtigen. Wir, das sind <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> als erfahrener Podcast-Produzent und Ideengeber sowie die Journalistin Daniela Mett alias <a href="http://www.panama-sh.com">panama</a>, mit ihrem untrüglichen Gespür für Geschichten samt Struktur und Tiefe.&nbsp;<br><br></div><div>Am Donnerstag in der zweiten Septemberwoche passte es. Gegen Mittag trafen wir Dr. Yvonne Rößner am Tor ihres Betriebes. Für die Verarbeitung ihrer fangfrischen Forellen an Land unterhält sie eine Halle in unmittelbarer Nähe ihres firmeneigenen Bootsanlegers. Hier werden die Fische vorschriftsmäßig ausgenommen und den Wünschen der Kundschaft entsprechend zubereitet. Doch dazu kamen wir erst am Ende der Tour.<br><br></div><div>Unsere Aufnahme startet mit einem kurzen Vorgespräch an Land über die Regenbogenforelle, ihre Herkunft und Besonderheiten. Danach stiegen wir zu Yvonne auf das Motorboot, mit dem die Frauen nahezu täglich zu ihren Netzen hinausfahren, um nach dem Rechten zu sehen. Die Überfahrt dauerte wenige Minuten.&nbsp;<br><br></div><div>Sobald der Lärm des Motors verstummte, nahmen wir unseren Gesprächsfaden neu auf. Dieter erblickte Stacheldraht und fragt, gegen wen oder was die Anlage gesichert wurde. Panama entdeckt einen Kormoran. Yvonne zeigt auf Netze, die zum Trocknen auf dem Ponton liegen und berichtet von einem aktuellen Forschungsprojekt aus dem Bereich der Nanotechnologie, an dem sie teilnimmt. Ein Belüfter, der ebenfalls auf dem Ponton liegt, löst Gedanken über den fragilen Zustand der Ostsee aus.&nbsp;<br><br></div><div>Ökologisch wie ökonomisch erfolgreiche Modelle mariner Aquakultur sind rar bei uns. Wir fragen Yvonne aus über mögliche Gründe und stoßen dabei auf einen Wust an Hindernissen. Als Wissenschaftlerin, Entwicklerin eines erfolgreichen StartUps und Unternehmerin vereint sie verschiedene Perspektiven auf dieses schwierige Thema.&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei&nbsp;<br><br></div><div>sein möchte, nutzt das Feedback-Formular am Ende dieser Seite. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.<br><br></div><div><strong>Kapitel 1</strong><br>Bei der <a href="https://www.kieler-lachsforelle.de">Kieler Lachsforelle</a> handelt es sich um eine Regenbogenforelle. Sie gehört zu den <a href="https://www.fischlexikon.eu/fischlexikon/glossar/glossar.php?id=92">andronomen Fischen</a>, die sowohl im Süß- als auch im Salzwasser leben. Ihr wissenschaftlicher Name lautet <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenforelle">Oncorhynchus mykiss</a><em>. </em>Rößner und Bodenstein kaufen Setzfische bei einem Züchter in Dänemark und füttern sie mit Lachsfutter bis zur Schlachtreife. Das nennt sich „Hälterung“. Damit sie rund ums Jahr frische Forellen anbieten können, werden stetig Setzfische nachgeordert. Eine Forelle kann in der Anlage bis zu 4 Kilo schwer werden. Verkauft wird der Fisch fangfrisch oder geräuchert in Kiel und Schleswig über <a href="https://marktschwaermer.de/de-CH/producers/36639/salespoints">Marktschwärmer</a> sowie auf den Kieler Wochenmärkten Exerzier- und Blücherplatz (nur Do) und nach Voranmeldung an Selbstabholer.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 2	</strong><br>Die Anlage wurde vor Jahrzehnten nach Plänen des Aquakulturwissenschaftlers <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Rosenthal">Harald Rosenthal</a> errichtet. Ursprünglich bestand sie aus 9 Fischbecken. Aktuell sind es noch drei, nur eine davon ist mit Rückhaltenetzen bestückt. Diese Netze müssen regelmäßig getauscht und zum Trockenen ausgelegt werden. Sie wachsen rasch zu, werden schwer und könnten reißen. Einen Teil ihrer ungenutzten Netzgehege stellen die Farmbetreiberinnen für das <a href="https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/Innovation-Forschung/2020/Umweltfreundliche-Netze-fuer-die-Fischzucht.php">Biofouling-Forschungsprojekt</a> an der CAU unter Leitung von Dr. Martina Baum zur Verfügung.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 3	</strong><br>Nach ihrer Ausbildung zur Fotografin wollte Yvonne Rößner studieren. Sie entschied sich für Biologie und landete bei der Aquakultur. In Frankreich lernte sie die Arbeit von Muschelfarmern kennen. Dabei keimte ihre Vision, die vor langer Zeit aufgegebene Kultur der Muschelzucht in der Kieler Förde erneut zu etablieren. Im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelte sie die Idee <a href="https://www.kieler-meeresfarm.de/">bis zur Reife</a>. Nach ihrer Promotion über <a href="https://www.awi.de/forschung/besondere-gruppen/aquakultur/marine-aquakultur/forschungsfelder/imta.html">Integrierte Multitrophische Aquakultur</a> (IMTA) zog es sie in die Praxis. <a href="https://thefishsite.com/articles/women-in-aquaculture-dr-yvonne-roessner">Dr. Yvonne Rößner</a> wurde eine von wenigen Unternehmerinnen in der marinen Aquakultur, die einzige in Deutschland.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 4	</strong><br>Weltweit gehen die Fischbestände zurück. <a href="https://www.fischbestaende-online.de/aktuelles/detailansicht/ostseebestaende-aktualisiert-2020">Die Ostsee macht da keine Ausnahme</a>. Auf Veranlassung der EU entstand 2014 ein <a href="https://www.portal-fischerei.de/fileadmin/SITE_MASTER/content/Dokumente/Bund/Aquakultur/Nationaler_Strategieplan_Aquakultur_Deutschland.pdf">Nationaler Strategieplan Aquakultur</a>. Darin wird festgestellt, dass in Deutschland „eine marine Aquakultur praktisch nicht existent“ sei. Mit dem Ziel, ökonomisch wie ökologisch nachhaltige Projekte zu fördern, veröffentlichte Schleswig-Holsteins Regierung eine <a href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/Downloads/Strategie.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1">Aquakulturstrategie</a>. Zwei Jahre später folgte ihr ein Genehmigungsleitfaden für Investoren. Fördermittel waren auf zwei Phasen befristet und wurden nicht verlängert. Eine Übersicht zeigt <a href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/aquakultur.html">zeitaufwendige Genehmigungsverfahren.</a> Damit verbunden sind kostenpflichtige Gutachten, Gebühren für Prüfung und Zulasssung. Ende 2019 kam das Aus für das <a href="https://www.knaq-sh.de/">Kompetenznetzwerk Aquakultur</a>.<br><br></div><div><strong>Kapitel 5	</strong><br>Als Ideenschmiede hat Yvonne Rößner die <a href="http://crm-online.de/de/">Coastal Research &amp; Management GbR</a> am Tiessenkai in Kiel-Holtenau kennengelernt.<strong> </strong>Nach asiatischem Vorbild entstand an deren Schreibtischen die Vision einer Meeresfarm zur Zucht von Algen und Muscheln in der Förde. Im Eigenverlag gab die CRM 2011 einen <a href="http://crm-online.de/wp-content/uploads/2018/06/120330_Ecosma_Buch_Final.pdf">Leitfaden für nachhaltige marine Aquakultur</a> heraus. Er enthält Businesspläne für eine 25t und eine 100t Muschelfarm.<br><br></div><div><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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        <atom:name>Yvonne Rößner</atom:name>
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      <itunes:subtitle>Wer ernten will, muss säen</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir besuchen Dr. Yvonne Rößner an ihren schwimmenden Fischbecken in der Kieler Förde. Hier wächst und gedeiht die Kieler Lachsforelle. Von Yvonne erfahren wir alle Details zur Forellenzucht in der Förde und zu Aquakulturen im allgemeinen. Und etwas probieren dürfen wir auch.</div>]]>
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      <itunes:keywords>Aquakultur, Regenbogenforelle, Fördefisch, Nachhaltigkeit, Muschelfarm, Lachsforelle, Zuchtfisch,
Räucherfisch, Marktschwärmer, Kiel, Schleswig, Meeresbiologie, IMTA, multitrophic, Nanotechnologie, CRM, Meeresfarm, Algen, Muscheln, Aquapooling, perpetuum mobile, Aquakulturlotsen, EU, Fördermittel, Hasselfelde, Küstenkraftwerk, Biotechnologie, Ostsee, Förde, Wanderfisch, anadrom, Rogen, Kaviar, Stremellachs, maritime Wirtschaft</itunes:keywords>
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      <title>Sonne, Strand und Räuchertonne (Strandgang)</title>
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        <![CDATA[<div>Wir räuchern frische Lachsforellen am Strand, sprechen über unsere Erfahrungen mit den Kieler Stränden, das wilde Schleswig-Holstein und lassen Malte Ranis zu Wort kommen. Malte hat eine Pettition gestartet, um das Kieler Ostufer häufiger per SFK-Fähre anfahren zu lassen.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 07 Sep 2020 06:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Es war Sommer in der Stadt, einer der heißesten Sonntage im Jahr. Am Nachmittag trafen wir uns bei Marienfelde in der Gemeinde Stohl zu einem „Landgang“. Mit dabei waren unsere frisch erworbenen Funkmikrofone, ein Bollerwagen, darauf zwei wohl genährte Kieler Lachsforellen samt Räuchertonne und allem, was zum Räuchern gehört. Wir, das sind <a href="https://fotophonie.de/ueber-uns/">Dieter Bethke</a> als erfahrener Podcast-Producer und Ideengeber sowie die Journalistin Daniela Mett aka <a href="http://www.panama-sh.com">panama</a>, mit ihrem untrüglichen Gespür für Geschichten samt Struktur und Tiefe.&nbsp;<br><br></div><div>Das Erscheinen unserer ersten beiden Episoden und die Aufnahme in das iTunes-Verzeichnis wollten wir feiern. Dazu suchten wir uns am Fuß der Steilküste einen Schattenplatz, an dem unser Tun niemanden stören konnte. Dieter richtete die Aufnahmetechnik ein, panama stückelte Holz in die Feuerlade der Räuchertonne. Während die Fische eine Dreiviertelstunde im heißen Rauch hingen, sprachen wir über die verschiedenen Strandkategorien entlang der Ostseeküste. Es gelten dort jeweils lokale Benutzungsregeln. Ansässige Gemeinden legen fest, was Mensch am Strand darf und was nicht. Einige lassen sich aus Kiel per Fördefähre entspannt anfahren. Jedoch kreuzt die letzte recht früh am Abend bereits zurück an ihren Liegeplatz in der Hörn. Den Sonnenuntergang am Meer erlebt man dann nicht.&nbsp;<br><br></div><div>Malte Ranis startete daher eine Online-Petition. Der Student wohnt bei der Fachhochschule in Kiel-Dietrichsdorf. Zum Queren der Förde nimmt er die Schwentine-Fähre – beispielsweise, wenn er die Universitätsbibliothek nutzen muss oder am Training seines Wassersportvereins teilnehmen will. Mitte März kürzte die SFK ihren Fahrplan massiv ein. Dadurch ist abends kein Zurückkommen mehr. Das macht Wohnen auf dem Ostufer für Menschen wie Malte wenig attraktiv. Panama traf sich mit ihm am Anleger Reventlou. Das Gespräch wurde wenige Tage vor dem Landgang aufgenommen. Es bildet den Abschluss der Episode zum Thema Strand.<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, sendet bitte eine Mail an <a href="mailto:redaktion@panama-sh.com">redaktion@panama-sh.com</a>. Oder kontaktiert uns via <a href="https://www.facebook.com/Ablegenpodcast/">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/ablegen_podcast/">Instagram</a> oder <a href="https://twitter.com/AblegenPodcast">Twitter</a>.<br><br></div><div><br></div><div><strong>Kapitel 1	</strong><br>Ursprünglich wollten wir nachmittags mit der Fördefähre an den Falckensteiner Strand fahren. Ein Grund, warum wir uns spontan umentschieden haben, ist die für unser Vorhaben viel zu frühe Betriebsruhe der <a href="https://www.sfk-kiel.de/de/">SFK-Schiffe</a>. Am Wochenende legt die letzte Fähre in Falckenstein um 19:03 Uhr Richtung Innenstadt ab. Zwar existiert mit der Linie 503S ein Strandbus. Doch der ist kein Ersatz. Er fährt sonntags noch vor der Fähre um 17:44 Uhr zuletzt vom Strand weg. Dieter wünscht sich mehr Verbindungen in den Abendstunden. In den Investitionen der Stadt für neue Fährschiffe will panama einen Vorstoß für die Belebung dieser Art ÖPNV erkennen. Als erste <a href="https://www.sfk-kiel.de/de/service/aktuelles/475.php">Plugin-Hybridfähre</a> der Ostsee nahm die MS Gaarden am 13. August ihren Betrieb auf. Der zweite Neubau ist in Arbeit. Moderne Fähren und reparierte Anleger seien das eine, meint Dieter, aber der auf lange Sicht größte Kostenfaktor für die Stadt stelle wohl das Schiffspersonal dar.<br><br></div><div><br><strong>Kapitel 2	</strong><br>Dieter fragt schelmisch, ob es erlaubt sei, am Strand Bier zu trinken. Sein Wink mit der Dose kommt bei panama erst nicht an. Sie berichtet von der Gemeinde Noer, die für den Freistrand im Ortsteil Lindhöft eigens eine <a href="https://www.amt-daenischenhagen.de/amt_daenischenhagen/Amt%20und%20Gemeinden/Noer/Satzungen/16.%20Strandsatzung%20Noer.pdf">Strandsatzung</a> aufgestellt hat. Daran schließt sich eine kurze Erläuterung verschiedener Kategorien von Stränden an. <a href="https://www.ostsee-schleswig-holstein.de/barrierefreier-zugang-zum-strand">Barrierefrei sind nur wenige</a>. Eckernförde weist Strandkörbe für Rollstuhlfahrer aus. Sie stehen in unmittelbarer Nähe zur Promenade. Die Eckernförder Bucht ist auch einer von elf Standorten entlang der Ostseeküste für das <a href="https://www.ostsee-schleswig-holstein.de/strandschlafen-ostsee">Strandschlafen</a>. Übernachtet wird in einem vorab gebuchten Schlafstrandkorb oder dem Cube namens <a href="https://www.sleeperoo.de/outdoor/erlebnisuebernachtung-eckernfoerde-strand/">Sleeperoo</a>.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 3	</strong><br>Grundsätzlich allerdings ist bei uns wildes Lagern oder Campen über Nacht verboten. Wild campen lässt sich nur im Binnenland an rund 20 unter dem Titel „<a href="https://www.wildes-sh.de/natur-erleben/uebernachtungsplaetze/">Wildes Schleswig-Holstein</a>“ gelisteten Übernachtungsplätzen. Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jedermannsrecht">Jedermannsrecht</a> unserer skandinavischen Nachbarn gestattet dagegen wesentlich großzügiger die <a href="https://landesblog.de/dossier-wildes-schleswig-holstein/">Nutzung wilder Ecken</a> in der Natur.<br><br></div><div><strong>Kapitel 4	</strong><br>Eine Besonderheit Kiels sind stadtnahe Badestellen. panama überrascht Dieter, der zugibt, sehr selten im Meer zu schwimmen, mit der Nachricht, dass die Kiellinie seit letztem Jahr einen offiziellen <a href="https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/baeder_straende/badesteg.php">Schwimmsteg mit Badeaufsicht</a> besitzt. Der Steg soll barrierefrei zugängig sein. Zudem wurden Höhe Segelcamp mehrere kleine Umkleidebuden aufgestellt.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Kapitel 5	</strong><br>Von den <a href="http://www.kieler-lachsforelle.de/">Kieler Lachsforellen</a> war in der letzten Episode bereits die Rede, auch wie man sie räuchert. Am Ende dieser Episode bricht panama auf, um per Fingerprobe zu testen, ob die beiden in der Tonne geräucherten Exemplare gar sind.<br><br></div><div><strong>Kapitel 6	</strong><br>Eine bessere Fähranbindung für das Kieler Ostufer wünscht sich Malte Ranis. Anfang August startete er eine <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/bessere-faehranbindung-fuer-das-ostufer">Online-Petition</a>. 500 Unterstützerinnen und Unterstützer braucht seine Initiative, die sich an das Stadtteilbüro Ost richtet. panama traf sich mit dem Studenten am Anleger Reventlou. Das Gespräch wurde separat aufgezeichnet und dieser Episode als Bonusmaterial beigefügt.<br><br></div><div><br></div>]]>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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      <itunes:title>Sonne, Strand und Räuchertonne (Strandgang)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Alles halb so wild </itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Wir räuchern frische Lachsforellen am Strand, sprechen über unsere Erfahrungen mit den Kieler Stränden, das wilde Schleswig-Holstein und lassen Malte Ranis zu Wort kommen. Malte hat eine Pettition gestartet, um das Kieler Ostufer häufiger per SFK-Fähre anfahren zu lassen.</div>]]>
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        <title>Sonne, Strand und Räuchertonne (Strandgang)</title>
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      <itunes:keywords>Strand, Stohl, Marienfelde, Steilküste, Räuchertonne, Lachsforelle, Kurstrand, Wildes Schleswig-Holstein, Übernachtung am Strand, Petition, Malte Ranis, SFK, Ostufer, Strandschlafen, Sleeperoo, Hybridfähre, Jedermannsrecht, Funkmikrofone</itunes:keywords>
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      <title>Wasser (KI-LA-KI)</title>
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        <![CDATA[<div>In dieser Folge trefft ihr uns an Bord der „MS Schilksee“. Wir, das sind Dieter Bethke als erfahrener Podcast-Producer und Ideengeber sowie die Journalistin Daniela "Panama" Mett, mit ihrem untrüglichen Gespür für Geschichten samt Struktur und Tiefe. Mit uns an Bord ging Jana de Vries. Die Jura-Studentin ist im Norden unter dem Künstlernamen Jane Doe als Singer-Songwriterin unterwegs. 2020 sollte das Jahr ihres Durchbruchs werden. Ähnliches erhoffte sich auch der Kieler Autor Kurt Geisler für seinen neuen Roman „Endstation Öresund“. Der Shutdown hatte sie beide komplett ausgebremst. Ausgehend von dem Oberthema Wasser entspinnt sich der Gesprächsfaden von Janas Auftritt auf der Jungen Bühne zur Kieler Woche und emotionale Lyrics über Regenbogenforellen, Miesmuscheln und dem Seefischmarkt hin zur Werft mit ihren U-Booten sowie den Netzsperren, die diese fernhalten sollen.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 31 Aug 2020 06:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ausgehend von dem Oberthema Wasser entspinnt sich der Gesprächsfaden von Janas Auftritt auf der Jungen Bühne zur Kieler Woche und emotionale Lyrics über Regenbogenforellen, Miesmuscheln und dem Seefischmarkt hin zur Werft mit ihren U-Booten sowie den Netzsperren, die diese fernhalten sollen.&nbsp;<br><br></div><div>Unsere knapp zweistündige Aufnahme ist reich an Details über das Leben am Wasser - wie es in Kiel einst war, aber auch was uns Kieler heute bereichert. Jana und Kurt geben ihre Lieblingsplätze preis. Wir erfahren etwas über Zeit, die in Romanen keine Rolle spielt, über das Kieler Krimi Kartell und wagen einen Exkurs zum Kieler Literaturtelefon, seinen Anfängen und dem aktuellen Angebot.<br><br>Kontakt:<br>Jane Doe auf <a href="https://www.facebook.com/janedoemusicgermany/">facebook</a><br>Kurt Geisler auf <a href="https://www.facebook.com/kommissar.hansen">facebook</a></div><div><br><br></div><div><strong>Shownotes</strong><br><br></div><div>Kapitel 1 <br>Die <a href="https://www.kieler-woche.de">Kieler Woche</a> wurde von Juni auf September 2020 verschoben. Gewöhnlich präsentieren sich dort Junge Bands aus Schleswig-Holstein einem großen Publikum. Wer im Ratsdienergarten auftreten darf, bestimmt das Publikum zusammen mit einer Fachjury. Jana de Vries erzählt, wie sie es geschafft hat, als <a href="https://www.backstagepro.de/jane-doe">Jane Doe</a> einen der begehrten Plätze im Programm der Jungen Bühne zu bekommen, und wie enttäuschend deren Absage für sie war. Denn während die internationalen Segelwettbewerbe stattfinden können, fällt das Volksfest zur Kieler Woche in seiner bisherigen Form komplett aus.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2 <br>Die Förde als Tatort. <a href="http://www.kurtgeisler.de">Kurt Geisler</a> wuchs in Gaarden auf. Das ist ein traditioneller Werftarbeiterstadtteil am Ostufer der Kieler Förde. Er berichtet davon, wie er als Kind den Stapellauf eines riesigen Tankers der Reederei von Aristoteles Onassis erlebte. Der Anfang seines neuesten Krimis spielt auf Werftgelände. Aber nicht nur dort kennt Kurt sich aus – ein Gespräch über Kneipen, Fischkutter und die Gründung des <a href="https://www.kielerkrimikartell.de/">Kieler Krimi Kartells</a> im Mai 2019.<br><br></div><div>Kapitel 3 <br>Seit Ende der Siebziger Jahre läuft in Kiel das Literaturtelefon als kulturelles Angebot für Literaturinteressierte. Es war das erste seiner Art in Deutschland. Im 14-tägigen Rhythmus wechseln dort die Beiträge der Autorinnen und Autoren. Ihre jeweils rund zehnminütigen Audioaufnahmen sind unter der Rufnummer 0431/901-8888 sowie <a href="http://www.literaturtelefon-online.de">zusätzlich im Internet</a> abrufbar. Im Archiv auf der Webseite wurden alle Lesungen seit 2007 abgespeichert. Einzelne Autorinnen und Autoren wie Kurt Geisler lassen sich per Suchfunktion herausfiltern. Für das Literaturtelefon las er u.a. das Anfangskapitel von „<a href="https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/endstation-oeresund.html#:~:text=Nach%2520seinen%2520ersten%2520drei%2520Erfolgsromanen%2520ist%2520%25C2%25BBEndstation%2520%25C3%2596resund%25C2%25AB,unter%2520seiner%2520Herausgeberschaft%2520mit%2520mehreren%2520Anthologien%2520vorstellen%2520werde">Endstation Öresund</a>“.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 4 <br>Im Luftbild von der Kieler Förde kann man sie erkennen: die Netzgehege einer Fischaufzucht. Unter der Obhut von zwei Meeresbiologinnen wachsen dort Regenbogenforellen heran. Panama holt sich frisch geschlachtete <a href="https://www.kieler-lachsforelle.de/">Kieler Lachsforellen</a> direkt von der Anlage in Dietrichsdorf, um sie selbst heiß zu räuchern. Wie sie das macht, erzählt die Journalistin in diesem Kapitel.<br><br></div><div>Kapitel 5 <br>Allein auf der Bühne zu stehen, das trauen sich Frauen seltener zu als Männer. Jana de Vries berichtet davon, wie es ist, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=S-jwqM9RuZc">als Solistin mit der Gitarre</a> in der Hand vor Kneipenpublikum zu stehen. Sie gesteht, dass sie gern mal mit einer Rockband auftreten würde. Vor dem Shutdown entstanden mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TaFTTPgBGDk">My funny Valentine</a> und <a href="https://soundcloud.com/user-239387284/sad-coast">Sad coast</a>, den wir hier als Outro nutzen dürfen, noch eine neue <a href="https://soundcloud.com/user-239387284">Serie von Indie Songs</a>. Seit April greift sie wieder zur Gitarre, um von daheim auf <a href="https://www.instagram.com/janaquana/">Instagram</a> für ihr Publikum zu musizieren.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6 <br>Beim G7-Gipfel in Heiligendamm kamen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Netzsperre">Netzsperren</a> zum Einsatz. Kurt berichtet über deren militärische Nutzung im Baltikum. Auslöser ist erneut sein Krimi „Endstation Öresund“. Danach schwenken wir zu seiner Kur(t)sgeschichte „<a href="http://www.kurtgeisler.de/audio/kapitaene.mp3">Kapitäne</a>“, um festzustellen, dass im poetischen Raum die Zeit aufgehoben ist.<br><br></div><div>Kapitel 7 <br>Panama nutzt Kurts Romanfigur Jenny Muschelfang zur Überleitung auf das Thema Miesmuscheln. Eigentlich war Dieter durch damit. Doch eines Tages entdeckte er auf dem Markt die von der <a href="https://www.kieler-meeresfarm.de/">Kieler Meeresfarm</a> und wurde Fan dieser speziellen Ostseeart.<br><br></div><div><br></div>]]>
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      <itunes:subtitle>Erzeugt Spannung und Sehnsucht</itunes:subtitle>
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      <title>KunstTalk (Landgang)</title>
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        <![CDATA[<div>In Episode 003 führt Daniela "Panama" Mett einen Diskurs mit Prof. Bernhard Schwichtenberg, darüber was Kunst ist und wie Kultur- und Kreativwirtschaft einen stetig steigenden Beitrag zum Wohlstand leisten.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 22 Aug 2020 19:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Normalerweise trefft Ihr uns ja auf dem Oberdeck einer SFK-Fähre an. Kieler Fördeschiffe sind unser Podcast-Studio. Diese Episode ist anders. Am Tag der Wiederaufnahme des Fährdienstes auf der Linie 1 vom Kieler Hauptbahnhof nach Laboe wollten wir wieder an Bord gehen. Doch dann kam das SARS-CoV-2 Virus im Norden an. Rasant schnell verbreitete es die Atemwegserkrankung COVID-19. Daher beschloss die Bundesregierung am 18. März den landesweiten Lockdown. Anders als geplant wurde die Fährverbindung nicht wieder aufgenommen. Das brachte uns auf die Idee, aus einer brach liegenden Audio-Datei einen „Landgang“ für den Podcast zu produzieren.&nbsp;<br><br></div><div>Die Aufzeichnung enthält einen Diskurs mit <a href="http://www.bernhard-schwichtenberg.de/">Bernhard Schwichtenberg</a>. Das Treffen mit ihm fand Ende Februar 2019 statt. Impulsgeber war ein Essay von Jochen Gerz über die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft. Den hatte Gerz anlässlich seiner Duisburger Ausstellung mit dem Titel „The Walk – Keine Retrospektive“ verfasst. Eine Kopie dieses Textes ging zusammen mit Fragen an Bernhard Schwichtenberg. Der in Kiel lebende Bildende Künstler ist rund ein halbes Jahr älter als Gerz. Beide wurden in Berlin geboren, im Krieg evakuiert und wuchsen im Rheinland auf. Wie Gerz nahm Schwichtenberg eine Professur an. Bis 2004 lehrte er Grafikdesign in Kiel. Um zu ergründen, ob die Übereinstimmung weiter reicht, trafen wir ihn zum Gespräch.&nbsp;<br><br></div><div>Es beginnt mit der Frage: „Was ist Kunst?“. Nach Eingrenzung des Begriffes schwenkt das Gespräch zur Kultur- oder Kreativwirtschaft. Deren stetig steigender Beitrag zum Wohlstand zeigt, dass Deutschland Menschen mit Ideen für weiteres Wachstum braucht. Doch unter welchen Voraussetzungen werden Menschen kreativ? Wie wichtig ist eine umfassende ästhetische Bildung in Kindheit und Jugend? Prof. Bernhard Schwichtenberg geht auf all diese Fragen mit einem reichen Schatz aus Erfahrungen und kleinen Lebensgeschichten ein. Diesen unvergleichlichen Mix bezeichnet er selbst augenzwinkernd als „Infotainment“.<br><br></div><div><br></div><div>Kapitel 1	<br>Kunst in der Kultur. Zu Beginn befassen wir uns mit den Begriffen. Was ist Kunst, was sind die Künste? Wie verhalten sich beide zur Kultur? Am Beispiel des Kultur- und Wissenschaftspreises der Stadt Kiel macht Bernhard Schwichtenberg deutlich, wie unsachliche Differenzierung Schieflagen erzeugt.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 2	<br>Jochen Gerz entwirft <a href="https://www.jochengerz.eu/info/contemporaneities-deutsch">in seinem Essay</a> die Vorstellung von einer „Öffentlichen Autorschaft“.<strong> </strong>Er will Kreativität nicht auf einen exklusiven Kreis von Menschen beschränkt wissen, sondern fordert mehr Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen.<strong> </strong>Das bringt<strong> </strong>Bernhard Schwichtenberg auf den Franzosen <a href="https://europa.eu/european-union/sites/europaeu/files/docs/body/jean_monnet_de.pdf">Jean Monnet</a>, der 1955 mit der Gründung eines Aktionskomitees den Grundstein legte für die heutige EU. Statt die Länder über den gemeinsamen Markt zu vereinen, so Monnets Erkenntnis in der Rückschau, hätte man sie über kulturelle Werte einen sollen.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 3	<br>Die Kultur- bzw. Kreativwirtschaft ist einer der am schnellsten wachsenden <a href="http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/creativity/creative-industries/">Sektoren der globalen Wirtschaft</a>. Als Creator bezeichnet wird jemand, der Einfälle hat. Dazu zählen nicht nur die Künstler, mahnt Schwichtenberg. Wer Menschen ausreichend Freiraum zum Ausprobieren lasse, erhalte von denen die besten Sachen.<br><br></div><div>Kapitel 4	<br>Kunst und Kommunikation. Über 90 % der Informationen nehmen Menschen heute audiovisuell auf. Bernhard Schwichtenberg ruft zur Wiederbelebung der anderen Sinnesorgane auf, damit diese nicht in Vergessenheit geraten. Gibt es noch mehr Fähigkeiten, die trainiert werden müssen?<br><br></div><div>Kapitel 5	<br>Spielen sei das Wichtigste. Bernhard Schwichtenberg hält ein Plädoyer gegen Perfektion. Dazu zieht eine Postkarte mit dem Spruch von Nam June Paik aus seiner Tasche. Da steht drauf: „<a href="https://www.azquotes.com/quote/691669">When too perfect, lieber Gott böse</a>“.&nbsp;<br><br></div><div>Kapitel 6	<br>Ästhetische Bildung tue dringend Not. Fragt man Bernhard Schwichtenberg, kann deren Angebot kann gar nicht groß genug sein. In Fragen des Geschmacks müsse jeder mitreden können. Das bringt ihn auf die Thesen der Bauhaus Künstler.<br><br></div><div>Kapitel 7	<br>Er kenne viele Menschen, die verzweifeln, weil aktuell Vieles falsch laufe. Daher appelliert Bernhard Schwichtenberg an Künstlerinnen und Künstler sich der globalen Verantwortung zu stellen. Sie seien Problemlöser, hätten gelernt, fachübergreifend zu arbeiten. Ein starkes Schlusswort mit Beispielen für Kunst im öffentlichen Raum.<br><br></div>]]>
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        <atom:name>Bernhard Schwichtenberg</atom:name>
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        <atom:name>Daniela Mett</atom:name>
      </atom:contributor>
      <itunes:title>KunstTalk (Landgang)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Über Kunst in der Kultur </itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>In Episode 003 führt Daniela "Panama" Mett einen Diskurs mit Prof. Bernhard Schwichtenberg, darüber was Kunst ist und wie Kultur- und Kreativwirtschaft einen stetig steigenden Beitrag zum Wohlstand leisten.</div>]]>
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        <title>KunstTalk (Landgang)</title>
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      <title>Saisonende 2019 (KI-LA-KI)</title>
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        <![CDATA[<div>Die Aufzeichnung zu Episode 002 fand während der allerletzten Fahrt der Fährsaison 2019 statt. Kapitän und Mannschaft sorgten für Abschiedsstimmung. Über Bordlautsprecher erschall Musik. Im Blick zurück auf die hell erleuchtete Landeshauptstadt unterhielten wir uns zu dritt über die dort aktuell noch laufende Bürgermeisterwahl. Zudem musste die in der Nacht erfolgte Zeitumstellung kommentiert werden. Ebenso wie der Generalsteik der Berliner Schiedsrichter im Amateurfußball. Ein Licht auf Kommendes wirft unser Gespräch über Müllvermeidung. Dass Kiel sich um Aufnahme in den internationalen Verbund der „Zero Waste Cities“ bemüht, wussten wir Ende Oktober noch nicht.<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Wed, 05 Aug 2020 06:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Ihr trefft uns hier auf dem Oberdeck einer SFK-Fähre an. Die Fördeschiffe sind unser Studio. Jede Episode dauert so lange wie eine Fahrt auf der Linie 1 − vom Kieler Hauptbahnhof bis hinaus nach Laboe und wieder zurück. Jeweils im Oktober wechselt der Fährdienst auf den Winterfahrplan. Angefahren wir dann nur noch das sogenannte Winterdreieck. Das sind allein die Anleger an der Außenförde.&nbsp;<br><br></div><div>Diese Aufzeichnung fand während der allerletzten Fahrt der Saison 2019 statt. Kapitän und Mannschaft sorgten für Abschiedsstimmung. Über Bordlautsprecher erschall Musik. Im Blick zurück auf die hell erleuchtete Landeshauptstadt unterhielten wir uns zu dritt über die dort aktuell noch laufende Bürgermeisterwahl. Kurz vor Ende der Fahrt waren die ersten Wahllokale ausgezählt und ein vorläufiges Ergebnis zu vermelden. Zudem musste die in der Nacht erfolgte Zeitumstellung kommentiert werden. Ebenso wie der Generalsteik der Berliner Schiedsrichter im Amateurfußball. Ein Licht auf Kommendes wirft unser Gespräch über Müllvermeidung. Dass Kiel sich um Aufnahme in den internationalen Verbund der „Zero Waste Cities“ bemüht, wussten wir Ende Oktober 2019 noch nicht.<br><br></div><div>Am Mikrofon wieder dabei waren die Journalistin und der Brüsseler, jetzt Referent bei den Grünen im Kieler Rathaus. Beide Stimmen werden Hörer:innen der ersten Aufnahme wieder erkennen. Ein Doktor begleitete uns über dunkles Fahrwasser. Das war ein seltenes Glück, denn er ist zwar in Kiel zu Haus, aber mehr unterwegs als dort anwesend − vorzugsweise in Estland oder Lettland, Länder, die ihm als wissenschaftlichem Leiter des deutsch-baltischen Kulturwerks vertraut sind.&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, sendet bitte eine Mail an redaktion@panama-sh.com.<br><br></div><div><strong>Shownotes</strong></div><div><br></div><div><strong>Zeitumstellung	</strong><br>In der Nacht zu Sonntag erfolgte die <a href="http://www.zeitumstellung.de/">Zeitumstellung</a>. Nach einer Entscheidung im EU-Parlament soll das am 28. März 2021 zum letzten Mal geschehen. Jeder in unserer Runde würde das begrüßen. Doch keiner glaubt daran. Denn die EU-Verkehrsminister müssten sich auf eine gemeinsame Linie einigen. Alex wünscht sich, dass die Logistik-Branche Druck macht. Martin erinnert sich an den Ersten Weltkrieg und Panama an Landwirte, die ihre Milchkühe stets auf die neue Melkzeit hin trainieren müssen.<br><br></div><div><strong>Müllvermeidung</strong><br>Müllvermeidung ist eines der <a href="https://www.bei-sh.org/files/dokumente_2019/SDG%2520Fact%2520Sheet_2019.pdf">globalen Nachhaltigkeitsziele</a> der Vereinten Nationen. Bei Recherchen stieß panama auf Zahlen im <a href="http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/umdrucke/02000/umdruck-19-02057.pdf">Indikatorenset der Landesregierung</a>, die belegen, dass Schleswig-Holstein seinen Siedlungsabfall reduzieren muss. Während der&nbsp; Europäischen Müllvermeidungswoche besucht sie deshalb den Zero Waste Workshop des Kieler Umweltschutzamtes. Ein Gespräch über Hygienevorschriften, Recyclingquoten, Müllexporte und das Duale System, was seit 1991 in Deutschland und 1997 europaweit eingeführt wurde. Auf eine geheime Einkommensquelle durch den Export von Flaschenpfand weist Alex hin. Martin stört sich an der Unsitte, abgenutzten Hausrat als „Geschenk“ am Straßenrand zu entsorgen.<br><br></div><div><strong>Schiedsrichterstreik	</strong><br>Beim Berliner Fußballverband fallen an diesem Wochenende durch einen <a href="https://www.deutschlandfunk.de/schiedsrichter-streik-in-berlin-es-darf-nicht-den-ersten.1346.de.html?dram:article_id=461968">Generalstreik der Schiedsrichter</a> alle 1.600 Amateurspiele aus. Angeblich hätten ohnehin 500 Schiris gefehlt. Keiner will mehr pfeifen. Nachwuchs gibt es nicht. Denn der Fussball hat ein Gewaltproblem. Wir erinnern uns an die ersten Hooligans, das Aufkommen der Pyrotechnik und gewaltbereite Trainer. Bleibt dieser Streik ein Strohfeuer oder ist er Signal zur Wende?<br><br></div><div><strong>Bürgermeisterwahl in Kiel	</strong><br>Kurz nach 18 Uhr schlossen in Kiel die Wahllokale. Erste Hochrechnungen sagen den deutlichen Wahlsieg des Amtsinhabers voraus. Ein Gespräch über den eher ruhigen Wahlkampf, Parteien und ein Ritt von der Kommunal- zur Bundespolitik und wieder zurück. Alex fühlt sich erinnert an die TV-Serie „<a href="https://www.fernsehserien.de/hurra-deutschland">Hurra Deutschland</a>“.<br><br></div>]]>
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        <atom:name>Alexander Rouff (twitter: @DerBruesseler)</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett </atom:name>
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        <atom:name>Dr. Martin Pabst</atom:name>
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      <itunes:title>Saisonende 2019 (KI-LA-KI)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Etwas ändert sich</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Die Aufzeichnung zu Episode 002 fand während der allerletzten Fahrt der Fährsaison 2019 statt. Kapitän und Mannschaft sorgten für Abschiedsstimmung. Über Bordlautsprecher erschall Musik. Im Blick zurück auf die hell erleuchtete Landeshauptstadt unterhielten wir uns zu dritt über die dort aktuell noch laufende Bürgermeisterwahl. Zudem musste die in der Nacht erfolgte Zeitumstellung kommentiert werden. Ebenso wie der Generalsteik der Berliner Schiedsrichter im Amateurfußball. Ein Licht auf Kommendes wirft unser Gespräch über Müllvermeidung. Dass Kiel sich um Aufnahme in den internationalen Verbund der „Zero Waste Cities“ bemüht, wussten wir Ende Oktober noch nicht.<br><br></div>]]>
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      <title>Kreuz, quer und raus aus Kiel (KI-LA-KI)</title>
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        <![CDATA[<div>Auf unserer ersten gemeinsamen Fahrt ging es um Mobilität. Das Thema liegt an Bord einer Personenfähre nahe. Außerdem bekam Kiel zuletzt so einiges an Neuerungen in Sachen Verkehr hinzu, so dass es sich lohnt, im lockeren Gespräch Erfahrungen auszutauschen. Ein Gespräch über Car-Sharing, Car to go, Ride-Pooling und BlaBlaCar, Sprottenflotte und die Velo-Route 10, samt einem Exkurs über Couch Surfing und Wohngemeinschaften. Unser Gast an Bord ist die Schottin Lily.<br><br></div>]]>
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      <pubDate>Mon, 20 Jul 2020 06:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div><br><br>Wir berichten vom Oberdeck einer SFK-Fähre. Die Fördeschiffe sind unser Studio. Jede Episode dauert so lange wie eine Fahrt vom Hauptbahnhof bis hinaus nach Laboe und wieder zurück.&nbsp;<br><br></div><div>Die Themen ebenso wie der Kreis aus Sprecherinnen und Sprechern wird variieren. Auf dieser, unserer ersten Fahrt war Hauptthema die Mobilität. Das liegt an Bord einer Fähre irgendwie nahe. Außerdem hat Kiel im letzten halben Jahr so einiges an Neuerungen in Sachen Verkehr dazu bekommen, dass es sich lohnt, die Details im lockeren Gespräch auszuloten. <br><br><br><br>Am Mikrofon dabei war eine Ratsfrau der Grünen, die selbst gern Podcasts hört und als ehemalige Radiomoderatorin Spaß daran hat, diverse Audibles zu bespielen. Sie ist es auch, die den Podcast Tag während der Digitalen Woche Kiel organisiert. Dort entstand die Idee hierzu.&nbsp;<br><br></div><div>Als weiteren Routinier in Sachen Podcast hatten wir einen Herausgeber diverser Audio-Folgen mit Tipps zum Fotografieren an Bord. Er trat beim zweiten Podcast Tag mit der Idee auf, die Schiffe als Workspace zu nutzen. Doch erst im Jahr darauf gelang es einem Informatiker und West Coast Swing Tänzer, die erste Runde tatsächlich an Bord zu vereinen.<br><br></div><div>Neben einer Print- und Online Journalistin, die noch nie eine Sendung gemacht hat, verpflichteten die Profis einen ehemaligen Piraten. Der kaperte sich zuletzt einen Posten im Rathaus. Dort macht er Werbung für die Politik der Grünen. Hier hält er sich damit zurück.<br><br></div><div>Gast bei dieser Episode war eine unerschrockene Schottin. Und, nein, wir haben sie nicht zum Brexit befragt. Aber: hört selbst!&nbsp;<br><br></div><div>Wer uns sprechen, uns Anregungen zusenden oder mal bei einer Aufzeichnung dabei sein möchte, sendet bitte eine Mail an redaktion@panama-sh.com.<br><br></div><div><br><br></div><div><strong>Shownotes</strong><br><br></div><div>Kapitel 10<br>Für Fernfahrten lohne sich für sie die Suche nach einer Fahrgemeinschaft, berichtet panama. Sie nutzt dafür BlaBlaCar. Bei diesem Anbieter gibt es die Option „Ladies only“. Das sind Mitfahrgelegenheiten von Frauen für Frauen. Sie werden nur eingeloggten Nutzerinnen angezeigt. Link: <a href="https://www.blablacar.de/">https://www.blablacar.de/</a>.<br><br></div><div>Kapitel 13 <br>Sich ein Auto mit anderen zu teilen, ist eine Variante für Kieler, die mittendrin wohnen. Allein im Ortsteil Ravensberg/Düsternbrook/Brunswik besitzt der Carsharing-Anbieter StattAuto elf Stellplätze mit 23 unterschiedlich großen Pkws, darunter einige Elektrofahrzeuge. Dazu kommen diverse Autos, die bei StattAuto unter dem Label „Car los!“ als car to go via Mitgliedskarte spontan nutzbar sind. Link: <a href="https://www.stattauto-hl.de/">https://www.stattauto-hl.de/</a>.<br><br></div><div>Kapitel 14<br>RidePooling ist seit kurzem in Kiel per App buchbar. CleverShuttle fährt ab Nachmittag mit Elektro- und Wasserstoffautos durch die Stadt, um Leute von A nach B zu bringen. Unterwegs teilen sich mehrere Menschen diesen Shuttle und den Fahrpreis. Link: <a href="https://www.clevershuttle.de/">https://www.clevershuttle.de/</a>.<br><br></div><div>Kapitel 15 <br>Die SprottenFlotte von nextbike hat über Kiel verteilt 30 Stationen eingerichtet, an denen Menschen Fahrräder leihen können. Die ersten 30 Minuten pro Buchung sind kostenlos; der Tag kostet 9 Euro. Link: <a href="https://www.nextbike.de/de/kielregion/">https://www.nextbike.de/de/kielregion/<br></a><br></div><div>Kapitel 17<br>Nonstop durchradeln stimmt nicht ganz, wie Alex festgestellt hat, aber die Veloroute 10 ist dennoch eine echte Premiumroute. Die Fahrradstraße auf dem ehemaligen Industriegleis durchquert Kiel von Hassee bis zum Holstein-Stadion. Link: <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/fahrrad/velorouten.php">https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/fahrrad/velorouten.php</a>.<br><br></div><div>Kapitel 19<br>Unser Gast in der ersten Episode ist Lily. Die Schottin zog zum Semesterbeginn nach Kiel und wohnt nun in einer Wohngemeinschaft mit Florian. Das gab den Anlass zu einem Erfahrungsaustausch. In diesem Kapitel berichten er und Daniela über ganz unterschiedliche Erlebnisse in ihren WGs.<br><br></div><div>Kapitel 23 <br>Ob als Host oder als Surfer, Couchsurfing sei etwas für mutige Menschen, meint Florian. Warum er diese spezielle Community so schätzt, erzählt er hier. Link: <a href="https://www.couchsurfing.com/">https://www.couchsurfing.com/</a><br><br></div>]]>
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        <atom:name>Florian Brüderle</atom:name>
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        <atom:name>Dieter Bethke</atom:name>
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        <atom:name>Lily aus Schottland</atom:name>
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        <atom:name>Daniela Sonders (twitter: @danielasgedanke)</atom:name>
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        <atom:name>Alexander Rouff (twitter: @DerBruesseler)</atom:name>
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        <atom:name>Daniela "Panama" Mett</atom:name>
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      <itunes:title>Kreuz, quer und raus aus Kiel (KI-LA-KI)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Mobilsein ohne eigenes Auto</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Daniela Mett, Dieter Bethke</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Auf unserer ersten gemeinsamen Fahrt ging es um Mobilität. Das Thema liegt an Bord einer Personenfähre nahe. Außerdem bekam Kiel zuletzt so einiges an Neuerungen in Sachen Verkehr hinzu, so dass es sich lohnt, im lockeren Gespräch Erfahrungen auszutauschen. Ein Gespräch über Car-Sharing, Car to go, Ride-Pooling und BlaBlaCar, Sprottenflotte und die Velo-Route 10, samt einem Exkurs über Couch Surfing und Wohngemeinschaften. Unser Gast an Bord ist die Schottin Lily.<br><br></div>]]>
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        <title>Kreuz, quer und raus aus Kiel (KI-LA-KI)</title>
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